Hallo :-) !
Ich möchte allen Betroffenen nochmal Mut machen: Angstzustände und Panikattacken sind heilbar!
Findet Euch nicht damit ab und igelt Euch mit diesem Problem nicht ein, sondern sucht Euch Menschen aus Eurem Umfeld, denen Ihr vertraut und mit denen Ihr darüber sprechen könnt. LGe Waldemar

Hier ein Vorschlag zum Loslassen negativer Gedanken:

http://www.wbpaterok.de/angst/105-uebung-zum-loslassen-negativer-gedanken-und-gefuehle-visualisierungsuebung.html

Vielleicht kann ich einigen Betroffenen mit diesem Beitrag ein “Instrument” aufzeigen, mit dessen Hilfe sie Panikattacken die Macht nehmen können. Damit verlieren Panikattacken mittel- und lanfristig die Kontrolle über die jeweilige Situation, in welcher der/die Betroffene den “Supergau” erlebt. Auch die “Angst vor der Angst”, d.h. die Angst vor der nächsten, möglichen Panikattacke wird geschwächt, weil der/die Betroffene weiß, was genau zu tun ist, wenn erste Anzeichen einer angehenden Attacke auftreten.

Wichtig: Voraussetzung für die Wirksamkeit dieses “Rettungsankers” ist regelmäßiges Training.
Zu Beginn mindestens 3 x täglich über die Dauer von 4-6 Wochen.

Hier also die Übung: “Trainiere Dein Zwerchfell!”…

  • Setze Dich auf einen Stuhl oder leg Dich auf den Rücken, egal ob Du sitzt oder liegst: der untere Rücken liegt an der Rückenlehne/dem Untergrund an! Dein Oberkörper ist gerade. Wenn Du liegst, winkel Deine Beine an, die Fußsohlen auf dem Boden, bzw. der Liege.
  • Atme nun langsam durch die Nase ein (Mund geschlossen), zähle dabei in Gedanke bis “5″. Wichtig: atme in den Bauch!!! Dieser wölbt sich nach außen!!!
  • Nun atme langsam und geräuschlos durch den Mund wieder aus, zähle dabei bis “30″! Dein Bauch zieht sich dabei wieder zusammen, ziehe ihn bewusst ein!
  • Nun wieder einatmen wie oben beschrieben usw. am besten je Übung ca. 5-10 Minuten lang wiederholen.

Mein Tipp an alle Zweifler: Tut es einfach! Es kostet kein Geld und Ihr könnt nur dabei gewinnen!

In diesem Sinne: Viele Grüße an alle Leser und bleibt stark!!!
Waldemar

Auch wenn ich schon mehrfach in der Vergangenheit darauf hingewiesen habe, will ich Betroffenen nochmals die Wichtigkeit und Wirksamkeit von Atemübungen und Entspannungsübungen ans Herz legen:

aus eigener, damaliger Erfahrung kann ich die “Wechselseitige Nasenatmung” als Erste-Hilfe-Maßnahme bei einer sich anbahnenden, bzw. erlebten Panikattacke dringend empfehlen. Diese Übung war während meiner Angstzeit mein Rettungsanker bei Panikattacken.

Weiterhin halte ich das Erlernen mindestens einer Entspannungstechnik, wie zum Beispiel der “Progressiven Muskelrelaxation”, als unumgänglich. Aber nur durch tägliches Üben und Anwenden wird sich mittel- und langfristig der Erfolg einstellen. Aber diese “Mühe” wird sich lohnen!

Gerne beantworte ich Fragen dazu. Einfach mailen an info[at]angst-informationen.de …

Alle Betroffenen von Angstzuständen und Panikattacken stellen sich die gleiche Frage: Was ist nur los mit mir?

Viele haben die “Hoffnung”, dass ihre Angst organische, körperliche Ursachen haben könnte. Und das nach deren Heilung die Angst verschwindet. Diese “Hoffnung” erfüllt sich meistens nicht. Das behaupte ich auf Grund meiner eigenen Erfahrungen, die ich seinerzeit als ehemaliger Betroffener gemacht habe und auf Grund der Vielzahl der Berichte anderer Betroffener, die mich erreicht haben.

Nun meine Überzeugung ist: jede Angst hat mindestens eine (emotionale) Ursache. Damit meine ich, dass ich als Angstbetroffener (ich spreche immer von beiden Geschlechtern, auch wenn ich nur die männliche Anrede verwende) in der Vergangenheit eine ursächliche Szene erlebt habe, die die Reaktion “Angst” in meinem Unterbewusstsein abgespeichert hat.

Das Aufdecken dieser Ursache bedeutet das Ende der Angst.

Alle Betroffenen von Angstzuständen und Panikattacken stellen sich die gleiche Frage: Was ist nur los mit mir?

Viele haben die “Hoffnung”, dass ihre Angst organische, körperliche Ursachen haben könnte. Und das nach deren Heilung die Angst verschwindet. Diese “Hoffnung” erfüllt sich meistens nicht. Das behaupte ich auf Grund meiner eigenen Erfahrungen, die ich seinerzeit als ehemaliger Betroffener gemacht habe und auf Grund der Vielzahl der Berichte anderer Betroffener, die mich erreicht haben.

Nun meine Überzeugung ist: jede Angst hat mindestens eine (emotionale) Ursache. Damit meine ich, dass ich als Angstbetroffener (ich spreche immer von beiden Geschlechtern, auch wenn ich nur die männliche Anrede verwende) in der Vergangenheit eine ursächliche Szene erlebt habe, die die Reaktion “Angst” in meinem Unterbewusstsein abgespeichert hat.

Das Aufdecken dieser Ursache bedeutet das Ende der Angst.

Heute möchte ich allen Leserinnen und Lesern einen kleinen Denkanstoß geben, um das Problem “Angst” vielleicht einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten zu können. Ich denke es kann befreiend wirken, wenn man sich gedanklich einfach mal mit folgender These beschäftigt:

wir Menschen sind mehrschichtige Wesen. Unser Bewusstsein ist mehschichtig. Welche Bewusstseinsschichten wir auch immer beinhalten mögen, ein Teil unseres Bewusstseins hat enorme Macht über unser (Er-)Leben: das Ego. Ich ordne das Ego der Verstandesebene unseres Bewusstseins zu. Für mein Verständnis wird das Ego im Laufe unseres Lebens “erschaffen” durch Erfahrungen, Erlebnisse, Prägungen unserer Umwelt usw..

Das Fatale daran ist: das Ego fühlt sich permanent bedroht (Selbst dann, wenn keine Gefahr besteht.). Deswegen befindet es sich ständig in Angst und Konkurrenz zu seiner Umwelt (zu anderen Ego`s).

Nun soll es ja so sein, dass der Mensch seine Wirklichkeit (sein Erleben) durch seine Gedanken und Gefühle selbst erschafft. Dann ergibt sich daraus folgende Frage: Wie wird wohl diese Wirklichkeit sein, wenn das Ego die Gedanken und Gefühle bestimmt?

Ich glaube, eine wichtige Lebensaufgabe jedes Einzelnen von uns Menschen ist es, zu erkennen, dass wir nicht unser Ego sind, sondern etwas viel Größeres. Aber wer oder was sind wir?

Auch dazu ein kleiner Denkanstoß (diese Gedanken stammen aus einem Buch, welches ich gelesen habe. Leider fällt mir im Moment der Titel und der Autor nicht ein. Ich ergänze Titel und Autor, wenn es mir wieder einfällt.):

ich stelle mir einen durchsichtigen Plastikbeutel vor, den ich in meiner linken Hand halte. Mit meiner rechten Hand tue ich all die Dinge und Sachen in diesen Plastikbeutel, von denen ich denke, dass sie nicht das sind, was mich ausmacht: ich bin nicht mein Körper, ich bin nicht mein materieller Besitz, ich bin nicht meine Wut, ich bin nicht meine berufliche Tätigkeit, ich bin nicht meine Sorgen und Ängste, ich bin nicht mein Ego, ich bin nicht meine Erfolge und Mißerfolge usw., usw..

Wenn mein Plastikbeutel prall gefüllt ist und ich alle diese Dinge vor meinem geistigen Auge sehe von denen ich denke, dass sie nicht das sind was ich bin, dann stelle ich mir folgende Frage: Wer hält jetzt gerade in diesem Moment diesen Plastikbeutel in seiner Hand und schaut sich ihn an? Und dann vesuche ich zu verstehen, dass ich das bin…

Ich wünsche uns allen, dass immer öfter unser “Herz” unsere Gedanken und Gefühle bestimmt und nicht unser Ego. W.P.

Eine Angststörung geht mit vielen Symptomen einher. Ich glaube es ist wichtig, dass man diese früh erkennt, um in einem frühen Stadium der Angst entgegen wirken zu können. Denn wenn sich die Angst noch nicht fest in der Wahrnehmung und im Verhalten “festgebissen” hat, stehen meiner Meinung nach die Chancen sehr gut für eine rasche Heilung.

Als eines der frühesten Symptome der Angst habe ich die “Vermeidung” erkannt. Damit meine ich Vermeidungsverhalten, bestimmte Situationen, die nicht erlebt werden wollen. Man sucht Gründe oder Entschuldigungen, um sich davor “zu drücken”.

Ich glaube, wenn man es schafft, dieses Verhalten an sich selbst zu erkennen und gegenzusteuern, dann hat die Angst wenig “Angriffsfläche”.

Wenn diese beiden Aussagen auf Sie zutreffen, kann ich Ihnen Mut machen.
Denn auch mein Leben war viele Jahre durch die Angst geprägt: Angstzustände und Panikattacken waren in dieser Zeit meine täglichen Begleiter.

Ich habe die Angst überwunden. Auch Sie können die Angst überwinden, davon bin ich fest überzeugt.
Freiheit statt Angst - das sollte Ihr Ziel sein!

Lassen Sie uns hier darüber reden (schreiben), verfassen Sie einen Kommentar zu diesem Beitrag. Stellen Sie Fragen, äußern Sie Ihre Meinung, schreiben Sie sich alles von der Seele, was Sie bedrückt. Lassen Sie uns hier eine Diskussion führen, die Ihnen und anderen ein Stück weit helfen kann verstanden zu sein.

Dazu lade ich Sie herzlich ein.
Wichtig: Bitte bleiben Sie zu Ihrem eigenen Schutz anonym!

Gerne können Sie auch persönlich mit mir Kontakt auf nehmen. Nutzen Sie dafür bitte das Kontaktformular.

Viele Grüße
Waldemar Paterok

(erforderlich)
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Meine Webseite www.wbpaterok.de wurde in den letzten Tagen wieder einmal überarbeitet. Es ist nun möglich vor dem Kauf des Arbeitsbuches Selbsthilfe bei Angstzuständen und Panikattacken eine Leseprobe über elf Seiten herunterzuladen.
Arbeitsbuch - Selbsthilfe bei Angstzuständen und Panikattacken

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