Angst wird von Betroffenen einfach nur als quälender Zustand empfunden. Doch wenn man die Chance hat das Ganze, als ehemaliger Angst-Gepeinigter mit Abstand von außen betrachten zu können, so kann sich eine andere, hilfreiche und heilende Sichtweise ergeben:

eigentlich ist es die Angst vor der Angst, die das Leben für die Betroffene bzw. für den Betroffenen zur Hölle macht. Doch aus meiner, heutigen Wahrnehmung heraus kann ich behaupten, dass die Angst, welche sich durch Angstzustände, Panikattacken, Stress usw. im Alltag manifestiert, eine wichtige Aufgabe erfüllt.

Sie ist ein Signal, ein hilfreicher Hinweis unseres Körpers, dass etwas in unserem Leben verbesserungswürdig ist. Wenn wir uns selbst gestatten, die erlebte Angst aus dieser Sicht heraus zu betrachten und zu hinterfragen, beginnen wir uns selbstverantwortlich mit unserer Situation auseinanderzusetzen. Und so nutzen wir die vermeintlich negative Energie der Angst, um positive Veränderungen in unserem Leben zu “verursachen”.

Genau das ist das Ziel des ARBEITSBUCHes “Selbsthilfe bei Angstzuständen & Panikattacken”.

Waldemar-Bernard Paterok

2 Kommentare zu “Angst als Signal”

  1. am 01. Jan 2008 um 15:37 Anne H.

    Ich hatte oft Verlustängste und war dann einfach nicht mehr ansprechbar. Ich weiß heut noch nicht warum das so war, da ich eigentlich ein schönes Leben hatte. Doch das hatte sich noch verschönert, als ich meinen Mann kennenlernte. Der half mir aus meinen Ängsten und ich kann endlich glücklich sein.

  2. am 08. Jan 2008 um 14:19 UMTS

    Als ich vor 10 Jahren meinen Vater verloren hatte, hatte ich auch riesen Verlustängste. Ich hatte auch sehr große Angst um meine Mutter, das sie die ganze Situation nicht verkraften würde. Nachdem der Tod überwunden war (3-5 Jahre) waren die Ängste wieder weg.

Trackback URI |

Kommentar schreiben