Todesangst

Meine Fragen stelle ich in der Hoffnung, dass einige von “meinen” Lesern antworten:

“Wer von Euch hat schon einmal Todesangst “gespürt”?
“In welchen Situationen?”
“Welche körperlichen Symptome begleiteten diese Erfahrung?”

23 Kommentare zu “Todesangst”

  1. am 02. Okt 2007 um 19:10 René

    Ich Arbeitete in einer Stahlhütte. Der Weg vin unserer Arbeitsstelle bis zu unserer Kantine führte am Hochofen vorbei, auf der Seite wo die Schlacke abgelassen wird. Als wir genau unter dem Auslass entlang gingen, Explodierten die Belüftungsdüsen und die flüssige Schlacke spritzte heraus. Dicke Schlackenklumpen flogen uns um die Ohren. Wir ranten so schnell wir konnten. Ich glaube an diesem Tag bin ich so schnell gelaufen wie in meinem Leben noch nicht. Wir hatten fast alle bis auf einen Kollegen Glück dass wir nicht getroffen wurden. Ihn hatte nur ein kleiner Funke erwischt welcher Ihm Gott sei Dank nur eine äusserliche Brandspur auf dem Rücken hinterlassen hat. In diesem Moment der Flucht kann ich sagen ich hatte Todesangst.

    Komischerweise haben meine Kollegen und Ich von diesem Ereigniss niemals Psychische Probleme bekommen.

  2. am 26. Nov 2007 um 12:49 Anita

    Ich hatte schon mal Todesangst, dauerte zwar paar sekunden aber ich hatte danch noch 3 Tage Shock.
    Ich war in Moskau, wir standen im Zug, der am bahnhof hielt. Wir haben uns verfahren und ich wollte aus dem Zug die stehenden Jungs fragen, wo der Zug überhaupt hinfährt. Ich hab mich kurz über der geöffneten Tür gebeugt, plötzlich schließt sie und schlägt voll gegen mein Kopf. Voll eingequätscht. Ich dachte das wars, ich habe in den millisekunden mein ganzes Leben gesehen. Die Vorstellung im Kopf, dass mein Kopf gleich wie eine Wassermelone platzen wird, wollte mich in dem Moment auch nicht loslassen. Ich habe mit dem Fuss gegen die Türklinke gedrückt und habe so mein Kopf wieder in den Zug reinbekommen.

    Das ist echt so passiert.

  3. am 08. Dez 2007 um 11:10 Chris

    Die Situation enstand beim Bergsteigen, genauer bei Ausruhen auf einem Absatz. Ich guckte nach unten und sah auf einmal 600-700 Meter nichts unter mir…ein kleiner Schritt genügte und ich wäre tot gewesen…erst in diesem Moment wurde mir klar, wo ich mich eigentlich gerade befand.
    Die körperlichen Symptome waren im ersten Augenblick: Starre…ich konnte mich kurz nicht bewegen und nachdem ich auf sicheres Terrain bewegt hatte, fingen meine Knie an zu schlottern.

  4. am 16. Dez 2007 um 15:46 Annerose

    Im Jahre 1996 war ich mit einer Gruppe in Israel unterwegs. Eines Abends bin ich mit 2 Freundinnen in die Jerusalemer Altstadt. In einem bestimmten Cafe wollten wir Kaffee trinken und setzten uns bei angenehmen Temperaturen in den Außenbereich. Kaum hatten wir unseren Kaffee, wurden wir auch schon gebeten mit unserem Getränk in den Innenraum zu gehen. Dort mussten wir im hinteren Bereich auf den Boden hocken und die Tische wurde hochkant vor uns aufgestellt. Wir wussten überhaupt nicht was los war und bekamen auch keine Informationen.
    In der kommenden halben Stunde sah ich mein Leben noch einmal und hatte Todesangst. Ich dachte wirklich, meine letzte Stunde hätte geschlagen.
    Auf einmal war der Spuk vorbei und wir durften das Cafe verlassen.
    In der Fußgängerzone war eine verlassener Koffer gefunden worden und es bestand Bombenalarm. Das war die Ursache dieser Aktion.
    Ich hatte einen Schock erlitten. Zum Glück hatte ich meine Rescue-Tropfen bei mir und konnte mich gut behandeln. Allerdings änderte ich danach mein Leben, denn mir war meine Situation bewusst geworden. Ich musste etwas ändern!
    Es war ein sehr einschneidendes Erlebnis für mich.

  5. am 02. Jan 2008 um 16:20 Michael

    Ich hatte shconmal ienen Autounfall…. meine Bremsen hatten auf Glatteis versagt und ich fuhr zu schnell und hatte ca 5 Sekunden Todesangst weil ich frontal in einen Waldabschnitt gefahren bin.Zum Glück habe ich es gut überstanden.

  6. am 09. Jan 2008 um 10:22 Andrea Jedro

    Vor 10 Jahren erkrankte ich an einer Angst- und
    Panikstörung.
    Ohne Grund hatte ich ständig Angst zu sterben.
    Das schreckliche Gefühl war immer präsent.
    Ich konnte das Haus nicht mehr verlassen, nicht einkaufen, nicht zum Elternabend gehen, keine Freizeitaktivitäten wahr nehmen. Beim Psychologen fand ich keine Hilfe. Er verschrieb
    mir xxxtropfen zur Beruhigung.
    Ich selbst habe mich aus diesem Zustand befreien können. Ich begann mit Mediation, las Fachbücher, fing an Yoga zu betreiben und vermied negative Einflüsse. Zeitungen las ich nicht mehr und sah mir im TV nur fröhliche Sendungen an. xxxxx. Es half mir meine angegriffenen Nerven wieder zu stärken. Nach ca. einem Jahr ging es mir besser. Ich gründete meine Selbsthilfegruppe und half anderen Betroffenen. Inzwischen bin ich psychologische Beraterin für Angstzustände und Depressionen. Ich bin einen
    schweren Weg gegangen, habe aber durch meine
    Krankheit meine Bestimmung gefunden. Ihnen schicke ich viel Licht und Liebe. ….. Andrea

     

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  7. am 25. Feb 2008 um 18:24 Jessy

    Hallo,
    ich hatte früher leider zwei Autounfälle, mir ist zum Glück nicht viel passiert. Aber nach dem zweiten Unfall wurde meine Angst- und Panikstörung richtig schlimm.

    Ich mußte dann 6 Wochen zur Kur, da wurde es richtig schlimm. Ich hatte in den ersten Wochen jede Nacht Anzeichen eines Herzinfarktes.
    Jede Nacht habe ich befürchtet, dass ich sterben muß. Es war die schlimmste Zeit meines Lebens. Jede Nacht todesangst, dass ist so furchtbar, das kann man nicht beschreiben und man konnte sich nicht wehren….

    Mir läuft es kalt den Rücken runter, wenn ich daran zurück denke.

    Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich diese schlimme Zeit überstanden habe.

    Grüße an Alle!

  8. am 23. Jun 2008 um 22:51 anna

    Hi,
    Andrea Jedro ich wollte dich Fragen warum grade Yoga???
    Bitte melde dich bei mir ich!!!
    Ich habe soviele Fragen an dich meine e-mail ist eistee-anna@web.de

  9. am 17. Okt 2008 um 18:15 michaela

    ich habe immer angst das ich egal was ich habe sterben muss.jede krankheit die ich hatte egal was es war habe ich als schlimm empfunden.ich bin raucherin und durch den ständig wachsenden psychischen druck hatte ich irgendwann den berühmten elefanten auf dem brustkorb,so das man das gefühl hat man bekommt keine luft mehr,dadurch hatte ich so eine panikattacke das meine freundin mich an die hand genommen hat und zum arzt geschleppt hat.ich sass im warte zimmer und war am zittern hatte schweiss ausbrüche und richtige todesangst.dadurch das ich das gefühl hatte nicht frei atmen zu können habe ich mir eingebildet das ich lungenkrebs habe.die artzin rief mich ins zimmer und ich fing an zu weinen in einer tour durch.ich sagte ihr ich hätte angst lungenkrebs zu haben daraufhin hat sie mich untersucht und meine lung e abgehört,sie meinte zu mir sie sei einwandfrei ich hätte eine gutfunktionierende lunge und meine bronchen seien auch ok,danach war ich zwar erst mal beruhigt aber sie hat mir eine einweisung in eine tagesklinik gegeben.da muss ich hin von acht bis vier uhr nachmittags.sie meint ohne hilfe würde ich es nicht schaffen ohne panik und angst zu leben.ich leide jeden tag ich stehe auf und denke “hoffentlich bekommst du heute keine attacke”es ist unerträglich!!!!!!

  10. am 12. Aug 2009 um 11:40 Claudia

    Hallo,
    ich habe seit 3 Jahren mit Angststörungen und Panikattcken zu tun. Die Angst bestimmt mitlerweile mein ganzes Leben:-(!!Ich war vor der Angst ein sehr fröhlicher Mensch und habe auch sehr viel unternommen. Heute ist es so wenn ich weiß wir fahren weg, wo viele Menschen sind oder ich könnte auf der Autobahn im Stau stehn, dann kriege ich es schon mit der Angst zu tun. Es sind meistens immer so Situationen wo ich nicht so schnell weg kann. Ich habe diese Angst von heut auf morgen gekriegt und weiß leider auch nicht warum. Ich weiß ja auch das eigentlich nichts pasieren kann, aber wenn die Angst kommt hat sie auch einen im Griff und man weiß dann auch nicht mehr wo vorn und hinten ist. Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl was man da hat. Das wünscht man keinen so ein Gefühl. Ich möchte einfach wieder normal leben, viel lachen und spaß am leben haben!!!! Meine 2 Kinder und mein Mann leiden leider auch darunter. Ich hoffe das es bald irgendwie aufhört!!!!!!!!!!!!!!

  11. am 01. Okt 2009 um 10:32 christian

    hey leutte wieder mal sitze ich vorm rechner und lese im netz wie ich meine panik attacken und todes angst loswerden kann ,die meisten wollen durch irgend ein mist reich werden und schreiben tausende bücher und denken wenn sie prof und doctor titel haben können sie uns helfen ,doch leider hat noch nie einer von denen solche attacken gehabt,und haben kein plan was man da durch macht ,wenn mir jemand helfen kann und möchte kann sich mal auf meine e-mail addresse melden ,ich weiss was ihr mit durch macht und ihr seid die beste hilfe denke ich ,lg christian

    e-mail :triclonextc@yahoo.de

  12. am 14. Nov 2009 um 13:39 Ralf

    ich weiß nicht wie lange ich schon unter diesen Panikstörungen leide auf jeden Fall zu lange ich bin ein Arttestierter hypochonder was mich nicht wirklich weiter bringt gerade jetzt wo ich hier sitze stecke ich mittendrin…in meiner seheiss Panik und habe angst das ich gleich umfalle und Tod bin.ich Wehiss nicht wie oft ich schon beim Arzt war oder im Krankenhaus…ich weiß auch nicht wie oft der rettungswagen hier war meine Psychologe hat gesagt das ich damit aufhören soll und endlich erwachsen werden soll..ich werde nicht sterben mit 34…Lol was mir eigentlich meistens hilft ist reden wenn ich Glück habe und jemand habe mit dem ich darüber reden kann (meistens mein Hausarzt,hat super Verständnis für meine Situation)dann rede ich mich so frei das mir schwindelig wird….oh Gott wenn ich damit so alleine stehen würde denke ich mir..ich muss es auch vor meiner Freundin und meiner Tochter verbergen will sie nicht damit belasten bis zu einem gewissen Punkt kann sie mich verstehen aber meine komplexen Gedanken kann sie nicht folgen…ich glaub das ich gerade auch sehr komplex schreibe ..ich hoffe ich konnte mich etwas mitteilen falls jemand reden möchte…mildwild@hotmail.de…LG Ralf

  13. am 04. Apr 2010 um 17:34 gülcan

    hallo,

    ich war 4 monate lang krank mal erkältung mal husten kurz vor weinachten hat´te ich kommische ausschläge auf meinen beiden armen und bauch nach dieser hautausschläge wie allergie habe ich angst attacken bekommen richtig unaushaltbare dannach war ich auch beim neurologen habe meine situation erzählt er meinte ich sollte blut abnehmen lassen wegen borreliose ok.
    hausarzt hat blut abgenommen ich hätte die borreliose im 1 stadium dannach war ich im kranken haus dort haben die lumbalpunktion gemacht ob alles im hirn ok ist zum glück war alles ok. und die allergien wären vom penicilin nach cá. 1 monat habe ich nesselsucht auf meiner stirnhaut bekommen jetzt habe ich wieder diese panikattacken es ist echt schlimm ich nehme auch doxepin 25m abends antidepressiva ich komme aber nicht klar ich möchte wieder normal werden aber wie….
    früher hatte ich nie angst gehabt vor hautkrankheiten ich ginge sogar sehr selten zum arzt aber jetzt erkenne ich mich selber nicht mehr wenn es schon klein wenig jucken tut kriege ich angst und die dauer ca. eine woche bei mir ich denke ich werde vor allergie sterben auch wenn es ganz wenig ist ich spinne bitte um rat

  14. am 03. Aug 2010 um 10:57 Andrea

    Ich hatte in diesem Jahr bereits mehrere Male Todesangst. Am Anfang des Jahres litt ich wie aus heiterem Himmel an Tachykardien, extreme Schwäche sowohl emotional als auch körperlich. Ich konnte fast ein halbes Jahr lang aufgrund der starken Schwäche kaum das Haus verlassen. Während dieses Zustands hatte ich mehrmals Attacken von Todesangst. Mein Körper zitterte, das Herz raste, ich war benommen im Kopf. Letztendlich hat sich herausgestellt, das die Schilddrüse nicht richtig arbeitet und ich dadurch eine schwere Angststörung/Depression entwickelt habe.

  15. am 07. Apr 2011 um 12:48 Lina

    Hey.
    Ich weiß, dieser Beitrag kommt etwas spät, aber vielleicht liest ihn ja noch jemand. ;)

    Bei mir ist das so:
    Seit Anbeginn meines Lebens kenne ich meine Mutter nur mit einer Angstkrankheit. Sie kann zum Beispiel nicht lange Autofahren ohne rechts anzuhalten und dich zu beruhigen oder so. Sie kann auch nicht lange in einer Menshcenmasse laufen, ohne sich ausruhen zu müssen, da es für sie einfach zu stressig ist. Sie bekommt Angst und zittert.
    Was das mit mir zutun hat?
    - Naja. Ich habe das wie gesagt seit Anbeginn meines Lebens mitgemacht. Meine Mutter ist außerdem alleinerziehend. Ich habe auch eine 2 Jahre jüngere Schwester. Seit ich klein bin, war ich also immer “die Große” von uns. Ich war imemr “die Vernünftige”. Immer der “stützpfeiler”. Wenn wir Auto gefahren sind, so nahm meine Mum stets meine Hand und schöpfte Kraft. Ich redete ihr imemr gut zu. Wenns ie fragte ob sie blass sei, sagte ich immer “nein.” ob sie es wahr oder nicht. Dann beruhigte sie sich meistens etwas.. Das Problem abn der Sache war nur, dass ich bereits in den jungen Jahren mit so viel Verantwortung konfrontiert wurde. Einerseits ist das gut, denn ich ahbe gelernt, mich in andere hineinzuversetzen ich denke, ich bin gut darin, für andere da zu sein. -
    Andererseits aber, hat es mir auch viel Unsicherheit beigebracht.Ich war oft auf mich allein gesteltl und je älter ich wurde, desto mehr beschäftigte ich mich mit dem Thema bis es dann irgendwann begann, dass ich selbst Angstprobleme bekam. Im Alter von 11 Jahren (des war zu Zeiten der Vogelgrippe), begann ich Angst vor Schmutz usw. zu entwickeln. ich wusch meine Hände jedes mal, wenn ich etwas angefasst hatte. Des ging dann so weit, dass ich mir irgendwann mit einer Drahtbürste die Arme aufgeschuert habe. In der gleichen NAcht wurde ich bklutig in die Klinik für psychisch Gestörte eingeliefert und verbrachte da 7 WOchen. Mir ging es danach besser aber inzwischen bin cih wieder krank. Ich leide unter Todesangst jede NAcht quält sie mich. ich habe auf einmal so ein mulmiges gefühl dann dann fängst an.. es ist ein gefühl, als ob man fällt und fällt und fällt.. es hört nichta uf und dann renne ich ganz viel rum, bis mein kopf wieder frei ist.. ich kann so schlecht schlafen wenn iemand bei mir ist, oder der tv nicht an ist.. sowieso komme ich nur zum schlafen, wenn mein körper erstmal so richtig schlapp und ermüdet ist sodass man quasi ins bett fällt..
    ich bin jetzt 16 Jahre alt und habe auch schon viel psychologische “hilfe” bekommen, aber mir hat nichts weiter geholfen, denn mir kann niemand auf der welt das versprechen geben, dass es etwas nach dem tod ist, dass mir nicht der boden unter den füßen fortgezogen wird und das war es.. nein mir kann keiner sicherheit geben und dabei brauche ich genau die um geheilt zu werden.l schlußendlich kann man sagen ich werde diese krankheit mein ganzes leben lang behalten, ich muss nur lernen damit klazukommen..

    und diese aussicht mit 16. Wuh!..

    liebe grüße und die besten wünsche für euch.
    Lina.

  16. am 16. Jun 2011 um 11:40 Annett

    Hallo ihr lieben!Ich habe kurz vor weihnachten letzten jahres eine ziemlich heftige panikattake auf dem weg zur nachtschicht gehabt.ich bin altenpflegerin.plötzlich war da die angst ich schaff das nicht mehr,was ist wenn ich umfalle wer kümmert sich dann um die ganzen leute usw!tage später hatte ich wieder eine als ich mit meiner 3 jahre alten tochter alleine zu hause war.unerträgliche angst,taubheitsgefühl in den händen,zittern,schwitzen,atemnot.einfach nur nackte angst.Ich habe dann meinen job gekündigt und war fast 4 monate zu hause u konnte in dieser zeit psychisch etwas stabiler werden.jetzt habe ich eine neue arbeit und damit wieder diese verantwortung und da ist es wieder ganz schlimm.was für mich ganz unerträglich ist,dass ist das ich angst davor habe meine kleine tochter in den kindergarten zu bringen oder abzuholen.ich bin manchmal so verzweifelt,weil ich denke ich bin kein vollwertiger mensch u mutter mehr.wenn mir jemand event.helfen kann meldet euch bitte bei mir.ich zerbreche sonst noch an meinem problem!!!!!!!!!!!!!

  17. am 16. Okt 2011 um 13:57 Daniel

    Hey bin 18 jahre leider schon seit einer zeit an panick attacken und todesangst und habe relative angst vor dem tod und bekomme ständige angst und mir ist leztes mal passiert das ich in der nacht wach wurde und herzrasen hatten wie wen ich gleich würde sterben die angst und die attacken sind so wie ein teufelskreis früher war ich ein fröhlicher aufgeweckter mensch ,ich habe keine lust mehr auf das leben in voller angst :( .
    Würde mich freuen wen einer mir würde per mail mal schreiben der das gleiche broblem hat (duton-dani@hotmail.com

  18. am 18. Nov 2011 um 21:57 Peony

    hallo,
    ich leide seit vielen jahren unter massiven angst und panikattacken,aber bei todesangst geht es nicht um mich.ich habe keine angst vor dem sterben,ich glaube manchmal wäre es eine erlösung.aber ich habe angst um meine familie.meinen mann,meine kinder…meinen kleinen enkel sehe ich dauernd sterben…das macht mein leben zur hölle…

  19. am 12. Mrz 2012 um 17:54 Jens

    Ich bin mal mit einem Aufzug aus dem 7 Stock abgestürzt. Irgendwie hat sich der Aufzug kurz vor dem Keller wieder gefangen und ist dann als wäre nichts gewesen erneut nach oben gefahren.
    In der kurzen Zeit des Absturzes, die mir wie eine halbe Ewigkeit vorkam, war ich mir sicher nun sterben zu müssen. Unglaublich wie viele Gedanken in ein paar Sekunden in Todesangst an einem vorbeiziehen können.

  20. am 20. Mrz 2012 um 22:30 Joe

    Hey Leute. Ich bin Schüler und muss mit dem Bus zur Schule. Leider hat sich bei mir eine total unsinnige Angst entwickelt vor der
    Schule auf den Bus zu warten. Ich habe jedes Mal Angst den Bezug zur Realität zu verlieren und ohnmächtig zu werden, ich zittere dann richtig und kann nicht stillstehen, was natürlich extrem peinlich ist, wenn
    Mitschüler dabei sind . Ich habe diese Anfälle nur an dieser Haltestelle und weiche deshalb auf eine andere aus, von welcher ich erst zum Bahnhof fahren muss, was den Weg künstlich verlängert. Meine Mutter hat Pferde und ich kann auch nicht mehr ausreiten gehen, da ich genau die selbe Panik auf dem Pferd verspüre, obwohl ich vor dem Reiten keine Angst habe. Ich traue moch nicht ibr davon zu erzählen und erfinde deshalb immer Gründe, warum ich keine Zeit habe. Am schlimmsten ist es bei schlechtem
    Wetter. Diese Anfälle schränken mich extrem ein :( Hat jemand einen Rat für mich?

  21. am 25. Mrz 2012 um 17:28 Waldemar-Bernard Paterok

    Hy Joe!
    Stehst Du momentan öfter unter Stress?
    Zu viel Belastung durch die Schule o.ä.?
    Wenn dem so ist, dann nimm`Dir täglich auch mal Zeit für Dich, einfach nur zum Ausruhen, oder was Dir halt so Spass macht…

  22. am 17. Mai 2012 um 20:12 Mörschel

    Hallo Leute,

    ich bin nun mittlerweile 20 Jahr alt und habe mich nach einigem zögern dazu entschieden psychologische Hilfe gegen meine Angstzustände in Anspruch zu nehmen. Meine Angstzustände wurden durch ein Ereignis, wie es ja bei vielen hier ist, ausgelöst. Ich war mit 17 Jahren auf einer Feier und habe einen älteren Mann (ca. 45 Jahre) gefragt, ob er eine Zigarette für mich hätte. Er sagte zu mir: “Halts Maul und gib mein Glas ab”. Er zwang mich mit ihm zusammen ein Glas Alkohol zu trinken. Er zeigte mir ein Messer, dass er in seiner rechten Brusttasche hatte. Mein Angst wuchs und wuchs immer mehr, mit jeder Sekunde, die ich bei ihm saß. Ich musste aus der Situation entfliehen, nur wie. Ich sagte, ich müsse kurz auf die Toilette gehen. Er blickte mir direkt in die Augen und sagte: “wenn du die Feier verlässt wirst du sterben!”. Ich ging nicht aufs Klo ich rannte so schnell und so weit ich konnte. Die Angst schwächte mich in diesem Moment. Ich zitterte. Musste mich vor Angst sogar fast übergeben. Ich ging zurück zu der Feier. Er kam von hinten an mich ran und flüsterte mir ins Ohr: “Warts du weg”. Ich antwortete: “Nein”. Er sagte: “Sonst hätte ich dich jetzt getötet”. Ich rief meinen Vater an, ließ mich abholen und habe nie wieder was von diesem Menschen gehört. Dennoch hat es mich in meinem Wesen total verändert. Jedes mal, bis heute, wenn ich mit meinen Freunden feiern gehen will, habe ich ohne Alkohol keine Sicherheit und bekomme zittrige Hände und schwitze. Es ist ein Gefühl, wie als ob dein Körper auf Lauerstellung ist. Er schüttet in diesem Moment Adrenalin aus, um den Körper zu schützen, doch nur vor was?. Ich hab mich aber nicht unterkriegen lassen und das sage ich jedem hier, der eine Angst hat. Ihr müsst kämpfen, kämpfen, kämpfen. NICHT ZURÜCK ZIEHEN, NICHT DEN JOB AUFGEBEN. VIEL MIT SEINEN FREUNDEN REDEN REDEN REDEN. Euch muss auch bewusst sein, dass solche Ängste nicht innerhalb von einer kurzen Zeit bekämpft werden können. Doch bitte gebt euch selbst nicht auf. Ihr müsst auf Eure Ängste zugehen. Ihr werdet merken, mit jedem mal, wo ihr Euch mit dieser Angst konfrontiert, wird Sie schwächer und schwächer. Sie nimmt wirklich merklich ab ;) . Ich habe mich immer meiner Angst gestellt immer und immer mehr. Es ist auch schon besser geworden. Doch meine Psychologin sagte, es ist ein Angstkreislauf, der nur mit richtigen Mitteln durchbrochen werden kann. Aber dennoch habe ich bis jetzt schon sehr viel erreicht und geschafft. Und ich bin der Meinung jeder hier will und hat es verdient ein Menschenwürdiges Leben zu führen. Viele halten es vielleicht für unfähr, oder ungerecht. DOCH KÄMPFT SETZT EUCH DIESE ZIEL. ICH MÖCHTE WIEDER RICHTIG LEBEN. Sagt euch das immer und immer wieder und weint auf lasst euren Gefühlen freien Lauf. Die Angst tut weh, es ist ein Schmerz doch er geht nach einer gewissen Zeit auf weg, die Anspannung nimmt ab, man wird lockerer. Zeigt euch in der Öffentlichkeit. Wenn ihr Angst habt, lauft direkt an ihr vorbei, oder auf Sie zu. Geht unter Leute seit stark. ICH GLAUBE AN EUCH ALLE. IHR KÖNNT DAS SCHAFFEN ;) .

    In diesem Sinne.

    UNSER LEBEN OHNE ANGST.

    Gruß

    Mörschel ;)

  23. am 09. Feb 2015 um 23:54 cheyenne

    Hallo.

    Ich weiß nicht ob ihr das kennt oder sogar habt, aber jeden Abend wenn ich in meinem Bett liege dann denke ich dran wie es ist irgendwann nicht mehr auf der Welt zu sein. Meistens denke ich mir das es normal ist aber an manchen Tagen bekomme ich ein mulmiges Gefühl und ich fange an zu weinen und weiß nicht wohin mit mir. Ich will am liebsten ganz weit weg laufen aber nach einer kurzen Zeit Krieg ich mich wieder ein. Dann dauert es meistens 10 Minuten und ich muss wieder daran denken. Ich weiß nicht genau wovon das kommt. Ich habe mir schon oft überlegt in die Psychiatrie deswegen zu gehen aber ich glaube nicht das die mir dort helfen können. Ich War schonmal dort aber nicht wegen meiner Angst. Ich bin ein Pflegekind und meine richtige mutter wollte mich immer wo anders sehen. Nicht bei meinen Pflegeeltern und auch nicht bei ihr. Einfach nur so weit weg das ich keine Probleme mehr mache. Bis sie mich wegen “selbstgefährdung” 10 Wochen in die Psychiatrie steckten. Zu der Zeit hatte ich noch keine angst oder diese Gedanken. Ich War damals 15 und genau 2 Jahre mit meinem Freund zusammen. Er sagte mir damals das ich das alles schaffe und er auf mich wartet und wir jeden abend telefonieren. Wir telefonierten genau zwei Abende bis die Nachricht kam das meine richtige mutter mir den Kontakt mit ihm und meiner Pflege Familie verboten hat. Ich habe so viel dort gesehen. Offene arme. Ein Mädchen das jeden Tag mehrere Stunden auf ein fixierbett liegen musste weil sie jeden Tag ihren Kopf mit voller Wucht an die wand geschlagen hat. Irgendwann bekam ich nachts einen Traum wie meiner Pflege mutter etwas passiert und sie daran starb. Ich konnte sie aber nicht anrufen weil ich nicht durfte. Dann dachte ich mir. Wie wäre es wenn ich irgendwann sterbe. Ich kann nichts mehr machen was ich jetzt mache. Ich bin einfach nicht mehr da. Und danach weiß ich auch nicht was passiert. Ich liege also seitdem ich 15 bin jede Nacht in meinem Bett und kann wegen diesen Panik Attacken nicht einschlafen. Und ich hab keine Ahnung was ich dagegen machen soll.

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