Auch wenn ich schon mehrfach in der Vergangenheit darauf hingewiesen habe, will ich Betroffenen nochmals die Wichtigkeit und Wirksamkeit von Atemübungen und Entspannungsübungen ans Herz legen:

aus eigener, damaliger Erfahrung kann ich die “Wechselseitige Nasenatmung” als Erste-Hilfe-Maßnahme bei einer sich anbahnenden, bzw. erlebten Panikattacke dringend empfehlen. Diese Übung war während meiner Angstzeit mein Rettungsanker bei Panikattacken.

Weiterhin halte ich das Erlernen mindestens einer Entspannungstechnik, wie zum Beispiel der “Progressiven Muskelrelaxation”, als unumgänglich. Aber nur durch tägliches Üben und Anwenden wird sich mittel- und langfristig der Erfolg einstellen. Aber diese “Mühe” wird sich lohnen!

Gerne beantworte ich Fragen dazu. Einfach mailen an info[at]angst-informationen.de …

4 Kommentare zu “Erste Hilfe bei Angstzuständen und Panikattacken”

  1. am 27. Dez 2012 um 16:50 Nosic.L

    Hallo!
    Was macht man bei enormer Unruhe und Angst, Schwankschwindel.Ich kann mich kaum mit etwas beschäftigen.Dazu kommt noch die depresive Verstimmung.Ich leide schon seit 10 Jahren an Angst und Panikattacken.Ich habe den Eindruck es wird immer schlimmer.Ich kann mich gar nicht mehr runterfahren,als wenn ich 300 auf der Autobahn fahre und der Wagen ist schon lange Defekt.Ich bekomme eine Psychotherapie seit 1 Monat. Ich sage zu mir ich habe doch keinen Grund so zu sein.Es trit auch in sehr schönen Situationen auf wie Weihnachten.Das schlimme ist,es ist ein Dauerzustand geworden.Die wenigen Momente wo ich Symptom frei bin sind sehr selten.
    Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen,das eine Besserung eintritt.

  2. am 29. Dez 2012 um 11:33 Waldemar-Bernard Paterok

    Hallo Nosic,

    danke für Deinen Beitrag und Deine offenen Worte zu Deiner Situation!
    Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass die Angst eine spezifische Ursache hat. Einen konkreten Moment in der Vergangenheit, der dieses Angstgefühl geankert hat. Dieser Anker sitzt im Unterbewusstsein fest.

    Als ich mich bewusst an diese Ursache erinnert habe, hat sich meine Angst aufgelöst.
    Ich finde es gut, dass Du professionelle Hilfe annimmst und ich denke, Deine Situation wird sich dadurch sehr verbessern.

    Schreib einfach, wenn Du noch weitere Fragen oder Anmerkungen hast. Vielleicht können wir durch unseren Diskussionsverlauf anderen helfen, oder Anregungen geben.

    Viele Grüße
    Waldemar

  3. am 03. Feb 2014 um 12:48 aline

    hallo,

    ich hatte meine erste Panikattacke 2012. Mein Sohn gerade mal 10 Monate alt. Die bisher ekelhafteste Erfahrung meines Lebens.

    Ich nehme seit einem schlimmen Rückfall( Panickattacke und Depression gemischt)jeden Abend xxxxxx, die niedrigste Dosis. Mir geht es seither so gut, wie vor meinen Panikattacken.Kein Gedankenkreisen, Grübeln, keine Panik! Möchte die Med. nun endlich ausschleichen.
    Es vergeht kein Tag, an den ich darüber nachdenke. Ich habe nämlich große Angst, dass es mir dann wieder richtig dreckig geht. Außerdem hoff ich auch, dass nicht nur die Tabletten den größten Anteil daran haben,dass es mir so gut geht?! Was meinst du?
    Kann die Panik bereits Geschichte sein?

  4. am 03. Feb 2014 um 20:40 Waldemar-Bernard Paterok

    Hallo,
    bitte hab Verständnis dafür, wenn ich den Namen des Medikaments unkenntlich gemacht habe. Ich möchte nicht, dass auf meinen Blogs über Medikamente diskutiert wird. Hoffe auf Dein Verständnis :-) .

    Also ich würde an Deiner Stelle mal ganz offen mit Deinem Arzt über das langsame Absätzen des Medikaments sprechen. Alleine würde ich es auf keinen Fall entscheiden.

    Ich halte es durchaus für möglich, dass die Panikattacken ausbleiben, wenn Du das Medikament richtig absetzt. In jedem Fall ist es meiner Meinung nach wert, einen Versuch zu starten. Falls es nicht klappt, weißt Du ja, was Dir hilft.

    LG Waldemar

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