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... über die Angst, Furcht, Sorgen und die Liebe Gottes

 
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romi



Anmeldungsdatum: 10.09.2009
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 10.09.2009 20:12    Titel: ... über die Angst, Furcht, Sorgen und die Liebe Gottes Antworten mit Zitat

Viele Menschen in unserer modernen Welt haben Angst und wissen eigentlich nicht warum. Sie fürchten sich vor allen möglichen Dingen und häufig besonders auch vor Menschen. Sie machen sich viele Sorgen. Es sind oft diejenigen, denen es sehr gut geht, die wohl versorgt und erfolgreich sind. Kluge, weise Menschen und die, die den Weg der Genesung gefunden haben, wissen, warum das so ist. Der Glaube an einen bösen, strafenden, untragbare Lasten auferlegenden Gott unter anderem aufgrund von Ungehorsam, die Überbewertung der eigenen Persönlichkeit, des selbst erarbeiteten, mühevoll angesammelten Besitzes und der gesellschaftlichen Stellung sowie Unwissenheit, Über- und Unterforderung spielen eine Rolle. Zum großen Teil rührt Angst, Furcht und Sorge – vor allem bei Kindern – von einem negativen Klima (ausgelöst durch Unsicherheit, Minderwertigkeits- und Schamgefühle, falsches Denken, Kriegsgeschichten, Krankheiten, Alkoholismus usw.) in den Haushalten und Familien her. Angst, Furcht und Sorge führt häufig in eine Flucht in Ablenkungsaktivitäten, Traumwelten wie den modernen Medien, homosexuelle Beziehungen oder den Konsum von Drogen verschiedener Art. Jemand, wie auch ich, der das alles kennen gelernt hat und aus Angst vor wichtigen Arztbesuchen wegen vermuteter unheilbarer Krankheit als Folge von Operationen im Kindesalter jahrelang viele Irrwege gegangen ist, kann die Handlungsweise des Propheten Jona aus der Bibel, die Worte in Sprüche Kapitel 21, Vers 8 und die in Psalm 32, die auch die Gedanken und Gefühle des Königs David nach seinem Ehebruch (2. Samuel 11-12,25) wiedergeben, gut verstehen. Der wahre Blick auf Jesus Christus, der fehlerlos hier auf der Erde mehr Angst, Furcht, Sorge und Leid erlitten hat, wird auf derartigen Wegen für den Menschen verhindert. Der Satan, der Führer der Macht, die ein lebenswertes Leben in friedlichem Miteinander auf dieser Welt erschwert, setzt alles daran, diese Ablenkung zu unterstützen. Durch Angst, Furcht und Sorge will er versuchen, die Menschen, die für ihn sonst nicht erreichbar sind, an sich zu binden.

Gott, der Schöpfer des Universums, versucht seit dem Ungehorsam des ersten Menschenpaares in Eden fortwährend, den Menschen durch seine große Liebe die Furcht und Angst zu nehmen – bis Jesus und darüber hinaus bis heute! Besonders die schüchternen, überaus ängstlichen Menschen beschenkt Er überreich mit seiner Liebe. Schon kurz nach den Ereignissen im Garten hat Er den Menschen – seinen lieben Geschöpfen – durch ein wärmendes Geschenk, das auch auf den Weg wieder zurück zu einer echten Beziehung zu Gott hinweist, gezeigt, wie sehr Er sie liebt (1.Mose 3,21). Seinem von Ihm auserwählten Volk, das Er wegen seines starken eigenen Willens oft auf vielfältige, nicht immer angenehme Weise zurechtweisen musste, hat Er durch seine Propheten immer wieder mitteilen lassen, sie sollen sich nicht fürchten, da Er es immer versorgt und geliebt hat (z. B. Jesaja 43,1-5). Sein Sohn Jesus Christus kam als Mensch in unsere Welt, um uns durch seine Worte und Taten zu lehren, dass wir in seiner Liebe, treuen Glauben und Gehorsam seinen Worten gegenüber die Angst und Furcht überwinden (Offb. 3,12) und Anteil an seinem Sieg über diese Welt haben können (Johannes 16,33).

Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat <es mit> Strafe <zu tun>. Wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe. [1. Johannes 4,18]*

Wenn ich auf meinem Genesungsweg heute Angst und Furcht verspüre, kommen mir diese Worte immer wieder in den Sinn. Oft sind es exakt die Situationen, in denen ich eigentlich keine Angst haben sollte, weil ich ganz genau weiß, dass ich diese in jedem Fall sicher meistern könnte. Mir wird dabei sehr bewusst, wie viel ich von den Charakterzügen der Liebe Gottes, seines Sohnes Jesus Christus und Geistes bis jetzt angenommen habe, wie weit mein Tun von echter Liebe geprägt ist und wie leicht ich von Gottes Kreis der Liebe (Johannes 14,15; Johannes 15,10) wieder in den Teufelskreis der Angst, Furcht und Sorgen kommen kann. Hilfe und auch Ruhe bekomme ich in solchen Augenblicken, wenn ich meine Bedrängnis und Sorge im demütigen Gebet vor Jesus Christus bringen kann, der vor Gott durch seinen Opfertod unser Fürsprecher sein möchte.

Eine Freude ist es, in liebevoller Beziehung zu Gott durch Jesus Christus mit dem Heiligen Geist als Ratgeber und zusammen mit den nahe stehenden Menschen bis zur Wiederkunft von Jesus Christus ein geordnetes Leben zu führen – täglich in Andacht und Gebet in Gottes Nähe zu sein, sechs Tage zu arbeiten, den Menschen im eigenen Umfeld mutig und freundlich zu dienen und am Samstag, dem Ruhetag, so wie ihn die Bibel lehrt, die Zeit damit zu verbringen, in Gemeinschaft Gott zu danken und zu loben, im Glauben durch das Studium der Bibel zu wachsen und auch um zu entspannen und Kräfte zu sammeln.


Hinweis: Es ist hilfreich, die angegebenen Textstellen in einer Bibel (z. B. nach der Elberfelder Übersetzung -> siehe (*) ) nachzuschlagen. Wink
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