Angst-Forum
Angstzustände, Panikattacken und Stress - diese Probleme berühren Millionen von Menschen täglich. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist es wichtig darüber reden zu können. Dieses Forum will einen Raum dafür schaffen. Ein Herzliches Willkommen an Alle!
 
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Alltagskram
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Michi69



Anmeldungsdatum: 09.07.2006
Beiträge: 921
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 25.08.2008 12:42    Titel: Re: Freundschaften pflegen Antworten mit Zitat

Hm,des ist ein schwieriges Unterfangen.Also generell halt ich über Telefon sms pc Kontakt.Was die Familie betrifft so wissen die ja wies mir geht.Bei Familienfesten versuche ich schon anwesend zu sein,hab aber meinen Raum mich wann immer ich will zurück zuziehen.Wäre etwas in der Kneipe so wüßte ich im Moment nicht wie ichs machen sollte,da ich grad ne derbe Phase hab.
Zur Beerdigung meiner omi hab ichs nicht geschafft weil das Thema Abschied,Tot Trauer Verlassen eins meiner größten Probleme ist.Die Familie hats letztendlich verstanden.
Meine Beste Freundin besucht mich wenn ich mal bei meinen Eltern zu besuch bin.Soweit gehts dann schon.

Im Urlaub hab ich es ein einziges mal geschafft mich in einen Biergarten unter viele Menschen zu setzen und ein Radler zu trinken.War allerdings ein Kampf...nunja ich habs überlebt.

Also Nicole,was deine familie betrifft,so denke ich ticken die ja wohl nicht richtig.Es nicht zu verstehen ist etwas anderes aber dann mit einem nicht mehr zu reden ist wirklich der Gipfel.........für solche egoistischen Menschen finde ich keine Worte Sad
_________________
Ein langer Weg ein harter Kampf,egal welches Leben,alles macht Sinn,es ist halt mein Schicksal und nun bin ich wie ich bin.
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Gertraude



Anmeldungsdatum: 28.02.2008
Beiträge: 169

BeitragVerfasst am: 04.09.2008 21:54    Titel: Re: Freundschaften pflegen Antworten mit Zitat

Michi69 hat Folgendes geschrieben:

Also Nicole,was deine familie betrifft,so denke ich ticken die ja wohl nicht richtig.Es nicht zu verstehen ist etwas anderes aber dann mit einem nicht mehr zu reden ist wirklich der Gipfel.........für solche egoistischen Menschen finde ich keine Worte Sad


Deshalb sollte man sich lieber nur mit Menschen abgeben, die wirklich zu einem stehen und alle anderen in der Pfeife rauchen, egal ob die nun mit einem verwandt sind oder nicht. Irgendwann in meinem Leben habe ich angefangen, diese Einsicht immer konsequenter umzusetzen, und habe es nicht ein einziges Mal bereut!
Ich habe meine drei, vier echten Freunde, die sind mein Leben. Mit der Verwandtschaft hingegen habe ich seit Jahren null Kontakt - und es bekommt mir bestens! Kann dieses Lebenskonzept nur wärmstens weiterempfehlen!

Wenn ich nur dran denke, wieviel Zeit und Energie ich früher damit verbracht habe, mich an die Erwartungen der Verwandtschaft anzupassen, von ihnen Anerkennung zu erlangen und dafür meine Eigenheiten zu unterdrücken oder meine Probleme zu verheimlichen, da kommt mir das kalte Grausen...
_________________
Mit Wünschen sollte man vorsichtig sein
- sie könnten wahr werden.
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englein



Anmeldungsdatum: 28.01.2008
Beiträge: 311

BeitragVerfasst am: 05.09.2008 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo gertraude so mache ich das auch.
bei mir ist es der sohn mit dem ich seit2005 keinen kontakt mehr habe-tut sehr weh. aber ich habe auch zuviel zeit und gedanken invstiert um es ihnen ja immer recht zu machen.immer so was könnten sie erwarten und richtig war es fast nie..
liebe grüße
_________________
LG-englein
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Niccolina



Anmeldungsdatum: 16.08.2008
Beiträge: 42
Wohnort: Magdeburg

BeitragVerfasst am: 05.09.2008 14:49    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, Familie ist schon schlimm, wenn du weißt, dass sie dir nicht gut tun. Was macht man, wenn der Vater nach Jahren wieder "säuft wie ein Loch" (entschuldigung!) und um Hilfe bittet und einen für das Saufen verantwortlich macht, weil man sich nicht um die Stiefmutter kümmert, die einem jahrelang das Leben zur Hölle gemacht hat?

Man hilft, man ist ja schließlich Tochter. Und man hat ein Kind und das soll den Opa kennen, denn der eigene Opa war soooo wichtig für mich.

Und dann ist man froh, wenn nach Jahren der Funkstille mal wieder regelmäßiger Kontakt ist. Wenn die Eltern plötzlich einsehen, dass sie auch Schuld sind daran, wie es mir geht. Vor allem, wenn man seit dem 16. Lebensjahr auf so etwas wartet.

Aber trotzdem: die Panikattacken begannen im letzten Herbst so schlimm zu sein, die Magenprobleme auch - seit mein Vater meinte, ich wäre Schuld, dass er wieder säuft.

Familie ist hat so eine Sache. Und an der Tante muss ich dranbleiben, sonst hab ich auch keinen Kontakt zur Großmutter mehr - die wohnt nämlich bei meiner Tante.
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Niccolina



Anmeldungsdatum: 16.08.2008
Beiträge: 42
Wohnort: Magdeburg

BeitragVerfasst am: 08.09.2008 08:44    Titel: Antworten mit Zitat

Wo ich im letzten Post grad über meine Oma geschrieben hab...

Ich hab gestern nachmittag einen Anruf erhalten von meinem Onkel: meine Oma liegt nach einem Schlaganfall im Krankenhaus. Sie hatte den wohl schon am Samstag, hat das aber für sich behalten. Nur weil sie Sonntagfrüh ihr Brötchen nicht aufschneiden konnte, hat sie um Hilfe gebeten und meine Tante ist gleich hellhörig geworden. Sie war in DREI Krankenhäusern, bis man ihr helfen konnte.

Der Schlaganfall war wohl nur sehr leicht, der rechte Arm ist nicht mehr bewegbar. Sie muss anschließend in eine Reha.

Warum das so schlimm ist? Meine Mutter hat sich sprichwörtlich "aus dem Staub gemacht" als ich 9 Monate alt war und mein Vater ist mit mir zu seiner Mutter. Also hat meine Oma micht praktisch als eine Art Tochter großgezogen - unsere Bindung ist sehr, sehr stark.

Und wegen dieser blöden Panik und Angst kann ich jetzt nicht einfach in den Zug und nach Hannover fahren, um bei ihr zu sein. Crying or Very sad
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