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Angst-Forum Angstzustände, Panikattacken und Stress - diese Probleme berühren Millionen von Menschen täglich. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist es wichtig darüber reden zu können. Dieses Forum will einen Raum dafür schaffen. Ein Herzliches Willkommen an Alle!
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roswitha
Anmeldungsdatum: 08.06.2008 Beiträge: 9
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Verfasst am: 09.06.2008 12:02 Titel: Angst nach Überfall |
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Hallo
Ich hoffe ihr könnt mir einige nützlich Tipps geben.
Ich würde auf meiner Arbeit mit Schusswaffe, überfallen. Zu den Zeitpunkt war ich alleine im Geschäft.
Seid dem habe ich unheimliche Angst alleine vor der Tür zu gehen, im meiner eigenen Wohnung habe ich auch angst das er auf einmal wieder vor mir steht.Letztens versuchte ich mit meinem Mann Einkaufen zu gehen, aber das war nichts, bekam Schweißausbrüche, Herz rasen, Trockenen Mund und wollte nur noch flüchten. Als ich dann endlich zu Hause war, bin ich richtig zusammen gebrochen habe mich mehr mals übergeben. Der Kreis lauf war richtig im Keller. Ne so kann und möchte ich nicht mehr weiter Leben.
Bei einem Psychiater bin ich ja schon in Behandlung. Aber die Tipps kann ich nicht umsetzen wie:
- Du musst an was positives Denken in solchen Situationen
-es ist normal das ich angst habe bin jetzt wie ein kleines Kind was neu
lernen muss gefahren richtig ein zu schätzen.
Ja gut aber ich schaffe es nicht ich muss alles alleine bewältigen meine Freunde sind schon weg da sie keine Rücksicht mehr nehmen möchten
Auf meine Eltern kann ich auch nicht bauen
Und mein Mann möchte ich nicht immer belasten.Er hat denn schock auch noch nicht richtig verarbeiten können.
Es wird bestimmt nicht leicht aber vielleicht hat einer von euch auch schon mal so was erlebt. Könnte echt Tipps gebrauchen.
Ich bedanke mich im voraus |
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Michi69
Anmeldungsdatum: 09.07.2006 Beiträge: 921 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 09.06.2008 12:17 Titel: Re: Angst nach Überfall |
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Hallo Roswita,
zunächst herzlich Willkommen im Forum.
Was dir passiert ist ist furchtbar und deine Angst ist gut zu verstehen.
Ich persönlich glaube nicht das dir ein Psychiader weiter helfen kann,was du brauchst ist eine Traumatherapie.Das was passiert ist kann man nicht wegtrainieren oder vergessen,so etwas gehört mit Fachleuten sorgfältig verarbeitet.Ich kann dir nur den Rat geben dich in einer Tagesklinik oder einer Klinik in Verbindung zu setzen die solche Therapie macht.Dein Psychiader kann dir da bestimmt weiter helfen.
Mit dem nicht mehr raus trauen haben viele leute,ich auch.Ich freu mich schon wenn ich mal am Briefkasten war.Du mußt Geduld haben und dir die Zeit geben.Jetzt bist du ja nicht mehr alleine,wir sind ja auch noch da.
Mit deinen freunden das ist allerdings ein Ding,was waren das den für Leute.....komisch....tja zumindest weißt du nun das es die falschen waren.....man wendet sich nicht von einem ab wenn es ihm schlecht geht.Das tun nur Freunde die nie wirklich welche waren.
Ich grüß dich lieb.
Michi _________________ Ein langer Weg ein harter Kampf,egal welches Leben,alles macht Sinn,es ist halt mein Schicksal und nun bin ich wie ich bin. |
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roswitha
Anmeldungsdatum: 08.06.2008 Beiträge: 9
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Verfasst am: 09.06.2008 12:47 Titel: Re: Angst nach Überfall |
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Hallo Michi 69
Danke für deine Antwort, Das mit der Traumatherapie ist gut.
Werde auf jeden Fall es bei der nächsten Sitzung an sprechen.
Ja du hast, ja recht gedult muss ich haben, aber finanziell gesehen kann ich mir das nicht mehr lange erlauben. Es kommen immer neue Faktoren die es nicht erleichtern.Ich muss jetzt erstmal abwarten was mein Psychiater dazu sagt. Übernimmt das auch die BG weist du das vielleicht??
Mit den sogenannten Freunden hast du auch recht.
Danke noch mal
L.g |
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hexchen

Anmeldungsdatum: 14.02.2008 Beiträge: 448
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Verfasst am: 09.06.2008 12:54 Titel: |
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Hallo Roswitha,
wie Michi schon geschrieben hat, kann ich mir auch vorstellen, dass eine Therapie Dir gut helfen könnte. Vielleicht auch ein Therapeut in Deiner Umgebung. In die Kliniken kommt man ja nicht so leicht.
Ich habe so etwas Schlimmes noch nicht erlebt. Aber mir hängt es schon tagelang nach, wenn mir nur mal einer was Gemeines sagt. Also, ich denke, wenn man so eine ängstigende Erfahrung einfach mal wegdenken soll, das setzt einen doch nur noch mehr unter Druck. Ich hatte selber durch sehr viele kleine schlimme Erfahrungen über längere Zeit auch völlig das Vertrauen in alles um mich rum verloren - Familie, Freunde, Ärzte, Umwelt ...
Nach 3 Monaten Tagesklinik ist ganz langsam mein Vertrauen wieder gewachsen. Kleine Schritte gehen, ist meine Devise. Wieder Boden unter die Füße kriegen. Erstmal soweit wagen, wie es geht, und beim nächsten Mal ein Stückchen weiter ...
Ich weiß nicht, ob es für Dich passt. Ach so, und mit Deinem Mann ruhig weiter drüber reden. Hat er denn gesagt, dass es ihn zu sehr belastet?
Gib nicht auf!
hexchen |
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roswitha
Anmeldungsdatum: 08.06.2008 Beiträge: 9
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Verfasst am: 09.06.2008 13:18 Titel: |
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Hallo hexchen
Ja mit den kleinen schritten bin bemüht. Aber wie du ja auch weißt ist es leider nicht so leicht. Meinen Mann möchte ich nicht so belasten. Klar sagt er mir immer rede mit mir.(Er möchte immer das es mir gut geht.) Weißt du ich muss lernen über meine Gefühle zu reden und das ich das hier mache ist schon ein ganz großer schritt in die richtige Richtung. Denn ich mache immer alles mit mir selber aus das habe ich schon von klein auf gemacht ich, habe es nicht anders gelernt.
Es ist schön das es bei dir aufwärts geht
L.g Roswitha |
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