| |
Angst-Forum Angstzustände, Panikattacken und Stress - diese Probleme berühren Millionen von Menschen täglich. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist es wichtig darüber reden zu können. Dieses Forum will einen Raum dafür schaffen. Ein Herzliches Willkommen an Alle!
|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Caroline
Anmeldungsdatum: 17.02.2006 Beiträge: 14
|
Verfasst am: 21.02.2006 14:25 Titel: angst und entspannung???? |
|
|
hallo,
ich habe gelesen, dass es sehr wichtig ist, sich auf seine atmung zu konzentrieren, wenn man eine panikattacke hat. stimmt das???
man soll langsam durch die nase einatmen und noch langsamer die eingeatmete luft durch den mund wieder auslassen. ich kann mir das persönlich überhaupt nicht vorstellen, wenn ich gerade dabei bin, "um mein leben zu kämpfen", mich noch auf das atmen zu konzentrieren. ich bin halt voll panik dann, wie es das wort "panikattacke" schon sagt...
caro |
|
| Nach oben |
|
 |
Google
|
Verfasst am: Titel: Anzeige |
|
|
|
|
| Nach oben |
|
 |
Waldemar
Anmeldungsdatum: 03.01.2006 Beiträge: 65
|
Verfasst am: 21.02.2006 21:09 Titel: |
|
|
hallo caro,
ATEM IST LEBEN.
Wer richtig atmet, beherrscht jede Situation. Die folgende Übung war meine persönliche Erste-Hilfe-Maßnahme bei sich anbahnenden Angstattacken:
Die wechselseitige Nasenatmung
Diese Atemübung stammt aus dem Yoga, sie entspannt und erfrischt den Körper.
Ich selbst führe diese Übung mindestens ein mal pro Tag an der frischen Luft durch.
Übungsverlauf:
Der/die Übende setzt sich bzw. stellt sich aufrecht hin.
Kopf, Hals und Wirbelsäule sollten dabei eine Linie bilden.
Mit dem Ringfinger der rechten Hand wird das linke Nasenloch verschlossen. Durch das freibleibende rechte Nasenloch atmet der/die Übende ein, während langsam bis vier gezählt wird.
Nun wird mit dem Daumen der rechten Hand, das rechte Nasenloch ebenfalls verschlossen und der Atem einige Sekunden angehalten.
Der/die Übende öffnet das linke Nasenloch und atmet so lange wie möglich langsam aus.
Anschließend wird durch dasselbe Nasenloch (links), während wiederum langsam bis vier gezählt wird, eingeatmet.
Nach dem Einatmen wird mit dem Ringfinger das linke Nasenloch verschlossen und der Atem kurz angehalten.
Jetzt öffnet der/die Übende das rechte Nasenloch und atmet so lange wie möglich langsam aus.
Diese Reihenfolge wird mehrmals hintereinander wiederholt (mindestens fünf mal).
Ganz allmählich, von Übungstag zu Übungstag sollte der Atemrhythmus gesteigert werden, so dass anstatt bis vier bis acht gezählt wird.
Wichtig:
Während der Übung sollte darauf geachtet werden, das der Rücken gerade bleibt.
Es darf nichts erzwungen werden!
Der/die Übende atmet ohne Anstrengung (Atem fließen lassen) geräuschlos und ruhig.
Beste Grüße
Waldemar |
|
| Nach oben |
|
 |
theo64
Anmeldungsdatum: 21.02.2007 Beiträge: 1
|
Verfasst am: 21.02.2007 21:34 Titel: andere Entspannungstechniken |
|
|
Hallo Waldemar,
würde Dir gerne eine Frage zu den Entspannungstechniken stellen. Gibt es speziell bei Angst und Panikattacken Techniken die zu empfehlen sind.
Ich frage deshalb, weil ich es schon mit autogenem Training probiert habe (CD v. Daniel Wilk), aber richtig überzeugt bin ich davon nicht.
Sollte man es vielleicht doch besser in der Gruppe lernen (VHS usw.) oder gibt es andere Techniken die sich besser eigenen.
Viele Grüsse |
|
| Nach oben |
|
 |
Waldemar
Anmeldungsdatum: 03.01.2006 Beiträge: 65
|
Verfasst am: 22.02.2007 09:09 Titel: Re: Entspannungstechnik (en) |
|
|
Hallo Theo,
herzlich Willkommen hier im Forum!!!
Sehr gute Entspannungstechniken sind meiner Meinung nach die Übungen der Progressiven Muskelrelaxation (PMR) und das Autogene Training (AT).
Persönlich empfehle ich den Einstieg in die (so wichtige) Entspannung über die PMR, weil man hier die Möglichkeit hat, das Gefühl der Entspannung durch Muskelan- und entspannung sehr konkret wahrzunehmen.
das AT würde ich nach der PMR fortführend erlernen. Vor allem um in der Endstufe Autosuggestionen in die Übung mit einzubauen.
Es spricht nichts dagegen, die Übungen in der Gruppe zu erlernen... wichtig ist nur: entspannen tut sich letzendlich jeder für sie selbst, und das funktioniert nur durch tägliches, langfristiges Üben...
Wie lange trainierst Du schon Theo?
Viele Grüße
Waldemar |
|
| Nach oben |
|
 |
Tom G.
Anmeldungsdatum: 22.02.2007 Beiträge: 4 Wohnort: Berlin
|
Verfasst am: 23.02.2007 12:10 Titel: |
|
|
wie oft sollte man eigentlich PMR machen?? Ich leide an Angst-Panikstörungen seit 3 1/2 Jahren schon Therapie hinter mir und PMR hat bei mir am Anfang sehr gut angeschlagen, ich mache es jetzt wieder regelmäßig aufgrund auch eines Rückfalls und zumindestens während der Übung schwebt man im siebten Himmel, jedoch kann auch gerade in der Ruhe Angst und wegrutschen/kribbelnde Hände/Kopf etc. vorkommen, der Körper kämpft um die Ruhe mit dir ...So gehts mir immerwieder bei der PMR....
Mir würde mal helfen wie oft gut ist und was man noch ergänzend außer Therapie machen kann...???
Grüße
Tom |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|