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Angst-Forum Angstzustände, Panikattacken und Stress - diese Probleme berühren Millionen von Menschen täglich. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist es wichtig darüber reden zu können. Dieses Forum will einen Raum dafür schaffen. Ein Herzliches Willkommen an Alle!
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Angsthasilein
Anmeldungsdatum: 29.05.2007 Beiträge: 2
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Verfasst am: 31.05.2007 07:12 Titel: Angst vor der Angst (und Nebenwirkung Durchfall) |
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Hallo,
ich bin neu auf dieser Seite und suche dringend Hilfe. Seit mehr als einem Jahr nimmt bei mir täglich die Angst zu. Inzwischen ist sie jeden Tag da. Ursachen hat das wohl viele. War bereits zur Krisenintervention im Krankenhaus für 2 Wochen, gebracht hat es nur kurzzeitig was. Mein Problem ist, wenn die Angst kommt, ich kann versuchen mich abzulenken, was das Zeug hält, aber ich bekomm es nicht aus dem Kopf raus. Es beginnt frühs, wenn ich aufstehe, der Gedanke, auf die Arbeit zu fahren. Auf Arbeit gehts mir gut. Es ist die Angst, dass ich es nicht auf Arbeit schaffe, die Fahrt dauert ca. 20 - 25 Minuten mit dem Auto. Ich habe keine Angst, dass mir was passiert, dass ich sterben werde, nein, es ist die ständige Suche nach Möglichkeiten, wo ich hingehen kann, denn wenn ich Angst bekomme, bekomme ich Durchfall. Oft musste ich in Büschen halt machen und jetzt schaff ich es gerade so auf Arbeit. Aber ich bin total angespannt und komme von diesen Gedanken nicht los, dass ich es nicht schaff und mir in die Hose mache. Die Therapeuten meinten, ich solle, wenns nicht mehr geht in die Hose machen, hahaaaa. Ich solle Wechselwäsche bei mir tragen. Und??? Wo sollte ich mich da frisch machen? Ich kann kaum noch weggehen, kann nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, ich kann einfach gar nichts und fühl mich total unsicher. die Angst hatte ich früher nur vor Prüfungen und vorm Frauenarzt und jetzt?? Jeden Tag in der Woche. Ich merke, dass ich total angespannt bin, und dass schon Sonntags. Mir gehts hundeelend. Ich komme aus diesem Dilemma nicht raus. Nächste Woche habe ich endlich einen Termin bei einer Tiefenpsychologin, aber die wollte mich gleich, während des Telefonates, ins Krankenhaus stecken. NIE WIEDER!! Ich gehe in kein Krankenhaus. Inzwischen habe ich mir Bücher gekauft, wie ich mit der Angst umgehen kann und wie ich sie besiege, aber es kostet so viel Aufmerksamkeit und Kraft, das zu lesen und die fehlt mir komplett. Wer hat ähnliche Erfahrungen? Kleinste Probleme sind für mich nicht mehr zu bewältigen.
LG Angsthäsin |
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Verfasst am: Titel: Anzeige |
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hodapp
Anmeldungsdatum: 18.05.2007 Beiträge: 57 Wohnort: Karlsruhe
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Verfasst am: 02.06.2007 01:11 Titel: |
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Hallo Angsthasilein,
willkommen im Forum, ich kann nicht aus eigener Erfahrung berichten. Aber wenn du erlaubst gebe ich trotzdem meinen Rat dazu:
Meint deine Tiefenpsychologin das du ins Krankenhaus gehen sollst oder Psychatrische Klinik? Denn in einem allgemeinen Krankenhaus bist du sicher fehl am Platz, die sind meist überhaupt nicht auf die Erkennung psychischer Erkrankungen eingerichtet. (Und das kann ich aus eigener Erfahrung sagen!)
Wenn die Verhaltenstherapeutin aber meint du solltest in ein spezielle Fachklinik zur Reha oder "Kur" gehen, dann ist das sicher ein guter Rat. Es gibt welche die auf psychosomtische Leiden spezialisiert sind und dir kann hier sicher geholfen werden. Und das macht den meisten sogar Spaß.
Hast du schonmal in die Hose gemacht oder hast du es immer vorher geschaft ein "stilles Örtchen" aufzusuchen?
Hast du es schon einmal versucht es einmal einfach laufen zu lassen?
Welche Therapien machst du zurzeit, oder hast du schon gemacht?
Mehr Fragen als Antworten!
Viele Grüße Philipp _________________ Enthaltsamkeit kann ein Segen sein, wenn man sie in Grenzen hält. |
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Chi Gast
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Verfasst am: 02.06.2007 14:56 Titel: |
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Hallo Angsthasilein,
Ich habe auch sehr stark mit der Angst zu Kämpfen. Ich leide unter generalisierter Angst, Agoraphobie und Panikattacken. Ich wollte damals auch zu einer Therapeutin doch meine Angst war so stark, dass sie mir empfahl in eine psychosomatische Klinik zu gehen. Ich kann nur sagen, ein Glück bin ich da hingegangen. Mir gehts schon wesentlich besser!!! Würde ich dir auch empfehlen. Dein Durchfall wird dort sicherlich besser werden, da du dort lernst dich zu entspannen und vieles mehr!!!!!
Aber eine normale Klinik ist da nicht empfehlenswert. Überlegs dir mal, ich war auch erst geschockt und wollte da nicht hin, aber es hat sich gelohnt : )
Wenn du Fragen hast, gerne!
LG Sina |
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Angsthasilein
Anmeldungsdatum: 29.05.2007 Beiträge: 2
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Verfasst am: 15.06.2007 11:05 Titel: |
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Hallo Ihr Lieben,
erst einmal vielen Dank für eine Antworten. Ich war bereits in der internistischen Psychosomatik in Jena. 2 Wochen Krisenintervention. War halt "Mitläufer" und nicht in der Gruppentherapie. Der Tiefenpsychologe dort meinte, dass er denkt, dass ich die Gruppentherapie auch nicht mitmachen sollte, weil ich nervlich nicht belastbar sei. Auch weil es mir helfen sollte, meine künstlichen Befruchtungen zu überstehen. Es hatte sicherlich geholfen, aber nur kurze Zeit. Inzwischen finde ich einen Weg mit "Selbstheilung". Ich habe mir Bücher bei Amazon gekauft und es wird besser.
Nein, ich habe mir bisher nicht in die Hose gemacht. Bisher finde ich immer Mittel und Wege, in Büsche zu rennen oder auf die toilette. Anfangs hatte ich noch einen alten VW-bus und dort ein Reiseörtchen. Jetzt naja... inzwischen schaffe ich es wieder, auf aRbeit ohne Zwischenstopp zu fahren.
Ich war erst bei einem Psychiater in Behandlung. Der hat mich nur zugedröhnt mit Tabletten. War voll neben mir. Er sagte ich hätte eine schwere soziale Phobie. ALLES QUATSCH!!! UNSINN... Nach diesen Aussagen hab ich dort sofort die Therapie abgebrochen und bin zum Verhaltenstherapeuten gewechselt.. Dort habe ich Entspannungstechniken gelernt nach Jacobsen, denn was mir im Febr. in der Psychosomatik beigebracht wurde (Autogenes Training) hat nicht wirklich geholfen. Nein, bestimmt meint die Tiefenpsychologin kein Krankenhaus, natürlich Psychosomatik, aber da geh ich nicht mehr hin. Eine Kur steht auch aufgrund der künstlichen Befruchtungen nicht zur Debatte. Aber ich war auch erst einmal bei ihr... Schauen wir mal, was werden wird... Wenn nicht, ich muss jetzt alleine an mir arbeiten, dass hab ich in der Psychosomatik gelernt, dass ich das allein nur bewältigen kann. Ob nun mit oder ohne Psychologen, schauen wir mal..
die Angstzustände würden mich auch nicht weiter stören, wann da dieser blöde Nebeneffekt nicht wäre. Das ist bescheiden. Kleinigkeiten ... dann reagiert mein Körper gleich damit... |
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hodapp
Anmeldungsdatum: 18.05.2007 Beiträge: 57 Wohnort: Karlsruhe
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Verfasst am: 15.06.2007 16:42 Titel: |
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Gut das du gewechselt hast, manchmal ist es eben doch besser wenn man auf sein Bauchgefühl hört. Man kommt ja auch nicht mit jedem gleich gut aus .
Freut mich das du erste Fortschritte machst Weiter so!
Gruß Philipp _________________ Enthaltsamkeit kann ein Segen sein, wenn man sie in Grenzen hält. |
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