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Angst-Forum Angstzustände, Panikattacken und Stress - diese Probleme berühren Millionen von Menschen täglich. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist es wichtig darüber reden zu können. Dieses Forum will einen Raum dafür schaffen. Ein Herzliches Willkommen an Alle!
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| Ich habe auch Angst vor Medikamenten-Einnahme |
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| ja, aber nur bei unbekannten Medikamenten |
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| Stimmen insgesamt : 5 |
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Gertraude

Anmeldungsdatum: 28.02.2008 Beiträge: 169
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Verfasst am: 19.06.2008 00:55 Titel: Angst vor Medikamenten-Einnahme |
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Heute nach dem Aufstehen war's mal wieder soweit: Mußte meine Schilddrüsenhormon-Tablette einnehmen wie jeden Morgen, heute aber nach längerer Zeit mal wieder die etwas stärkere, (die ich eigentlich zweimal in der Woche nehmen soll) - und dann pünktlich nach 20 Minuten ging es los...
Als ob mich jemand an Strom angeschlossen hat, anders kann man dieses Gefühl kaum beschreiben. Es ist halb körperlich spürbar, aber auch psychisch. Es waren sozusagen Symptome einer SD-Überfunktion, Unruhe, Herzrasen usw.
Ich dachte, Scheixxe, hätte ich bloß die schwächere Tablette genommen, nun kommt vielleicht wer weiß was, KH, Intensiv - oder Friedhof...
Und es war aber nicht nur vor lauter Angst eingebildet, wahrscheinlich hat mein Körper inzwischen die Toleranzschwelle einfach heruntergesetzt, so daß ich nun auf die stärkere Dosierung spürbar reagiere (obwohl das vor 2 oder 3 Monaten nicht der Fall war).
Nun stellt sich natürlich die Frage, warum ich seit einiger Zeit nur die schwächeren Tabletten genommen habe.
Ganz einfach: Aus demselben Grund, weshalb Medikamenteneinnahme für mich immer so eine große Hürde ist - ANGST
Natürlich ist es nicht gut, wenn jemand Medis, die er aus nachvollziehbaren Gründen nehmen soll, nicht oder nicht oft/ stark genug einnimmt.
Jedesmal ist das bei mir so ein Rumgeeiere (nehm' ich's oder nicht, nehm' ich's jetzt oder erst später - aber wann usw. usf.), wenn ich etwas Neues (oder etwas Altes anders als sonst) nehmen soll/ muß. Ich versuche schon immer, beim Arzt um die Mediänderung oder Neuverschreibung drumherum zu kommen. Wenn der aber drauf besteht, erläutere ich nochmal im Schnelldurchlauf, was ich sonst noch an Medis nehme oder was vielleicht noch gesundheitlich bei mir zu beachten wäre, damit ich es abwende oder ich wenigstens mit einer überdurchschnittlichen Versicherung des Arztes, daß nix "Schädliches" passieren wird nach Hause gehen kann...
Aber in Zukunft werden die Medis wohl eher mehr als weniger, so ist normalerweise der Lauf des Alterns. Deshalb frage ich mich immer öfter, wie soll ich zukünftig mit dieser Angst vor Medieinnahme bloß fertigwerden?? Ich bewältige es ja jetzt schon kaum und normalerweise sind es derzeit nur zwei bis drei Medis, die ich einnehmen muß...  _________________ Mit Wünschen sollte man vorsichtig sein
- sie könnten wahr werden. |
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hexchen

Anmeldungsdatum: 14.02.2008 Beiträge: 448
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Verfasst am: 19.06.2008 13:44 Titel: |
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Hallo Gertraude,
bei mir kommt es darauf an, was es für Medikamente sind, und ob ich schon mal Nebenwirkungen davon gehabt habe. Meine magenfreundlichen Kopfschmerztabletten sind mir ein Segen, muss ich nur aufpassen, dass ich sie nicht zu oft nehme. Aber bei Medis, die ich schon mal nicht vertagen habe, bin ich ängstlich, wie Antidepressiva, da will ich gar nichts mehr von sehen. Oder - ich habe einen sehr empfindlichen Magen. Im letzten Winter hab ich mit bangem Herzen die Hausärztin wieder angerufen, dass ich das Antibiotikum bestimmt nicht vertragen werde. Sie war zwar nicht begeistert, hat mir aber ein anderes verschrieben. Und das ging gut.
Du nimmst ja doch offensichtlich eigentlich Deine Medis. Ich finde, wenn Du eine so heftige Nebenwirkung hast, selbst wenn sie psychisch ist, nimm das ruhig ernst. Frag den Arzt nochmal um Rat, vielleicht reicht auch die niedrigere Dosierung, oder die höhere Dosierung lässt sich vielleicht gleichmäßiger verteilen.
Die körperlichen und die psychischen Nebenwirkungen zu unterscheiden, gerade bei solchen Symptomen wie Unruhe und Herzrasen, ist ja nicht leicht. Ich versuche dann, es auszuprobieren. Und auch mein Gefühl ernstzunehmen. Bei den Antidepris war ich mir dann sicher, dass ich mir das nicht einbilde. Bei dem Zahnschmerzmittel neulich hatte ich auch erst Angst um meinen Magen. Auch sooon Kopp drum gemacht! Hab es dann doch versucht (die Schmerzen waren zu groß) und es ist gut gegangen. Wieder ein kleiner Erfolg...
Auch wenn nicht gleich das Ende naht --- aber wir wollen uns doch mit den Tabletten BESSER fühlen als ohne, und nicht schlechter!!!
hexchen |
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Kleine

Anmeldungsdatum: 04.12.2007 Beiträge: 228
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Verfasst am: 19.06.2008 14:39 Titel: |
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Hallo ihr beiden
ich kenn das auch, Medis lösen bei mir auch immer angst aus. Bin ja Hyperempfindlich auf Medis, deshalb muss immer ja erst alles getestet und kontrolliert auf verträglichkeit , das macht mich nervös und ängstlich. Aber seit ich im Dezember beim Hautarzt war sind die Ärzte alle sehr vorsichtig geworden, da sie nun wissen woran sie sind. Trotzdem sind die Wirkungen der Medis auf mich nicht vorhersehbar und das macht totale Angst. Was ist wenn ich das gar nicht abkann, klapp ich zusammen, komm ich ins Krankenhaus u,s,w. Mein Kopf rotiert und die Antworten will ich lieber nicht wissen.
Im Moment kämpfe ich mit Psycho-Tabletten, mein Psychodoc meinte das wäre ne gute Idee und er hat das langsam ausgetestet wie die wirken und wie ich die vertrage. Nun hat er aber auf Tropfen umgestellt, da die Kindertabletten zu heftig waren. Die normal Dosierung wären für mich 20 tropfen und ich nehm nun 3. Ob das sein muss weiß ich auch nicht. Aber ich kann nicht alles steuern und manchmal muss ich anderen vertrauen, auch wenn mir das schwer fällt.
Oh, das ist lang geworden, schuldigung. Aber ich kann das nicht kürzer schreiben.
Eure Kleine _________________ Für die Welt bist du irgend jemand, aber für irgend jemand bist du die Welt. |
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hexchen

Anmeldungsdatum: 14.02.2008 Beiträge: 448
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Verfasst am: 20.06.2008 20:22 Titel: |
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Hallo Kleine,
ein Versuch mit den Psycho-Medis ist es ja wert. Sind es Antidepressiva? Ich hab damit ja mächtig Probleme. Ich hatte auch zuerst Tabletten. Die habe ich atomisiert, damit ich überhaupt sagen konnte, ich hab was genommen davon. Die Tropfen fand ich besser, weil man ganz klein anfangen kann. Ich hatte drei Monate lang tägl. 5 Tropfen genommen. Mehr ging nicht. Ich schreib es Dir, damit Du siehst, dass Du mit dieser Minidosierung nicht allein bist. Aber versuch es ruhig. Vielen Leuten helfen die Medis, ich hätte manchmal auch gern was, was hilft ... .
Vielleicht beruhigt sich auch irgendwann Deine Reaktion auf Medikamente, wenn Du selber wieder weniger Tumult in Dir hast. So dass es irgendwann auch mal wieder einfacher für Dich wird!
hexchen |
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Gertraude

Anmeldungsdatum: 28.02.2008 Beiträge: 169
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Verfasst am: 20.06.2008 21:52 Titel: |
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...bei mir geht es noch nicht mal um Psychopharmaka, und trotzdem hab ich dauernd Probleme, den ganzen Kram einzunehmen, dabei ist derzeit nicht mal was Unbekanntes dabei
Heute ist sowieso ein blöder Tag, irgendwie brüte ich wohl was aus, der Kreislauf schwächelt ab und zu mal etwas, seit gestern auch noch Kopfschmerzen, gleichzeitig bin ich irgendwie unruhig (das ist dann wohl die psychische Reaktion auf mein körperliches Unwohlsein), so daß ich mich nicht mal einem kleinen Nachmittags - Schlaf etwas erholen kann - und dann reicht schon eine harmlose Eisentablette, die ich eigentlich täglich nehmen soll, um mich wieder aus der Bahn zu werfen... Kann man diesen ganzen Scheixx nicht mal irgendwo abbestellen?
Das mußte mal raus - Entschuldigung  _________________ Mit Wünschen sollte man vorsichtig sein
- sie könnten wahr werden. |
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