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Atemnot, Erstickungsangst beim Einschlafen
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ManuelP



Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 14.05.2007 19:55    Titel: Atemnot, Erstickungsangst beim Einschlafen Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

würd mich mal wirklich interessiern, ob das, was mir zZ öfters mal passiert, wirklich "nur" Panikattacken sind, oder eher doch eine reelle Gefahr.
Vorweg muss gesagt werden, dass ich an leichtem allergischen Asthma leide und zur zeit ist es (dem tollen Wetter sei dank^^) ein bisschen schlimmer (ich habe jedoch KEINE richtigen Anfälle, es äußert sich eigentlich nur darin, dass das Atmen schwerer fällt, der Befund ist auch nur gering).
So kommt es, dass ich abends oder nachts beim Einschlafen öfters aus dem Schlaf gerissen werde bzw gar nicht erst richtig einschlafe und das Gefühl habe, nicht mehr atmen zu können bzw nur sehr schwer bzw schon gar nicht mehr atme. Ich kann mich dann meist nicht bewegen, mein Mund bleibt zu obwohl es besser wäre er wär offen, manchmal bleiben meine Augen zu und trotz größter Anstrengung gelingt es mir erst nach ein paar Sekunden, normal weiter zu atmen bwz mich zu bewegen. Danch erscheint mir häufig alles so unreal oder komisch, manchmal aber auch richtig echt. Nie passiert es im absolut wachen Zustand.
Lange Zeit hatt ich meine Ruh, doch momentan ist es wieder häufiger, sogar nachmittags beim nem Schläfchen.

So, und mittlerweile hab ich das Gefühl, dass, je mehr ich darüber nachdenke bzw ich mir Sorgen deswegen mache, desto öfter kommt es vor. Kann es nun sein, dass diese nächtlichen Atemstillstände fast vollständig durch Angst ausgelöst werden und dadurch noch verstärkt werden? Manchmal gelingt es mir durch blose Überzeugung dass diese Nacht alles ok ist, wirklich ruhig zu schlafen...oder wenn ich betrunken bin Laughing dann mach ich mir keine Sorgen.

Was meint ihr dazu? Ich hoffe, ihr könnt mir helfen,

mfg, Manuel
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Anmeldungsdatum: 08.05.2007
Beiträge: 21
Wohnort: Salzburg

BeitragVerfasst am: 15.05.2007 17:24    Titel: Tja, die Angst kann nicht nur Berge versetzen Antworten mit Zitat

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass Ängste zu so ziemlich alles in der Lage sein können. Wichtig ist bei allen Symtomen jedoch immer, dass zuerst die physische Komponente abgeklärt wird, da man sich dann voll und ganz auf die Psyche konzentrieren kann und die Gewissheit hat, dass wirklich nichts passieren kann.
So wie du die Dinge beschreibst, klingt es schon sehr nach Ängsten, aber ich bin kein Arzt oder dergleichen, nur ein Betroffener. Ich hatte ebenso sehr lange Ein- sowie Durchschlafbeschwerden, jedoch eher am Anfang meiner "Erkrankung". Wielange leidest du schon darunter?
Der Fakt, dass du alkoholisiert ohne Probleme einschlafen kannst, deudet, wie ich finde, !bin kein Arzt!, sehr darauf hin, dass du eine Angststörung hast. Ob Atemstillstände durch Angst ausgelöst werden oder nicht, dass kann ich nicht sagen. Ich weiß nur aus eigener Erfahrung, dass ich meistens das Gefühl hatte, als könnte ich nicht mehr atmen, was real jedoch immer umgekehrt war. Ich weiß nicht, ob dir der Begriff Hyperventilation etwas sagt!? Wenn nicht, dann google das mal. Denn wenn du hyperventilierst, aus Angst (warum auch immer), dann hast du auch das Gefühl zu ersticken, was jedoch nicht so ist.

Ich hoffe, dass du noch einige Tipps von den Kollegen (Forum) bekommst und dann eine ruhige Nacht verbringst (am Besten ohne Alkohol)! Wink

BaBa Thomas
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Die Dinge sind wie sie sind! Immer zuerst den IST-Zustand annehmen/akzeptieren und erst dann nach und nach die unerwünschten Symptome,... herauskristallisieren und abarbeiten!
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ManuelP



Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 15.05.2007 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Erst mal danke für die Antwort,

klar ist Alkohol keine Lösung für das Problem, mir ist aber auch allgemein aufgefallen, dass ich glaub ich in stress- und sorgefreieren Tagen einfach grundauf besser einschlafen kann (ich bin von Natur aus eher ein Mensch, der doch relativ viel über alles mögliche nachdenk, auch über Dinge, über die sich andere wohl nie den Kopf zerbrechen würden).

Gestern abends z.B. gings dann ohne Probleme, da ich einfach recht guter Dinge ins Bett ging, noch ne Zeit lang gelesen hab und mir schließlich die Augen fast zuvielen. Bin dann dauch sehr bald problemlos eingschlafen, ohne auch nur dem geringsten Anzeichen von Angst oder Erstickungsangst, OBWOHL ich gestern allgemein Atemprobleme hatte (wohl wetter- und krankheitsbedingt).

Am leichtesten fällt mir es z. B. wenn ich einfach abgelenkt bin, wie etwa durch lesen. Auch wenn ich bein Freunden übernachtet hab usw. hatte ich nie derartige Probleme. Und ein Asthma lässt sich wohl eher weniger davon beeinflussen, ob ich nun daheim oder bei nem Kumpel auf da Couch penn...von Allergieeinflüssen mal abgesehen.

Am besten ist es wohl einfach, wenn ich versuche allgemein mehr Ruhe und Ausgeglichenheit in mein Leben zu bekommen und mir einfach nicht mehr zu viele sinnlose Sorgen zu machen, besonders meine Krankheit betreffend, denn ich bin überzeugt, dass es mir eigentlich ja ziemlich gut geht, ist ja nicht so, dass ich urplötzliche Asthmaanfälle bekomme. Glaub dass es den meisten anderen doch deutlich schlechter geht, vor allem, wenn man nun doch eine stärkere Krankheit besitzt als "nur" leichtes allergisches Asthma.

Um deine Frage zu beantworten, ich leide eigentlich erst seit vielleicht 3 oder max 4 jahren darunter, hat eigentlich erst am Ende meiner Ausbildung eingesetzt (war ne ziemlich staubige Angelegenheit...sehr gesundheitsfördernd Confused )

Naja, mal schaun was noch kommt, in ein paar Wochen wird normalerweise das mit der Allergie besser, nur die letzten Tage waren einfach heftig, was dies plötzlichen nächtlichen Attacken anging, das schlaucht sowohl psychisch als auch physisch. Am besten nicht zu sehr davon beeinflussen lassen oder zu viel darüber nachgrübeln...meistens passierts dann wirklich nicht.

Weiter Kommentare sind natürlich erwünscht und werden dankend entgegengenommen.

mfg, Manuel
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aphexZero



Anmeldungsdatum: 04.04.2007
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 16.05.2007 01:28    Titel: Antworten mit Zitat

Holla!
Hattest du durch diese Ausbildung sehr viel Stress?
Das kann auch etwas nachwirken. Mach mal Urlaub!
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Bayer130



Anmeldungsdatum: 31.03.2007
Beiträge: 13
Wohnort: Weiden

BeitragVerfasst am: 16.05.2007 11:37    Titel: Mir erging er genauso! Antworten mit Zitat

Hallo Ihr!

Ich hatte am Anfang das gleiche Gefühl! Bin einfach ständig auf gewacht und konnte nicht mehr atmen! Mein Hausarzt hat mir davor schon bestätigt, dass ich an Angstzustände leide.
Trotzdem konnte ich mir einfach nicht vorstellen, dass das auch dazu gehört. Eines Nachts ist es dann so schlimm gewesen, dass ich richtig Panik bekam. Ich bat meinen Mann, dass er den Notarzt holen sollte. Sie kamen dann auch sehr schnell und mit großem Tamtam. Das ganze Haus war danach wach. Sie steckten mir ein Meßgerät an meinem Finger und sagte mir, dass ich ganz normal Luft bekomme. Er erzählte mir dann noch einige Sachen und wie er dann fertig war, fragte er mich, ob es denn schon besser ist. Natürlich war es dann auch so.
Er erklärte mir das gleiche, wie mein Hausarzt. Ich leide unter Angstzuständen. Er gab mir ein Beruhigungsmittel und stellte noch einen Zettel aus, für meinen Arzt. Danach hatte ich nur noch kleine Atembeschwerden. Nicht der rede wert!

Für dich, würde ich sagen, dass du das erst abklären solltest. Danach geht es dir bestimmt ein bißchen besser, wenn du erfährst, dass es wirklich nur an deinen Angstzuständen liegt. Den Angst- und Panikattacken können dir nichts anhaben. Sie sind zwar leal, aber trotzdem nicht gefährlich! Denk immer daran!

Liebe Grüße Bianca
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