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Angst-Forum Angstzustände, Panikattacken und Stress - diese Probleme berühren Millionen von Menschen täglich. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist es wichtig darüber reden zu können. Dieses Forum will einen Raum dafür schaffen. Ein Herzliches Willkommen an Alle!
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sunshine1884
Anmeldungsdatum: 04.12.2007 Beiträge: 3 Wohnort: NRW Essen
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Verfasst am: 09.12.2007 20:32 Titel: Bin Neu hier und wollte mal mein Angstweg schildern |
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Hallo zusammen,
erstmal bin ich froh das ich endlich ein Forum gefunden wo ich über meine Angst sprechen kann und nun weiss ich das ich nicht die einzigste mit solchen Angstzuständen bin.
Zu meiner Person: Ich bin 23 Jahre habe eine Tochter von 2 1/2 Jahren und leide seit ca 2 1/2 Jahren an aeiner akuten Angststörung.
Mein Angstweg:
Alles fing mit der Geburt meiner Tochter an, kurze Zeit nach der Geburt traten wie ich dachte die völlig "normalen" Wochenbettdepressionen auf, ich konnte nichts mehr essen, war dauernd müde und nur am weinen ohne ersichtlichen Grund. Mein Freund (der Vater des Kindes) amchte sich tierische Sorgen um mich und blieb dann einfach der arbeit fern, die er dann natürlich kurz darauf verlor ( ich habe aber die Grundsachen zu Hause noch gemacht, also ich habe geweint, meine Tochter gestillt, wieder geweint nochmal gestillt und so weiter, gepuzt, gekocht etc habe ich auch)
Ich fühlte mich schlecht und hatte panische Angst um mein Kind. Als dann nach ca 2 wochen meine Hebamme meinte das ich besser einen Psychologenaufsuchen sollte, da meine Depressionen nicht die gewöhnlichen wochenbettdepressionen waren, dachte ich oh Gott jetzt wirst du auch noch wahnsinnig..... Also Riss ich mich zusammen und weinte von jetzt auf gleich nicht mehr und funktionierte nur noch, ich hatte von dem Moment an nur noch Angst zu einem Arzt zu gehen der mich dann in eine klinik einweist..... Also durfte ich nicht mehr weinen und mich auch nicht mehr schlecht fühlen.... das klappte dann ca 1 monat und dann kam der Hammer, ich litt unter akuter Atemnot von jetzt auf gleich...... ich bin dann mit meinem Freund zum Notarzt, der nihcts feststellen konnte was auf Asthma oder ähnliches hindeutete, beim gespräch mit dem Arzt ging es mir auch schon wieder viel besser, er meinte dann das das wahrscheinlich Psychosomatisch sei. ich glaubte ihm kein Wort, ich meinte ich könne mir das doch nicht einbilden etc. Also bin ich kurz darauf zum Hausarzt, der ein Blutbild machte, die Schildrüse genaustens untersuchte. Diagnose, bis auf ein etwas erhöten Cholesterinspiegel, alles in Ordnung. Das half mir dann für einen moment, dann machte ich mir wieder sorgen um emin Cholesterin den ich dann wiederholt cheken lassen hab, alles in ordnung! Dann fingen auf einmal Beklemmung in der brust an schwindel und immer noch diese Atemnot die eigentlich nie ganz weg war ausser wen ich schlief.... Also wieder zu einem anderen Hausarzt der mich dann vorsichtshalben zu einem Kardioloegen und einem lungenfacharzt überweisen hat, ich bekahm einmal das volle Programm vom Belastungs ekg über ein 24 stunden ekg bis hin zum Lunbgenvolumstest... alles in Orndnung.... jeder Arzt riet mit mich einem Psychologen anzuvertreuen, da ich das alleine nicht mehr schaffen würde.
Mir blieb also nichts anderen mehr übrig als einen termin zu machen, gesagt, getahn..... der Arzt war eine Katastrophe ((( Also Terapie nach zwei Sitzungen wieder abgebrochen.... Meine Angst wurde schlimmer und schlimmer, ich fahre kein Bus, keine S-Bahn und kein Aufzug mehr ich ging nur noch mit Panik einkaufen habe täglich Angstattacken über den ganzen Tag. Ich habe mich dann vor einem Jahr einem anderen Psychologen anvertraut, der ist echt gut, dann ca nach einem halben Jahr war meine Angst verschwunden, wir zogen um und es ging mir mal wieder richtig gut für ca 1 Monat. Dann wieder der Hammer, Angst keine Luft zu bekommen, einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder oder oder, es ging soweit das ich mich nicht mehr getraut habe Süßigkeiten zu essen, denn die sind nicht gesund...... Mein ganzer Tagesablauf richtet sich nach der Angst und ich kann langsam nicht mehr, ich habe es nun schon fast 2 1/2 Jahre.... Ich gehe nun seit ca 4 wochen wieder zu meinem Psychologe (wo ich voher die Behandlung einfach unterbrochen habe, da ich mich ja ganz gut gefühlt habe), der nun erschreckende Diagnosen gestellt hat..... generalisierte Angststörung, Neurosen, traumatische Erlebnisse wobei die Betonung auf der Mehrzahl liegt, wir konnte erst eins aufarbeiten..Ich habe so Angst das das nie mehr vorbei geht, ich kann nicht mehr arbeiten gehen da ich Angst habe mit den Öffentlichenverkehrsmittel zu fahren...... Und wieder dreht sich alles um ANGST.
Ich muss dazu sagen ich hatte eine verdammt harte Kindheit, meine 2 Jahre ältere Schwester ist Bordaleinerin mit Essstörungen und alles was dazu gehört und das schon seit ca 10 Jahren!!!!
So jetzt habe ich mein Herz ausgeschüttet. Ich hoffe der Text ist nicht zu lang
Liebe Grüße
sunshine |
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sunshine1884
Anmeldungsdatum: 04.12.2007 Beiträge: 3 Wohnort: NRW Essen
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Verfasst am: 09.12.2007 20:43 Titel: Re: Bin Neu hier und wollte mal mein Angstweg schildern |
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| sunshine1884 hat Folgendes geschrieben: |
Hallo zusammen,
erstmal bin ich froh das ich endlich ein Forum gefunden wo ich über meine Angst sprechen kann und nun weiss ich das ich nicht die einzigste mit solchen Angstzuständen bin.
Zu meiner Person: Ich bin 23 Jahre habe eine Tochter von 2 1/2 Jahren und leide seit ca 2 1/2 Jahren an aeiner akuten Angststörung.
Mein Angstweg:
Alles fing mit der Geburt meiner Tochter an, kurze Zeit nach der Geburt traten wie ich dachte die völlig "normalen" Wochenbettdepressionen auf, ich konnte nichts mehr essen, war dauernd müde und nur am weinen ohne ersichtlichen Grund. Mein Freund (der Vater des Kindes) machte sich tierische Sorgen um mich und blieb dann einfach der Arbeit fern, die er dann natürlich kurz darauf verlor ( ich habe aber die Grundsachen zu Hause noch gemacht, also ich habe geweint, meine Tochter gestillt, wieder geweint nochmal gestillt und so weiter, gepuzt, gekocht etc habe ich auch)
Ich fühlte mich schlecht und hatte panische Angst um mein Kind. Als dann nach ca 2 wochen meine Hebamme meinte das ich besser einen Psychologen aufsuchen sollte, da meine Depressionen nicht die gewöhnlichen wochenbettdepressionen waren, dachte ich oh Gott jetzt wirst du auch noch wahnsinnig..... Also riss ich mich zusammen und weinte von jetzt auf gleich nicht mehr und funktionierte nur noch, ich hatte von dem Moment an nur noch Angst zu einem Arzt zu gehen der mich dann in eine Klinik einweist..... Also durfte ich nicht mehr weinen und mich auch nicht mehr schlecht fühlen.... das klappte dann ca 1 monat und dann kam der Hammer, ich litt unter akuter Atemnot von jetzt auf gleich...... ich bin dann mit meinem Freund zum Notarzt, der nichts feststellen konnte was auf Asthma oder ähnliches hindeutete, beim Gespräch mit dem Arzt ging es mir auch schon wieder viel besser, er meinte dann das das wahrscheinlich Psychosomatisch sei. Ich glaubte ihm kein Wort, ich meinte ich könne mir das doch nicht einbilden etc. Also bin ich kurz darauf zum Hausarzt, der ein Blutbild machte, die Schildrüse genaustens untersuchte. Diagnose, bis auf ein etwas erhöten Cholesterinspiegel, alles in Ordnung. Das half mir dann für einen Moment, dann machte ich mir wieder sorgen um mein Cholesterin den ich dann wiederholt cheken lassen hab, alles in ordnung! Dann fingen auf einmal Beklemmung in der Brust an schwindel und immer noch diese Atemnot die eigentlich nie ganz weg war ausser wen ich schlief.... Also wieder zu einem anderen Hausarzt der mich dann vorsichtshalben zu einem Kardiologen und einem Lungenfacharzt überwiesen hat, ich bekahm einmal das volle Programm vom Belastungs Ekg über ein 24 stunden Ekg bis hin zum Lungenvolumstest... alles in Orndnung.... jeder Arzt riet mir mich einem Psychologen anzuvertreuen, da ich das alleine nicht mehr schaffen würde.
Mir blieb also nichts anderes mehr übrig als einen Termin zu machen, gesagt, getahn..... der Arzt war eine Katastrophe ((( Also Terapie nach zwei Sitzungen wieder abgebrochen.... Meine Angst wurde schlimmer und schlimmer, ich fahre kein Bus, keine S-Bahn und kein Aufzug mehr ich ging nur noch mit Panik einkaufen habe täglich Angstattacken über den ganzen Tag. Ich habe mich dann vor einem Jahr einem anderen Psychologen anvertraut, der ist echt gut, dann ca nach einem halben Jahr war meine Angst verschwunden, wir zogen um und es ging mir mal wieder richtig gut für ca 1 Monat. Dann wieder der Hammer, Angst keine Luft zu bekommen, einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder oder oder, es ging soweit das ich mich nicht mehr getraut habe Süßigkeiten zu essen, denn die sind nicht gesund...... Mein ganzer Tagesablauf richtet sich nach der Angst und ich kann langsam nicht mehr, ich habe es nun schon fast 2 1/2 Jahre.... Ich gehe nun seit ca 4 wochen wieder zu meinem Psychologe (wo ich voher die Behandlung einfach unterbrochen habe, da ich mich ja ganz gut gefühlt habe), der nun erschreckende Diagnosen gestellt hat..... generalisierte Angststörung, Neurosen, traumatische Erlebnisse wobei die Betonung auf der Mehrzahl liegt, wir konnte erst eins aufarbeiten..Ich habe so Angst das das nie mehr vorbei geht, ich kann nicht mehr arbeiten gehen da ich Angst habe mit den Öffentlichenverkehrsmittel zu fahren...... Und wieder dreht sich alles um ANGST.
Ich muss dazu sagen ich hatte eine verdammt harte Kindheit, meine 2 Jahre ältere Schwester ist Bordaleinerin mit Essstörungen und alles was dazu gehört und das schon seit ca 10 Jahren!!!!
So jetzt habe ich mein Herz ausgeschüttet. Ich hoffe der Text ist nicht zu lang
Liebe Grüße
sunshine |
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Michi69
Anmeldungsdatum: 09.07.2006 Beiträge: 921 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 10.12.2007 16:51 Titel: Re: Bin Neu hier und wollte mal mein Angstweg schildern |
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huhu sunshine,
schön das du her gefunden hast,ich les mir deinen Bericht bald genauer durch und antworte dir .Nicht das du meinst das sich keiner um dich kümmert,oder das keiner schreibt.
Auf ganz bald,ich verspreche heut noch Ich will nur mich nicht äußern wenn ich nicht bei der Sache bin.
Gruß Michi  _________________ Ein langer Weg ein harter Kampf,egal welches Leben,alles macht Sinn,es ist halt mein Schicksal und nun bin ich wie ich bin. |
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Michi69
Anmeldungsdatum: 09.07.2006 Beiträge: 921 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 12.12.2007 08:00 Titel: Re: Bin Neu hier und wollte mal mein Angstweg schildern |
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Moin Sunshine,
muß mich entschuldigen,habs nicht mehr geschafft und gestern ging bei mir nichts.Hatte nur fehlermeldungen.
Zunächst kurz der Hinweiß von mir.Les dich hier ein bissl durch und schreib dort mit wo es dich betrifft und du etwas beitragen kannst und möchtest.Stell Fragen .aller Anfang ist schwer,das wird schon.
Ich meld mich noch ,wenn deinen bericht richtig gelesen habe, ist nur 7Uhr und ich muß um 8los zum Zahnarzt snief....wenn ichs nur schon hinter mir hätte.
Liebe Grüßli michi _________________ Ein langer Weg ein harter Kampf,egal welches Leben,alles macht Sinn,es ist halt mein Schicksal und nun bin ich wie ich bin. |
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Michi69
Anmeldungsdatum: 09.07.2006 Beiträge: 921 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 12.12.2007 08:09 Titel: Re: Bin Neu hier und wollte mal mein Angstweg schildern |
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Hach,ich bin durch.
Also,die diagnose generalisierte Angststörung kennt hier fast jeder und die meisten davon haben sie auch.Ich seit 1991.Es geht mir mal bessere mal schlechter.Ich bin auch Gott froh wenn ich das Haus nicht verlassen muß.
es liest sich ein wenig als wenn so akute Angstschübe immer auftreten wenn sich etwas in deinem Lebenändert???Kann das sein???
Wie schaut dein Leben heut aus???Hat dein Freund wieder arbeit??Wo seit ihr hingezogen???Weit weg von da wo ihr damals wart???Neue Freunde???
Ganz gut ist das du nun wieder eine Therapie machst.prima und durchhalten ist das Motto.Ich kann dir noch progrssive muskelentspannung empfehlen,,,,,,das beruhigt......ich hol mal in der oberen Rubrik die 10Gebote wieder hervor.Lies sie in : Ich hab da mal ne Frage.Ja???
Nun gut.Meld dich wieder und Frag .......einfach.
Liebe grüße und kopf hoch auch wenn der Hals dreckig ist,du bist nicht allein,uns gehts genau so...... Michi _________________ Ein langer Weg ein harter Kampf,egal welches Leben,alles macht Sinn,es ist halt mein Schicksal und nun bin ich wie ich bin. |
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