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dani



Anmeldungsdatum: 15.09.2009
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 15.09.2009 21:37    Titel: Bitte um Hilfe ... Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ich habe tagelang das Internet durchsucht in der Hoffnung irgendwo Informationen zu finden, die mir weiterhelfen könnten, doch leider erfolglos. Deshalb wende ich mich nun an Euch, in der Hoffnung, dass Ihr mir helfen könnt besser zu verstehen ...

Ein Mensch, der mir sehr viel bedeutet, leidet an einer sozialen Phobie und zieht sich immer mehr zurück und ich habe einfach Angst um ihn. Es gibt 20.000 Berichte darüber was eine soziale Phobie ist, doch nicht wie man als nahestehende Person am besten damit umgehen soll.

Aus diesem Grund würde ich mich sehr freuen, ,wenn sich jemand von Euch mit mir in Verbindung setzen könnte, der ebenfalls an einer sozialen Phobie leidet, um mir verstehehen zu helfen was ihm in so einer Situation gut tun würde an Aussenfeedback und was nicht ... ich bin einfach ratlos und möchte ihm nicht noch mehr Druck machen indem ich ungewollt Dinge tue, die in so einer Situation nur noch alles verschlimmern ...

Vielen lieben Dank schonmal im voraus,

Dani
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Gertraude



Anmeldungsdatum: 28.02.2008
Beiträge: 167

BeitragVerfasst am: 30.10.2009 13:25    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn er eine soziale Phobie hat, dann sind ihm grundsätzlich alle Situationen, in denen er sozial agieren muß, bedrohlich. Das kann das harmloseste Gespräch unter Nachbarn sein oder der banalste Vorgang an der Ladenkasse.
Da es ihm so unangenehm ist, versucht er also, all diese Situationen zu vermeiden, was ja aus seiner Sicht eine logische Reaktion ist. Das heißt aber leider nicht, daß die Einsamkeit, in die solches Verhalten führt, für ihn ein lebenswerter Zustand ist.
Es ist nur das vermeintlich kleinere Übel.

Wie bei allen Störungen, die mit Angst zu tun haben, entwickeln sich auch hier schnell Teufelskreisläufe: Je mehr sich jemand in die Vermeidung flüchtet (hier sind es soziale Begegnungen mit Menschen), um sich vermeintliche Erleichterung seines Befindens zu verschaffen, desto mehr hat ihn seine Angst im Griff, sie gewinnt immer mehr an Boden.
Es ist so ähnlich wie beim Sport, man muß trainieren, um ein gewünschtes Ziel zu erreichen. Das geht besser mit Regelmäßigkeit und Konsequenz, als mit Überforderung.
Also muß man sich immer öfter und bewußt solch "bedrohlichen" Situationen stellen, damit man irgendwann merkt, daß es eigentlich keinen Grund für die Angst gibt.
_________________
Mit Wünschen sollte man vorsichtig sein
- sie könnten wahr werden.
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