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Angst-Forum Angstzustände, Panikattacken und Stress - diese Probleme berühren Millionen von Menschen täglich. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist es wichtig darüber reden zu können. Dieses Forum will einen Raum dafür schaffen. Ein Herzliches Willkommen an Alle!
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Homer Gast
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Verfasst am: 17.03.2009 16:23 Titel: Da bin ich ;´) |
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Hallo Zusammen!
Ich bin ganz neu hier und erzähl gern mal meine Geschichte. Vielleicht kann der ein oder andere etwas dazu feststellen.
Seit meiner Kindheit habe ich ab und zu Ängste und steigere mich sehr schnell in Dinge rein. Es war aber nie wirklich belastend und ich konnte mein Leben durchaus genießen. Vor 2 jahren (in dieser Zeit hatte ich beruflichen Stress, Liebeskummer und wirklich begründbare Ängste) sind diese Ängste aber stärker geworden, begleitet auch von Zwängen. Ich weiß immer ganz genau, dass sich meine Angst höchstwarscheinlich nicht verwirklichen wird. Aber der Verstanbd hat gegen die Gefühle keine Chance.
Beispiel 1: Ich trinke keinen Alkohol mehr. Denn dieser verlangsamt die reaktion und vielleicht kommt es zu einer gefährlichen Situation in der ich dann nicht angemessen reagieren kann (z.B. Schlägerei) und deswegen erheblichen Schaden nehme.
Beispiel 2: Wenn ich von Bekannten eingeladen wäre, vermute ich einen Hinterhalt und dass etwas Bödes mit mir geplant wird.
Interessant ist, dass mir nur das Warten darauf Angst macht. Also wenn ich mit Bekannten telefoniere und wir machen für in 2 Stunden ein Treffen aus, habe ich keine Probleme. Verabreden wir uns jedoch für übermorgen, habe ich bis dahin Angst. An dem bestimmten Tag dann schwindet die Angst und wenn ich dann bei den Bekannten eintreffe, ist sie komplett weg!
Ich war bisher bei drei Thearpeuten. Die waren mir alle unsympathisch. Einer davon war zumindest sehr kompetend und erklärte, dass Ursache für die Ängste die Zwänge sind, welche bisher für mich nur ein kleines weiteres Problem waren (vor dem Schlafen gehen alls mehrfach überprüfen z.B.). Dieser Therapeut schlägt eine Kombination aus Psycho-, Verhaltenstherapie und Medikamentöse Behandlung (XXX) vor. Letzteres lehne ich ab.
Über Antworten und Meinungen würde ich mich sehr freuen! |
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Verfasst am: Titel: Anzeige |
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Elli
Anmeldungsdatum: 28.03.2007 Beiträge: 1248 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 22.03.2009 19:10 Titel: |
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Hallo Homer,
erst mal herzlich Willkommen hier im Forum. Bitte entschuldige die Verspätung
Na also mit Therapeuten ist das leider meist nicht so einfach. Mein letzter war zwar sehr symphatisch, er konnte mir aber nicht wirklich helfen.
Ich hätte da auch erst mal ein paar Fragen an dich. Wie geht es dir denn überhaupt wenn du nach draußen gehst. Und wie äußert sich denn bei dir die Angst? Mir scheint das du keine Panikatacken hast. Kann es sein das du vor einem Treffen ( 2 Tage später) etwa nur mega aufgeregt bist?
Ich finde es ja toll das es dir bei einem Treffen gut geht und du keine Panik hast.
Melde dich mal wenn du Lust hast.
Bis dahin, liebe Grüße, Elli  _________________ es ist schon schlimm genug die Erfahrung mit Angstzuständen machen zu müssen, jedoch eine große Hilfe nicht ganz allein zu sein , in dem man sich evtl. austauschen kann! Dies geht eben nur mit Betroffenen! |
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Michi69
Anmeldungsdatum: 09.07.2006 Beiträge: 921 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 23.03.2009 18:19 Titel: Re: Da bin ich ;´) |
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Hi homer,
von welchen Zwängen redest du???Erklär sie.
Du übst das aus was viele Angstpatienten tun,Kathastrophengedanken.....immer in der Erwartung das schlimmes passiert......
Das hat seinen Grund......forsch da mal in dir nach,irgendwas muß da sein.
Ich weiß in der Zwischenzeit das es der Verlust um meine Eltern ist......ich werd jedes mal ganz grippelig,fast panisch wenn des Telefon läutet wenns eigentlich nicht geplant war...oder ich gehe soweit das ich morgens schon aufwache und Angst hab das des Telefon klingelt.......sicher im gefühl irgendwas ist passiert.Seltsam und ich bekomms nicht raus.......und es ist zermürbend......Ich versteh dich nur zu gut.
Mit dem Alkohol...cool...na sei froh...ich könnt mich tägl.besaufen,das beruhigt so schön......Bei dir scheint es die Angst um dich selbst zu sein,bei mir isses ehr die um die lieben in meinen Leben....
Was hastn du vor jetzt???
Grüße michi _________________ Ein langer Weg ein harter Kampf,egal welches Leben,alles macht Sinn,es ist halt mein Schicksal und nun bin ich wie ich bin. |
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Homer Gast
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Verfasst am: 25.03.2009 21:15 Titel: |
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Hey Michi69,
bei den Zwängen ist es so, dass ich laufend Dinge kontrollieren muss:
- Ist das Licht aus
- Stecken Kabel richtig drin
- kann die Wasserflasche nicht umfallen und auslaufen und einen Schaden
verursachen.
> Es sind oft Dinge, die rein theoretisch tatsächlich etwas verursachen könneten. Praktisch aber fast unmöglich sind. Ich weiß das, aber der verstand hat gegen die Gefühle keien Chancen. manchmal sind es auch völig absurde Dinge. ich kann es zum beispieil nicht haben, dass ein paar Schuhe die Wand berühren etc.. Das ist zum Glück nicht immer so, ich beschreibe jetzt das Extremste. Aber das ganze belastet natürlich schon!
Ja genau, du erfasst das genau richtig. Ich denke mir immer das Schlimmste aus! Läd mich jemand ein > das könnte ein Hinterhalt sein.
Das bei dir kann ich mir auch gut vorstellen. Die damalige SItuation und das Gefühl dazu hat sich fest in dir verankert. Und ähnliche Situationen rufen dieses alte Gefühl wieder wach. So wie wenn man sich an eine Klassenfahr erinnert wenn ein Lied im Radio läuft, das man damals oft gehört hat.
Was ich jetzt machen werde: Weiter einen Therapeuten suchen. Und gestern ist auch etwas passiert: Meine hausärztin macht auch zusätzlich Homöopathie. Sie sagt, das hilf auch, zusätzlich zu einer Psychotherapie. Ich bin bei so Mitteln kritisch. Aber ich probiere es. Nächsten Dienstag hat sie dann die Kügelchen zusammengestelltn und los geht es! |
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Homer Gast
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Verfasst am: 25.03.2009 21:23 Titel: Antwort an Elli |
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Hallo Elli,
danke für deine Antwort und dein Interesse!
Also wenn ich nur normal vor die Tür gehe, gibt es gar keine Probleme. Meistens muss eine tatsächliche kleine theoretische Gefahr vorhanden sein. Und dann macht mir anscheinend nur das Warten darauf Angst. Steht ein Treffen an, habe ich Angst davor (allerdings keien Aufregung). Bin ich dann aber dort, fühle ich mich völlig normal und kann die Gesellschaft richtig normal genießen. das ganze hat wohl mit den Zwängen zu tun. Ich stelle es mir so ungefär so vor: Ich muss die Dinge gleich tun! Das geht nicht und dadurch entsteht die Angst. Kann ich es dann tun, ist die Angst nicht mehr da. Ich kann mir vorstellen, dass es mit eine direkten "Gefahr" nicht zu tun hat. Es ist einfach nur das Angstgefühl da und ich suche mir dann einfach eine Erklärung dafür, z.B. dass mir jemand was tun will. Ein gegenstück zu dem Angstgefühl! |
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