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Angst-Forum Angstzustände, Panikattacken und Stress - diese Probleme berühren Millionen von Menschen täglich. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist es wichtig darüber reden zu können. Dieses Forum will einen Raum dafür schaffen. Ein Herzliches Willkommen an Alle!
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conny_ws
Anmeldungsdatum: 17.05.2009 Beiträge: 1
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Verfasst am: 17.05.2009 15:52 Titel: Die Anst macht mich verrückt |
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Hallo alle zusammen,
ich habe mich heute hier in diesem Forum angemeldet, um eventuell einige gute Tipps zu erhalten und auch Menschen zu finden, die mich verstehen können und auch soetwas schon erlebt haben.
Angefangen hat alles ein Wochenende vor Ostern, als ich einige Osterbasteleien aus Holz mit Holzlack eingesprüht habe.Natürlich habe ich keinen Mundschutz verwendet, weil ich der Meinung war, es reicht aus an der frischen Luft zu arbeiten.Ich war fertig mit der Arbeit, als mir plötzlich heiß und kalt wurde, ich enormes Herzrasen bekam und einen Knoten im Hals, dodurch ich sehr schlecht Luft bekam. Ich versuchte diesen Zustand noch 2 Stunden zu bekämpfen, aber es wurde nicht besser sondern schlimmer.Ich lies mich von meiner Schwägerin ins Krankenhaus fahren.Dort erhielt ich ein Inhalationsspray und durfte nach kurzer Zeit wieder nach hause.
Die nächsten Wochen verliefen dann relativ ruhig.Ich bin Raucher (gewesen) und hatte nur etwas Propleme mit der Luft, wenn ich in stickigen Räumen mich aufhielt.Dieser Zustand ging aber nach nur wenigen Minuten wieder vorbei.
Der absolute Supergau kam dann Ende April, als ich nach einer erfolgreichen Wohnungsbesichtigung mit meinem Verlobten abends essen gegangen bin.Beim letzten Bissen hatte ich das Gefühl er bleibt mir im Hals stecken und bekam einen heftigen Panikanfall.Es fühlte sich genauso an wie vor Ostern nur noch viel schlimmer.Wir fuhren wieder zum Krankenhaus.Doch als wir dort waren, ging es mir gut und wir fuhren ohne im Krankenhaus gewesen zu sein nach hause.
Seit diesem Tag habe ich ständig Panik.Es wird immer schlimmer.Ich esse kaum etwas, weil ich Angst habe, ich könnte daran ersticken und ich hab immer das Gefühl, das Essen bleibt mir im Hals stecken.Ich ertrage keine Parfums um mich, weil ich dann keine Luft mehr bekomme.
Häufig bekomme ich auch sehr schlecht Luft ohne einen Auslöser oder weiterer Anzeichen für Panik.
Ich habe mir dann eine Ärztin gesucht, die mir helfen sollte, doch diese schaute sich die Unterlagen vom Krankenhaus nur an und meinte gleich, das dies Panikattacken sind und ich mir einen Therapeuten suchen muß.Das war alles von ihr.
Ich war am Boden zerstört und wollte aufgeben, als mein Verlobter sich überraschend von seiner Arbeit frei stellen lies und mit mir zu einem anderen Arzt gegangen ist.Dieser hat Blut untersucht, die Lunge geröntgt, einen Lungenvolumentest durchgeführt, mir Antibiotikum und ein Antiallergikum verschrieben.Doch alles half nichts. Ich habe das Rauchen aufgegeben, weil ich danach immer keine Luft mehr bekam.
Ich habe das Gefühl verrückt zu werden.Kann nachts schlecht schlafen, weil ich Angst habe im Schlaf zu ersticken.
Meine größte Angst gilt meinen zwei Kindern. Sie sind noch sehr klein, 5 und 3 Jahre. Was ist wenn mir etwas passiert und wir sind gerade dann allein zu hause ohne meinen Freund. Sie kann ich doch nicht allein lassen.
Außerdem verändert sich mein Leben gerade so schön positiv, ich ziehe demnähst in die Nähe meiner Eltern, um nicht mehr so oft allein zu sein. Ich fahre in 2 Wochen mit meiner Schwägerin in den Urlaub und mein Leben war bis jetzt sehr schön. Nun ist alles kaputt. Ich habe Angst, wenn ich im Urlaub bin, dass ich nur im Hotel bin, weil ich eine Panikattacke nach der nächsten habe. Ich habe Angst, da nach unserem Umzug zu meinen Eltern, ich mit den Kindern erstmal 2 Jahre ohne meinen Freund da lebe, ich dann ganz allein mit meinen Kindern bin und mir dann keiner helfen kann, wenn etwas ist. Viele Gewohnheiten habe ich aufgegeben, weil sie nur noch Panik in mir auslösen. Teilweise habe ich Panik beim Autofahren, weil ich Angst habe, dass ich einen Panikanfall beim Autofahren haben könnte. Ich bin völlig am Ende und keiner in meiner Umgebung kann mir helfen.
Könnt ihr mir etwas Mut geben oder auch ein paar Tipps, wie ich diese Situation wieder in den Griff bekomme? |
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Google
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Verfasst am: Titel: Anzeige |
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Elli
Anmeldungsdatum: 28.03.2007 Beiträge: 1242 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 19.05.2009 19:29 Titel: |
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Hallo Conny,
erst mal herzlichst willkommen hier im Forum Bitte nicht böse sein das ich jetzt erst schreibe.........ich hoffe ja du schaust hier trotzdem nochmal rein.
Tja, was du schreibst liest sich schon wie eine Angst und Panikstörung. Nachdem bei den Untersuchungen ja auch nichts gefunden wurde. Die Symthome sind bei einer Angst und Panikstörung sicher auch sehr unterschiedlich. Bei dir betrifft es eben die Athemwege...........und so kommt eins zum anderen. Jetzt hast du Probleme mit dem Essen, schlucken..... das hängt ja irgendwie alles zusammen. Übrigens hatte eine gute Bekannte von mir das gleiche Problem mit der ,,Luft,, und extreme Brustschmerzen wenn sie nur die Haustüre aufmachte um in den Kindergarten zu gehen.
Ich denke deine Ärztin hat da vollkommen Recht mit der Suche nach einem Therapeuten.
Die Angst um deine Kinder ist natürlich absolut verständlich, ich hab auch zwei, bin aber alleinerziehend. Das macht das ganze nicht leichter.
Ich kann dir nur raten dir so bald wie möglich einen Therapeuten zu suchen, denn um so schneller du Hilfe bekommst, umso schneller wirst du das auch wieder los. Und eine Therapie kann auch echt Spaß machen.
Und bitte denke nicht daran verrückt zu werden.....das wirst du ganz sicher nicht!!!!
Weißt du, du hast so schöne Dinge vor dir ( Urlaub, Umzug ) und du siehst dies ja auch sehr positiv. Freu dich darauf und denke nicht daran was sein könnte....... Vielleicht versuchst du es mal!
Hast du es schon mal mit Entspannungsübungen versucht oder ein Abgstselbsthilfebuch gelesen?
Ich wünsch dir jetzt mal ganz viel Kraft und Zuversicht......nicht aufgeben, das wird wieder!!!!!
Liebe Grüße, Elli _________________ es ist schon schlimm genug die Erfahrung mit Angstzuständen machen zu müssen, jedoch eine große Hilfe nicht ganz allein zu sein , in dem man sich evtl. austauschen kann! Dies geht eben nur mit Betroffenen! |
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