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Angst-Forum Angstzustände, Panikattacken und Stress - diese Probleme berühren Millionen von Menschen täglich. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist es wichtig darüber reden zu können. Dieses Forum will einen Raum dafür schaffen. Ein Herzliches Willkommen an Alle!
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Tanja
Anmeldungsdatum: 11.09.2008 Beiträge: 7 Wohnort: Detmold (Lippe)
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Verfasst am: 11.09.2008 16:13 Titel: Die Lebensqualität leidet enorm... |
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Hallo ihr Lieben,
Ich bin 23 und leide schon seit fast 2 Jahren an Angststörungen und wollte mich jetzt mal im Internet mit „Leidensgenossen“ in Verbindung setzen bzw. einfach mal den Kontakt mit Menschen suchen, die dasselbe durchmachen oder durchgemacht haben. In der Hoffnung, dass es vielleicht ein wenig helfen könnte oder mir eine andere Perspektive gibt aus der ich meine Situation sehe.
Hat bei mir damals von jetzt auf gleich im Büro angefangen, meine Hausärztin meinte es wäre einfach ne Kreislaufschwäche gewesen (Plötzlich vom Brustbereich aufsteigendes Kribbeln, das mir den Hals hoch ging bis „in“ den Kopf) ich bin aufgesprungen, wurde panisch, bekam Herzrasen und mein ganzes Leben zog an mir vorbei. Konnte mich aber auch nach dem Arztbesuch nicht beruhigen, ich war total aufgewühlt und wusste nich mehr wo oben und unten war.
Ich bin ein knappes Jahr zu zahlreichen Ärzten gegangen (Hausarzt, Orthopädie, Neurologie, ...)
Ohne auch nur das geringste zu finden, was die Ursache sein könnte... Bis mein Hausarzt wechselte und der mir dann anhand meiner Symptome sagte, das wäre psychischer Natur. So landete ich dann nach langem Warten bei einem Psychologen und habe eine 3-monatige Gesprächstherapie hinter mich gebracht. Im Nachhinein; ohne wesentlichen Erfolg.
Hab dadurch auch schon Probleme mit meinem Nacken vor allem, bin total verspannt, kontinuierlich. Dadurch kommen dann auch Kopfschmerzen, durch die es mir auch gar nicht möglich ist mal einen klaren Gedanken zu fassen oder mal „runter zu kommen“. Ständig der Gedanke an Herzinfarkt, Schlaganfall oder ähnliches...
Und es wird immer schlimmer, ich bin jetzt seit fast 2 Wochen krankgeschrieben, weil ich Angst habe zur Arbeit zu gehen. Ich wollte eigentlich im Sommer mal alleine an die Ostsee um mal die Seele baumeln zu lassen, aber es ist nicht möglich, weil ich schon beim Gedanken daran, alleine auf die Autobahn zu fahren und evtl. noch im Stau lande schon Panik bekomme bzw. weiss dass es nicht funktionieren wird.
Mittlerweile hab ich schon bei den kleinsten Fahrten Angst, denke mir gehen die Lichter einfach aus.
Ich will aus diesem Teufelskreis „Angst vor der Angst“ einfach nur raus, aber meine Hoffnung wird immer kleiner...
Ich weiss einfach nicht mehr was ich machen soll... Klinikaufenthalt? Verhaltenstherapie? Oder wirklich mal Medikamente?
Wobei ich bei den Medikamenten auch Angst hab, Angst davon abhängig zu werden und dass es schlimmer wird wenn ich sie wieder absetze...
Wie sind eure Erfahrungen da?
Liebe Grüße und alles Gute!
(hoffe ich hab euch jetzt keine Kante ins Knie getippt ) |
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Google
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Verfasst am: Titel: Anzeige |
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Elli
Anmeldungsdatum: 28.03.2007 Beiträge: 1248 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 11.09.2008 19:02 Titel: |
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Hallo liebe Tanja,
zuerst mal herzlich Willkommen hier im Forum, schön das du zu uns gefunden hast.
Tja, das was du schreibst kennen wohl alle hier, ich hatte die gleichen Symptome.Bei mir fing es im Supermarkt an, das ist nun ca. 16 Jahre her.
Bitte nicht erschrecken!!!!!
Ich hatte auch so ziemlich jeden Arzt durch bis mich mal einer in die Psychosomatische Ambulanz schickte. Das war erst mal ein Anfang, dann machte ich Jahre lange Verhaltenstherapie. Da wurde mir richtig geholfen. Daher kann ich dir nur dazu raten. Mit Gesprächstherapie hab ich keine Erfahrung, ich denke jedoch 3 Monate sind viel zu kurz.
Vielleicht versuchst du es mal mit einer Verhaltenstherapie. Zu Medikamenten kann ich dir nur abraten. Ich hab all die Jahre nie etwas genommen, das hätte auch die Therapeutin nicht gerne gesehen. Erst als bei mir eine Depri dazu kam mußte ich etwas einnehmen. Leider, leider!!!
Darf ich mal fragen ob du für dich selbt auch etwas tust, ich meine ob du evt. Bücher darüber liest oder Selbsthilfeprogramme versuchst?
Tja, wie du siehst bist du nicht alleine, ich dachte damals ich wäre ein Allien. Damals war das Thema für viele völlig unbekannt.
Nun kann ich nur hoffen das du hier etwas Hilfe und Unterstützung findest.
Kopf hoch, das wird ganz bestimmt auch wieder besser, ich wünsche es dir von ganzem Herzen
Ich wünsch dir erst mal einen Angstfreien, schönen Abend,
liebe Grüße, Elli  _________________ es ist schon schlimm genug die Erfahrung mit Angstzuständen machen zu müssen, jedoch eine große Hilfe nicht ganz allein zu sein , in dem man sich evtl. austauschen kann! Dies geht eben nur mit Betroffenen! |
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Tanja
Anmeldungsdatum: 11.09.2008 Beiträge: 7 Wohnort: Detmold (Lippe)
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Verfasst am: 11.09.2008 19:27 Titel: |
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Hallo Elli,
Danke erstmal!
Für mich isses schon viel wert, zu wissen, dass ich damit nicht alleine bin und dass sich hier auch die Leute äußern die es geschafft haben da raus zu kommen, gibt einem dann auch die nötige Hoffnung ein wenig wieder.
Für mich hörte sich die Verhaltenstherapie auch sehr plausibel an und hoffe, dass sie mir hilft. Wird nur dauern bis ich einen Psychologen erwische, der Termine dafür frei hat. Bei uns in der Region (Lippe/Detmold) scheinen die sehr gefragt zu sein, wie sicher auch überall anders.
Was die Medikamente angeht, nehme ich momentan nur bei Bedarf pflanzliche Beruhigunstropfen, ob die wirklich helfen weiss ich eigentlich gar nicht. Aber sie geben mir das Gefühl, von daher hab ich sie immer bei mir, genau wie Kreislauftropfen und Asthmaspray.
Mit Literatur zu diesem Thema hab ich mich noch nicht wirklich auseinandergesetzt. Bei mir kam der Punkt "jetzt reicht´s" erst vor kurzem, da ich mich sehr verkrochen hab/ mich von der Umgebung abgekapselt hab, mehr oder weniger in der Hoffnung es geht von selbst weg, hab ich mich auch nicht sehr viel damit beschäftigt. Aber bin jetzt an einem Punkt, wo ich weiss dass es nicht einfach so verschwindet und ich jetzt handeln muss, bevor ich komplett versacke.
Wenn ich fragen darf...
Wie lange hast Du denn die Verhaltenstherapie gemacht? Und...
Wie läuft sowas ab?
Nach meinen Informationen kriegt man nur sozusagen eine Anleitung, wie man sich den Situationen stellen soll bzw. sowas wie Hausaufgaben.
Also im Großen und Ganzen, möchte ich jetzt neu anfangen und mich mit der Sache genauestens auseinandersetzen. Ich hab nämlich in meiner Umgebung niemanden, der mich wirklich versteht und möchte jetzt alleine da durch. Bin also für Tipps offen
Wünsche Dir auch noch einen schönen Abend, bei Dir scheint er ja schon angstfrei zu sein
Liebe Grüße |
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Isie
Anmeldungsdatum: 15.01.2007 Beiträge: 67
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Verfasst am: 12.09.2008 15:07 Titel: |
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Hallo Tanja
deine Angst vor Medikamenten verstehe ich, aber ich möchte dich ein wenig beruhigen. Ich leide seit 2000 unter Angststörungen. Habe einen 6 wöchigen Klinikaufenthalt und eine 6 wöchige Kur gemacht. In der Klinik wurde mit Medikamenten angefangen, die ich dann auch über fast 2 Jahre eingenommen habe. Zur Kur wurden diese abgesetzt,schön langsam und unter Beobachtung. Ich hatte keinerlei Probleme. Dann habe ich 6 Jahre ohne Medikamente gelebt und seit dieses Jahr Juni nehme ich wieder welche. Mir ging es innerhalb von 2 Wochen besser und ich fahre sogar wieder Auto. Versuch es doch ruhig einmal mit Medikamenten und wenn du es gar nicht schaffst, dann lass sie wieder weg. Ich denke ohne Medikamente wird dein Leidensweg sehr lang sein. Ich bin auch kein Freund von sowas aber in meinem Fall bin ich froh, dass ich mich dazu entschlossen habe, denn es erleichtert mir einiges.
Kopf hoch und nur Mut!
Lg Isie |
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ullla
Anmeldungsdatum: 26.02.2008 Beiträge: 134
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Verfasst am: 12.09.2008 18:49 Titel: |
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Hallo Tanja auch ich leide seid 4jahren unter anstzustände und dpressionen it eine lange vorgeschichte ich war so weit das ich meinen beruf aufgeben muste habe zwei lange klinik aufhenhalte hinter mir auch mit medis dann ging es mir eine zeit ganz gut aber jetzt bin ich wieder im loch wenn ih keine medis brauchte würde ich sie nicht nehmen mann steht irgendwie neben sich ist nicht sehr schön aber manchal gehts eben nicht ohne das sollte jeder für sih entscheiden aber das schlimste finde ich ds einen keiner versteht und alle sagen mensch hast doch ein tolles leben da hat man doch keine deppressionen und schon gar keine angstzustände die famielie und sonst keiner versteht das es ibt nur wenige die damit umgehen können das forum und eine feundin geben mir mut weiter zu machen ich wünsche dir das du es bld in den griff bekommst einen ruhigen abend gr ullla  |
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