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Angst-Forum Angstzustände, Panikattacken und Stress - diese Probleme berühren Millionen von Menschen täglich. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist es wichtig darüber reden zu können. Dieses Forum will einen Raum dafür schaffen. Ein Herzliches Willkommen an Alle!
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Elli
Anmeldungsdatum: 28.03.2007 Beiträge: 1248 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 06.04.2008 08:49 Titel: es muß mal wieder sein, der Tritt in den Hintern |
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Hallo ihr Lieben,
Nun ging es bei mir wieder einige Tage sehr bescheiden , es fehlte einfach der Antrieb, alles war zuviel. Sogar das lesen und schreiben hier im Forum war zuviel, obwohl ich immer gerne hier bin.
Nun bin ich von mir und meiner Lahmarschigkeit aber schon selbst so genervt das ich mir selbst in den Hintern treten muß. Das ist ja nicht zum aushalten!
Die türmt sich, der muß erledigt werden, liegt ja erst seit 2 Wochen
So geht das nicht weiter!!!! Da muß ich heute durch
Wie macht ihr denn das in solchen Phasen?
Liebste Grüße, Elli  _________________ es ist schon schlimm genug die Erfahrung mit Angstzuständen machen zu müssen, jedoch eine große Hilfe nicht ganz allein zu sein , in dem man sich evtl. austauschen kann! Dies geht eben nur mit Betroffenen! |
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Verfasst am: Titel: Anzeige |
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Michi69
Anmeldungsdatum: 09.07.2006 Beiträge: 921 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 06.04.2008 09:09 Titel: Re: es muß mal wieder sein, der Tritt in den Hintern |
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Moins Elli Süße,
hm,befinde mich ebenfalls in diesem schwarzen Loch......das ich dich noch nicht gefunden hab.....komisch.
Tja ich hab heftigst panisch umeinander gedreht,dann auf und eins nach dem anderen erledigt.Gehen tus schon zumindest in der Bude ...ausserhalb geht grad nix mehr,aber mich nervt dieses nicht können,diese Antriebslosigkeit quält mich sehr.
Ich bin gespannt auf die Antworten,denn ich selbst kann dir da keinen Rat geben.
Knuddler michi _________________ Ein langer Weg ein harter Kampf,egal welches Leben,alles macht Sinn,es ist halt mein Schicksal und nun bin ich wie ich bin. |
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walburga73
Anmeldungsdatum: 02.04.2008 Beiträge: 285 Wohnort: Eschweiler
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Verfasst am: 06.04.2008 11:51 Titel: |
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Ich versuch immr dann wenn es mir gut geht soviel wie möglich zu machen.Aber das klappt auch nicht immer.Naja.
Was mir am schwersten fällt wenn es mir schlecht geht,ist essen machen.Mir wird beim gedanken an Essen sowiso schon schlecht,aber Kinder und Mann müssen halt essen.Letzt Woche gab es fast nur Imbissbude,weil Mutter den halben Tag auf der Couch lag und zu gar nichts zu gebrauchen war. |
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tinchen_22
Anmeldungsdatum: 10.08.2007 Beiträge: 111 Wohnort: Königslutter!!!
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Verfasst am: 06.04.2008 12:38 Titel: hallo ihr lieben!! |
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ich habe im moment genau dasselbe problem!!bin auch sehr antriebslos und weiss auch nicht wirklich wie ich wieder den antrieb finden soll!vielleicht hat ja irgendjemand vorschläge das wäre echt hilfreich!!ICH WILL ENDLICH AUS DIESEM LOCH ICH SCHREIE SCHON ECHT NACH HILFE!!
wünsche euch trotzdem einen angenehmen sonntag!!
liebe grüsse vom tinchen_22!! |
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msky

Anmeldungsdatum: 12.03.2008 Beiträge: 30 Wohnort: duisburg
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Verfasst am: 06.04.2008 14:31 Titel: Das große schwarze Loch |
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Hi Ihrs.
(Oje, jetzt wird`s philosophisch)
Angst und Depressionen sind wie eine dunkle Sandschicht in unserer
Sanduhr des Lebens:
Es rieselt durch - Körnchen für Körnchen. Manchmal kann diese
schwierige Phase einem nicht schnell genug vorangehen. Und
wir beginnen (un)bewusst uns auf den Sandhaufen zu stellen und ver-
suchen es wütend und/oder verzweifelt durch zu trampeln. Aber es
rieselt nicht schneller. Und dann beginnen wir durchzudrehen,
weil wir es nicht schaffen, den Verlauf dieses Prinzips - wie alles im Leben
läuft und seine Umstände/Gesetzmäßigkeiten hat - zu bewältigen.
Weil wir uns im Augenblick zu schwach dafür fühlen, den Lauf der
Sanduhr ganz normal hinzunehmen, wie wir es tun würden, wenn
wir wieder frei von Leid wären. Alles ist schlimmer als sonst!
Was wir aber in unserer schwersten Zeit vergessen ist, dass die dunkle
Sandschicht zwischen den hellen Schichten irgendwann auch voll-
ends durchgerieselt sein wird - es ist ein fortlaufender Prozess und
geschied von selbst - mit oder ohne Hilfe. Auch wenn es einem manchmal
so vorkommt, dass man auf der Stelle tritt oder gar rückfällig wird. Es
sind nur Phasen jener Sandschicht, die trotz allem von alleine
hindurchläuft.
Während die Uhr weiterläuft, müssen wir lernen die Phase der dunklen
Schicht so gut wie möglich zu meistern, mit all den Aufgaben und
Lebenslagen..., zumindest so gut es geht..., aber wir dürfen uns keines-
falls für Misserfolge und Tiefphasen selbst tadeln. Schon gar nicht
zulassen, dass es uns am Alltag hindert.
Es geht vorbei!
Ganz lieben Gruß und viel Kraft wünscht Euch:
msky |
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