Angst-Forum
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kann ich ihr helfen?

 
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lostsoul



Anmeldungsdatum: 25.03.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 25.03.2007 16:32    Titel: kann ich ihr helfen? Antworten mit Zitat

hallo an alle,
ich finde diese seite super da sie wie ihr titel schon verrät informationen gibt über diese krankheiten, erstmal ein kompliment für diese seite, die bestimmt allen in irgendeine art und weise geholfen hat. Nun ich hätte mal eine frage, es geht daram das ich jemand kenne, diese junge dame (die ich übrigends liebe, die aber dies nicht erwiedert...leider) leidet ebenfalls an panik attacken und ich würde sogar sagen platzangst, ich hab hir ein paar berichte gelesen und vielle dieser symtohme passen genau zu der beschreibung die sie mir immer erzählt hat, es ist so das die ärtze meinte es sei besser das sie in die klinik geht, dort ist sie heute das erste mal, heute ist sie in die klinik gefahren, und ich hab sie kurz angerufen, allerdings, weis ich nie genau was ich ihr sagen soll, wie soll man jemand aufmuntern und begreiflich machen das das leben nicht ganz so scheisse ist, wie sie denkt? wie gibt man jemand lebensmut der keinen mehr hat, sie ist stark, sie liebt das leben, aber gibt fahsen die sehr depresiv sind, und da fällt mir selten was gutes ein. Eine andere frage ist, wie beruhigt man jemand der gerade eine panik attacke hat? meistens hören wir uns nur per telefon, da sie es meidet raus zu gehen, sie hat zum glück auch viele tage wo sie rausgeht, aber es fällt ihr nicht so leicht, ich bin stolz auf sie weil sie jeden tag sich überwindet und nicht aufgibt, aber wie kann ich ihr helfen, was kann ich tun???? damit es ihr gut geht.
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casyjopaya75



Anmeldungsdatum: 21.03.2007
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 30.03.2007 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

hallo

also zunächst ein grosses Lob an die Freundschaft, die du ihr gibst (auch wenn bei dir noch andere Gefühle für sie vorhanden sind). Ich schreibe dir mal so aus meiner Sicht, meiner Erfahrung.

Ich glaube, so wirklich bestimmte Worte, die sie in der Angst trösten, sind schwer, denn meist kann man nicht genau sagen, wovor man angst hat, ergo ist auch ein direktes "Daraufeingehen" nicht immer möglich. Ich denke, dass Du ihre Angst ernst nimmst, ihr zuhört, wenn sie dich dann anruft, gibt ihr eine Menge. Denn meist reicht es, wenn man dann einfach den Hörer nimmt und jemanden anruft, dem man offen sagen kann, dass man grad tierisch Angst hat! Bei mir ist das so. Denn Hilfe ist es auch schon, wenn man sich "nicht zusammenreissen" oder gar verstellen muss (manche können ja mit Panik nix anfangen). Es ist also schon Hilfe genug, dass Du ihr zeigst, dass sie dich damit nicht nervt, auch wenn es manchmal häufiger zu Anrufen kommen kann, die inhaltlich immer gleich sind.

Dass Du dir Gedanken machst, wie Du nun die richtigen Worte findest, zeigt tatsächlich, dass sie dir als Mensch nicht egal ist, ob nun als Freund oder mehr. Ich glaube, dafür hätte sie auch nun nicht die Gedanken. Im Moment hat sie mit sich genug zu tun, denn so eine Panik kann einen schon sehr einengen. Aber das sollte auch nicht im Vordergrund stehen.

Sei einfach weiterhin so für sie da, wie du es bisher bist! Einfach zuhören und jedes Wort, was nicht gleich "stell dich nicht so an" ist, ist eine Hilfe. Du wirst schon genug helfen, sonst hätte sie sich nicht nochmals an dich gewandt, wenn es ihr schlecht geht. Das zeigt halt, dass es ihr hilft, wenn sie dich anruft.

Liebe Grüsse
sandra
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wolpi



Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 31.03.2007 17:32    Titel: Antworten mit Zitat

Erst einmal möchte ich ihnen danken, dass Sie jemandem Helfen wollen. Man stellt es oft –auch an sich selbst - fest, dass man in verschiedenen Situationen sagt der Betroffene sei alt genug und müsse selbst wissen was er tue. Dass aber auch Erwachsene in Situationen geraten, in denen man jemanden braucht, der einen auf was auch immer aufmerksam macht, verdrängt man gerne (auch Thema: Zivilcourage).
In Ihrem Fall bitte ich Sie um hohe Sensibilität. Sie dürfen nicht zu viel erwarten und müssen auch auf sich selbst aufpassen, da Sie emotional betroffen sind.
Besorgen Sie sich Info-Material über die Erkrankung (z. B. Bücher aus der Bibliothek).
Konkret reagiert jeder Paniker oder Depressive u. ä. anders, deshalb spreche ich jetzt nur von dem, was ICH mir von einem Dritten wünschen würde und was ein „No-go“ wäre. Sie müssen entscheiden, was Sie für sich übertragen wollen.
Vor allem: ICH würde mich sehr schwer tun, mich einem Dritten gegenüber zu öffnen. Hier handelt es sich um Emotionen, Verletzungen, Ängste, die tief in der Seele mit Genuss bei „lebendigem Leibe“ die Haut abziehen und es erfordert extrem viel Vertrauen, sich auch nur ansatzweise zu öffnen. Das kann man vielleicht anonym, einer Fachkraft oder engsten Verwandten/Freunden gegenüber. Wenn man sich einem möglichen Freund/Partner gegenüber öffnen würde, gäbe man ihm eine „Waffe“ in die Hand und vielleicht haben Sie selbst schon die Erfahrung gemacht, dass man in einem möglichen Streit Schwächen des anderen nutzt um ihm weh zu tun. Deswegen bitte ich Sie, nicht zu erwarten, dass Sich Ihre Bekannte Ihnen gegenüber öffnet.
Was ICH als hilfreich erfahren durfte ist, dass mich Freunde und meine Mutter aus meinem Haus gezwungen haben. Sie haben mich zum Spaziergang abgeholt oder in der schlimmen Zeit regelmäßig angerufen. Sie haben auch nicht immer auf meinem Befinden herumgeritten („wie geht es dir“) oder mit so Floskeln reagiert („ist schon nicht so schlimm“ – denn es ist schlimm!!!) Sie haben versucht, mich abzulenken.
Alles was geistig anspruchsvoll ist, hilft mir, wie z. B. irgendwelche Kalkulationen oder kniffelige Rätsel.
Wichtig war mir auch bei Unternehmungen immer einen „Notausgang“ zu haben (Ich bin Paniker). Das heißt, die Gewissheit zu haben, jederzeit nach Hause zu können, wenn ich das Bedürfnis danach hatte, auch wenn ich diese Möglichkeit nur selten nutzen musste. Also: Wenn Unternehmungen, dann nicht zu weit weg von zu Hause und ohne einen Zeitraum der eingehalten werden müsste.
Was ich in dieser Tiefphase auch nicht gebrauchen könnte: wenn man mich emotional unter Druck setzen würde („Du vertraust mir nicht, obwohl ich dich liebe, du tust mir damit weh“).
Wichtig für mich wäre: Zuverlässigkeit, Regelmäßigkeit, ein kleiner Zwang Richtung „raus aus dem Haus“.
Und wie gesagt: passen Sie auf sich auf, denn es gibt auch so was wie „Co-Abhängigkeit“!

Ich wünsche Ihnen alles Gute
Wolpi
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eine freundin



Anmeldungsdatum: 03.04.2007
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 14.04.2007 00:13    Titel: Antworten mit Zitat

hallo, habe deinen beitrag gelesen und einige gemeinsamkeiten entdeckt.habe auch eine freundin die seit kurzem unter angstzuständen leidet, bis dato wusste ich garnicht wieviele menschen daran erkrankt sind!mir fällt es tierisch schwer mich mit ihr zu unterhalten und wie schnell rutscht mal so eine floskel raus wie das wird schon wieder o.ä. was soll man denn sagen, wie mit ihr reden? zuhören ohne wertungen abzugeben? wir sind keine psychologen,trotzdem werde ich mich weiter bemühen! man darf nur nicht ungeduldig sein,leicht gesagt, wenn man stundenlang betteln muss, los lass uns spazieren gehen,das war leicht übertrieben! ieleicht schreibst du mal wie du mt ihr sprichst! wenn du in sie verliebt bist stelle ich mir das noch schwieriger vor.
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karine65



Anmeldungsdatum: 14.04.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 14.04.2007 01:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Hab auch einen Freund der unter Panikattacken leidet.
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