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Angst-Forum Angstzustände, Panikattacken und Stress - diese Probleme berühren Millionen von Menschen täglich. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist es wichtig darüber reden zu können. Dieses Forum will einen Raum dafür schaffen. Ein Herzliches Willkommen an Alle!
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joeli
Anmeldungsdatum: 17.01.2007 Beiträge: 112
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Verfasst am: 31.07.2007 14:56 Titel: |
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hallo marco...
mensch das ging ja fix.
hmm was mein problem ist, eine generalisierte angststörung. verschiedene ursachen, denke ich bin nie genug, auf arbeit, als mutter usw... alles muss perfekt sein, ich sollte für eine kosmetik firma mit meinem gesicht werben, der druck begann das ich immer perfekt gestylt auf der matte steh, alles muss ich selbst in den griff kriegen oder bewältigen. aber es ging nach hinten los, den job konnte ich nicht ausführen, die ängste wurden immer lauter, plötzlich hatte ich das gefühl noch perfekter sein zu müssen, meinem umfeld noch mehr gefallen zu müssen, es ist ein schwieriger kreislauf gewesen, gebar dann einen schwer kranken sohn, lange zeit verharten wir auf intensivstation, auch da kam ich nicht zu ruhe, alles musste wie am schnürchen laufen, meine wohnung sah aus als wäre es ein museum, überall begann ein perfektionismuss in jeder hinsicht, irgendwann konnte mein körper nicht mehr, der herz raste, bekam keine luft mehr zum atmen, zitterte uws... brauchte lange bis ich begriff das ich nun an einer angststörung leide, habe lange zeit gebraucht das zu akzeptieren und aufzuarbeiten. schlimme zeiten gab es, doch seit 2 jahren gehe ich jede woche für eine stunde zum psychologen und lasse all meine gedanken und sorgen bei ihm, es hilft... ich bekomme es immer mehr in den griff. habe das entspannen gelernt und gelernt es zu nehmen wie es ist..
hmmm.... könnte noch ausbauen aber das würde den rahmen sprengen, grins..
das mit der depression in familien kenne ich gut, ich selbst hatte sie 1 jahr und es war wirklich schrecklich.. in meiner familie und bekanntenkreis gibt es mehrer fälle, ich kann mit ihnen gut umgehen aber andere haben ein problem damit, wissen oft nicht wie sie sich verhalten sollen usw..
das deine eltern sich dazu entschlossen haben finde ich prima, irgendwann muss man damit anfangen und es aufarbeiten..
das leben ist nicht einfach, aber man muss es nehmen wie es ist, und einfach besser lernen mit all dem umzugehen.. wie heißt es so schön?? " man muss auch mit schlechten karten gut spielen können. grins |
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Google
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Verfasst am: Titel: Anzeige |
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Lisa
Anmeldungsdatum: 06.08.2007 Beiträge: 3
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Verfasst am: 06.08.2007 20:01 Titel: |
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Hi Marco
mein Freund hat die selben Symptome wie Du. ich komme nicht klar damit es ist schlimm. ich bin ehr ein motivierter typ und kann seine Lethargie nicht mehr ertragen. Ich werde die Beziehung beenden bevor ich in eine Depression falle.
Ich glaube Du nimmst das falsche Medikament. Schon mal was von Nortrilen gehört?
alles gute lisa |
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Marco
Anmeldungsdatum: 24.07.2007 Beiträge: 7
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Verfasst am: 07.08.2007 08:18 Titel: |
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Hallo!
Mittlerweile habe ich mich wieder einigermaßen gefangen. War wohl die Anlaufzeit, die mich so müde gemacht hat.
Ich kann das durchaus verstehen, dass es für Dich schwer ist. Meine Partnerin hat auch oft genug mit mir zu kämpfen, ist aber NOCH motiviert mir zu helfen bzw. mich zu unterstützen. Dafür bin ich ihr unendlich dankbar, da es für mich alleine vermutlich ungleich schwerer wäre. |
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Marco
Anmeldungsdatum: 24.07.2007 Beiträge: 7
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Verfasst am: 07.08.2007 08:24 Titel: |
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| joeli hat Folgendes geschrieben: |
hallo marco...
mensch das ging ja fix.
hmm was mein problem ist, eine generalisierte angststörung. verschiedene ursachen, denke ich bin nie genug, auf arbeit, als mutter usw... alles muss perfekt sein, ich sollte für eine kosmetik firma mit meinem gesicht werben, der druck begann das ich immer perfekt gestylt auf der matte steh, alles muss ich selbst in den griff kriegen oder bewältigen. aber es ging nach hinten los, den job konnte ich nicht ausführen, die ängste wurden immer lauter, plötzlich hatte ich das gefühl noch perfekter sein zu müssen, meinem umfeld noch mehr gefallen zu müssen, es ist ein schwieriger kreislauf gewesen, gebar dann einen schwer kranken sohn, lange zeit verharten wir auf intensivstation, auch da kam ich nicht zu ruhe, alles musste wie am schnürchen laufen, meine wohnung sah aus als wäre es ein museum, überall begann ein perfektionismuss in jeder hinsicht, irgendwann konnte mein körper nicht mehr, der herz raste, bekam keine luft mehr zum atmen, zitterte uws... brauchte lange bis ich begriff das ich nun an einer angststörung leide, habe lange zeit gebraucht das zu akzeptieren und aufzuarbeiten. schlimme zeiten gab es, doch seit 2 jahren gehe ich jede woche für eine stunde zum psychologen und lasse all meine gedanken und sorgen bei ihm, es hilft... ich bekomme es immer mehr in den griff. habe das entspannen gelernt und gelernt es zu nehmen wie es ist..
hmmm.... könnte noch ausbauen aber das würde den rahmen sprengen, grins..
das mit der depression in familien kenne ich gut, ich selbst hatte sie 1 jahr und es war wirklich schrecklich.. in meiner familie und bekanntenkreis gibt es mehrer fälle, ich kann mit ihnen gut umgehen aber andere haben ein problem damit, wissen oft nicht wie sie sich verhalten sollen usw..
das deine eltern sich dazu entschlossen haben finde ich prima, irgendwann muss man damit anfangen und es aufarbeiten..
das leben ist nicht einfach, aber man muss es nehmen wie es ist, und einfach besser lernen mit all dem umzugehen.. wie heißt es so schön?? " man muss auch mit schlechten karten gut spielen können. grins |
Das mit dem Perfektionismus kenne ich auch, allerdings spielt sich das bei mir nur im Kopf ab, da ich dann, wenn es darum geht es auch wirklich umzusetzen, wieder resigniere und mich damit begnüge alles auf mich zukommen zu lassen. Mein Problem ist, dass ich, ich nehme an WEGEN der Depression, nicht imstande bin auch was für meine Ziele zu tun. Mir wurde es auch eigentlich immer leicht gemacht mich durchs Leben zu mogeln.
Übrigens zum Thema Perfektionismus, wir waren am Samstag indisch essen- Premiere! Unsere Freunde haben einen Iren mitgebracht und so mussten wir die meiste Zeit englisch sprechen. Da kam das Thema dann auch auf, dass ich, sowie wohl viele (wie er meinte besonders deutsche) Menschen, dazu neigen lieber wenig oder gar nichts zu sagen, um sich nicht zu blamieren, anstatt zumindest versuchen sich zu unterhalten. Damit hat er den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich habe anfangs auch die ganze Zeit überlegt ob ich was sage, war mir aber oft nicht sicher. Aber im Lauf des Abens ging es dann ziemlich gut, zumal unsere Freunde kein wirklich gutes Englisch können und wir uns somit nicht schämen mussten  |
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Lisa
Anmeldungsdatum: 06.08.2007 Beiträge: 3
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Verfasst am: 07.08.2007 20:00 Titel: |
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hallo marco
das ist vermutlich der unterschied. er nimmt meine hilfe nicht an er will nichts verändern. er hat seit monaten vom psychiater die überweisung an den psychologen. anfang 2007 sagte er die haben doch alle über 6 monate wartezeit . das wäre ja jetzt schon vorbei. er nimmt keine medis denn er ist doch nicht krank???
bei ihm sind das folgeerscheinungen vom jahrelangen massiven drogenkonsum bevor wir uns kannten. das gehirn hat sich so verändert. es ist echt schlimm.
ich bin traurig weist du es fällt mir nicht leicht.
alles gute lisa |
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