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Angst-Forum Angstzustände, Panikattacken und Stress - diese Probleme berühren Millionen von Menschen täglich. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist es wichtig darüber reden zu können. Dieses Forum will einen Raum dafür schaffen. Ein Herzliches Willkommen an Alle!
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maggi
Anmeldungsdatum: 28.04.2007 Beiträge: 4
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Verfasst am: 28.04.2007 20:23 Titel: Muss eine therapeutische Massnahme sein ? |
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Hallo!
Der Erste Schritt ist getan, ich bin hier!
Denke mal das jeder von euch weiß wie es ist tagtäglich mit der Angst vor tausenden von Kleinigkeiten zu leben. Jede einzelne Entscheidung ist unterschwällig mit Angst verbunden. Die Krisen in einer Beziehung sind vorprogrammiert. Das Selbstbewußtsein fast auf dem Nullpunkt. Abwehrmechanik bei Anschuldigungen fast zur Perfektion ausgereift...
Seitdem ich begriffen habe das mein bisheriges Leben nur auf der Basis von Angst bestimmt wurde beobachte bzw. hinterfrage ich viele meiner Handlungen in Bezug auf Angst..... Ergebnis: Erschreckend !!
Nun aber zu meiner Frage:
Kann nur eine therapeutische Massnahme mir helfen?
Hat hier schon jemand es alleine geschafft die Angst einzudämmen?
Kann mir vielleicht jemand einen guten Tip bzgl. Literatur empfehlen?
Denke mal das die Erkenntnis über mein Problem der erste Schritt in die richtige Richtung ist... sehr ihr das auch so?
Für jeden Hinweis möchte ich mich vorab bedanken.
Gruß Maggi |
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kruemmel
Anmeldungsdatum: 26.04.2007 Beiträge: 244 Wohnort: Baden-Württemberg
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Verfasst am: 29.04.2007 06:27 Titel: |
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Hallo Maggi,
wie stellt sich denn dein Problem genau dar? Ich glaube die Angst an sich ist völlig normal. Aber wie extrem und intensiv die Angst ist, daran erkennt man ob man Hilfe benötigt oder nicht. Ich selbst habe (glaube eine generalisierte Angststörung) auch einen Beitrag: Angst vor schlimmen Krankheiten im Forum.
Aber sich einzugstehen, dass die Angst nicht mehr im normal-Bereich ist, ist der erste Schritt.
Wenn man selbst nicht mehr weiter kann oder kommt, ist es doch völlig normal therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Man darf sich nicht schämen, andere die nicht "krank" sind, können die Probleme von uns "Angst-Patienten" gar nicht nachvollziehen.
Kopf hoch und Viel Glück.
Kruemmel |
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maggi
Anmeldungsdatum: 28.04.2007 Beiträge: 4
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Verfasst am: 29.04.2007 16:58 Titel: |
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Hallo Kruemmel,
danke für deinen Beitrag.
Meine Angst stellt sich dar indem ich den ganzen Tag über, bei fast allem was ich mache, abwäge. Insofern was kann passieren etc. D.h. ichbin ständig nur am denken in allen möglichen Richtungen um ja keinen Fehler zu machen.
Es gibt da auch ein Wort für, fällt mir jetzt nur nicht ein.
Wenn mal etwas nicht so richtig war und es wird von anderen entdeckt, bin ich nur am rechtfertigen warum ich dieses so und jenes so gemacht habe, nur um meine damalige Entscheidung doch noch im richtigen Licht darzustellen.
Habe kein Zittern oder Angst aus dem Haus zu gehen etc.
Vor 7 Jahren hatte sich so einiges in mir aufgestaut und ich hielt es nicht mehr aus. Habe notdürftig einige Sachen gepackt und bin abgehauen für 2 Wochen. Habe mir einfach eine Auszeit genommen. Bin ziellos mit dem Auto rumgefahren und darin geschlafen.
Natürlich haben sich meine Angehörigen schwere Sorgen gemacht, ist doch klar - war aber nicht in meinem Kopf.
Als ich wieder zuhause war - klarer im Kopf - wusste ich nichtmal mehr das ich mehrmals angerufen hatte, geschweige denn wo ich was gemacht habe.
Irgendwann im letzten Jahr kam ich nach vielen intensiven Gesprächen darauf das ich schon in meinem ganzen Leben Angst hatte.
Inzwischen beobachte ich mein Verhalten so gut es geht und habe daher gemerkt wo die Angst sich überall einschleicht.... und das ist nicht gerade wenig.
Vielleicht liegt es daran das ich eine sehr dominante Mutter habe, vielleicht auch das ich als 5-jährige sexuell misbraucht wurde - was ich sehr sehr lange innerlich verdrängt habe -
dieses sind so meine Vermutungen.
Das Leben nehme ich SO ernst, lache fast nicht, kann mich an nichts richtig erfreuen, obwohl sich meine bessere Hälfte viel Mühe gibt mir eine Freude zu machen.
Habe bei einen Therapeuten angerufen wegen Termin - Wartezeit 9 Monate !!
Sie meinten ich soll einen Brief schreiben mit meinen Problemen, würde dann eine Liste mir Institutionen erhalten, welche mir vorab VIELLEICHT helfen können.
Ja, soweit dazu....
Noch einen schönen Sonntag wünscht
Maggi |
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