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Panikattacke! Kann einer mir ein Rat geben
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Baris



Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 15.11.2006 14:18    Titel: Panikattacke! Kann einer mir ein Rat geben Antworten mit Zitat

Hi

Also Ich bin neu hier und Ich wollte hier etwas über mich schreiben wie Ich momentan fühle oder besser reagiere,weil mich das alles ziemlich etwas mitnimmt habe ich mich etwas im netz umgeschaut und was Ich hier so gelesen habe trift in etwa auch auf mich zu.Deshalb wollte Ich einfach ein Rat oder vielleicht auch ein guten Tip haben von euch.
Ich fang mal an mein Problem ist das Ich Panikattacken bekomme in bestimmten Situationen und zwar bekomme Ich dann Herzrasen,schweissausbrüche,atemnot und will dann einfach raus von dort.
Es ist in folgenden Situationen wenn Ich mit der Bahn fahre und diese bleibt dann zwischen 2 stationen stehen weshalb auch immer fängt es bei mir an unruhig zu werden und genauso geht es mir wenn Ich mit dem Auto auf der Autobahn ins Stau komme.Die Sache ist das Ich dann daran denke nicht aus dieser Situation rauszukommen also Ich bin dann in der Bahn gefangen keine möglichkeit diesen zu verlassen und beim Auto im Stau auch Ich habe keine möglichkeit da raus bin gefangen und dieser Gedanke löst bei mir die Panikattacke aus.Also die erste attacke hatte Ich anfang dieser Woche wo Ich in den Stau gekommen bin.Seitdem denke Ich ständig dran und es geht mir schlecht.Aber Ich muss sagen bin vor dieser attacke auch mit der bahn gefahren oder ins stau gekommen hat mich zwar aufgeregt aber ich hatte nicht diese Panikattacken und jetzt ist geht es nicht mehr ohne diese attacken.
Kann mir vielleicht einer ein Rat geben oder wird sich das problem vielleicht von selbst erledigen wäre schön wenn einer mir helfen könnte fühl mich seit dieser attacke einfach schlecht und möchte das es besser wird.

Danke
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Waldemar



Anmeldungsdatum: 03.01.2006
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 15.11.2006 15:39    Titel: Re: Panikattacke Antworten mit Zitat

Hallo Baris,

auch Dir ein herzliches Willkommen hier im Forum! Danke für Deinen Beitrag und die Beschreibung Deines Problems, der Panikattacke.

Wenn ich es richtig verstanden habe hattest Du die erste Angstattacke bzw. Panikattacke in dieser Woche? Wenn das so ist, muss ich Dir gratulieren, denn bei vielen anderen Angstbetroffenen vergehen nicht selten Jahre, bis klar ist, daß es sich um Angstzustände und Panikattacken handelt.

Auch ich selbst kenne die von Dir beschriebenen Symptome aus eigener Erfahrung. Wie Du hatte auch ich meine meisten Probleme beim Autobahnfahren.

Viele die hier öfter im Angst-Forum "stöbern" werden feststellen, daß ich mich jetzt wiederhole, wenn ich auch Dir den Rat gebe, besonderes Augenmerk auf Deine Atmung und Entspannung
zu legen.

Aber aus eigener Erfahrung und aus vielen Berichten anderer Betroffener weiß ich, wie hilfreich die richtige Atmung und Entspannung bei Angst- und Stressattacken ist.

Hier eine sehr wirkungsvolle Atemübung:

Die wechselseitige Nasenatmung

Diese Atemübung stammt aus dem Yoga, sie entspannt und erfrischt den Körper. Ich selbst führe diese Übung mindestens ein mal pro Tag an der frischen Luft durch.


>>> Als ich noch unter Angstzuständen und Panikattacken litt, war die wechselseitige Nasenatmung meine “Erste-Hilfe-Maßnahme“ wenn ich die ersten Anzeichen einer beginnenden Angstattacke verspürte.


Übungsverlauf:

Der/die Übende setzt sich bzw. stellt sich aufrecht hin.
Kopf, Hals und Wirbelsäule sollten dabei eine Linie bilden.

Mit dem Ringfinger der rechten Hand wird das linke Nasenloch verschlossen. Durch das freibleibende rechte Nasenloch atmet der/die Übende ein, während langsam bis vier gezählt wird.

Nun wird mit dem Daumen der rechten Hand, das rechte Nasenloch ebenfalls verschlossen und der Atem einige Sekunden angehalten.

Der/die Übende öffnet das linke Nasenloch und atmet so lange wie möglich langsam aus.

Anschließend wird durch dasselbe Nasenloch (links), während wiederum langsam bis vier gezählt wird, eingeatmet.

Nach dem Einatmen wird mit dem Ringfinger das linke Nasenloch verschlossen und der Atem kurz angehalten.

Jetzt öffnet der/die Übende das rechte Nasenloch und atmet so lange wie möglich langsam aus.

Diese Reihenfolge wird mehrmals hintereinander wiederholt (mindestens fünf mal).

Ganz allmählich, von Übungstag zu Übungstag sollte der Atemrhythmus gesteigert werden, so dass anstatt bis vier bis acht gezählt wird.

Wichtig:

Während der Übung sollte darauf geachtet werden, das der Rücken gerade bleibt.

Es darf nichts erzwungen werden!

Der/die Übende atmet ohne Anstrengung (Atem fließen lassen) geräuschlos und ruhig.

Es wird einige Übungszeit brauchen, bis die Wirkung schnell und effektiv einsetzt. Aber die Mühe wird sich lohnen!

Wenn nicht schon geschehen, empfehle ich Dir auch: laß`Dich von einem Arzt Deines Vertrauens `mal richtig durchchecken, um wirklich auszuschließen, dass die Panikattacken organische (evtl. hormonelle) Ursachen haben...

Ich hoffe, ich konnte Dir etwas helfen Baris. Alles Gute für Dich und vielleicht bleiben wir ja in Kontakt.

Waldemar
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Baris



Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 22.11.2006 15:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Waldemar

Danke für dein Tip hat ein bissel geholfen und nun hab ich das Problem das mich jetzt einige Depression beklagen die irgendwie schlimmer werden.Hab im Internet bissel rechechiert und gelesen das Panikattacken und Depression zusammmenhängen.Gestern war es so schlimm hab gedacht durchzudrehen.Ich versuche mich auf positive dinge zu konzentrieren damit es nicht schlimmer wird,aber mach mir irgendwie sorgen das nicht in den Griff zu kriegen es belastet mich sehr in mein Alltag und natürlich auch sehr auf dem Arbeitsplatz.Hab bei einigen Therapeuten angerufen konnte kein erreichen hab auf den AB gesprochen und meine Telefonnummer hinterlassen aber bis jetzt noch kein Anruf erhalten soll Ich vielleicht mal mich noch bei anderen melden.Kann mir vielleicht einer ein Tip geben wie Ich die Depression in etwa in Griff kriege bis Ich beim Arzt war.

Danke

Baris
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Waldemar



Anmeldungsdatum: 03.01.2006
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 22.11.2006 21:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Baris,

sorry, da kann ich nicht helfen...

aber schieb` den besuch beim doc nicht auf die lange bank, mittlerweile soll es wohl echt gute medikamente geben, die gemeinsam mit einer therapie heilung versprechen.

geh`s an, am besten gleich morgen!

Gruß
Waldemar
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catwader



Anmeldungsdatum: 30.12.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 30.12.2006 02:40    Titel: Don`t worry Antworten mit Zitat

Psychologen sind meisens (hoffnungslos überlaufen). Aber die gute Nachricht:das macht nichts!
Bei Angstzuständen handelt es sich meistens um einen körperlichen "defekt", d.h. dass einige Deiner Nervernzellen nicht so hin und her huschen, wie sie sollten. so fehlen dem Körper Informationen und er reagiert mit diesen Angststörungen. Das dadurch wieder Depressionen entstehen ist mehr als verständlich. Wenn man auf einmal so eingeschränkt wird. Das kenne ich leider auch. Man kann sich nicht in einem so "verschobenen" Leben wohlfühlen. Hast Du Deinen Hausarzt schon einmal auf diese Probleme angesprochen? Die können einem meistens mehr helfen, als man meint. Mir hat das Medikament Cipralex geholfen.
Ich hoffe, Dir ein klein wenig helen zu können. Aber denke daran..."wenn Du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irendwo ein Lichtlein her..."
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