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Angst-Forum Angstzustände, Panikattacken und Stress - diese Probleme berühren Millionen von Menschen täglich. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist es wichtig darüber reden zu können. Dieses Forum will einen Raum dafür schaffen. Ein Herzliches Willkommen an Alle!
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MonsoonWedding
Anmeldungsdatum: 04.06.2006 Beiträge: 3
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Verfasst am: 15.07.2006 11:24 Titel: |
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Danke für eure Antworten!
Ich habe einfach versucht weiterhin rauszugehen, und nicht mehr daran zu denken und bis jetzt war auch nix derartiges wieder. Ich hoffe sehr das das so bleibt.
Ich wünsche euch alles Gute!  |
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Verfasst am: Titel: Anzeige |
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Kleines Frühstück
Anmeldungsdatum: 21.07.2006 Beiträge: 1 Wohnort: Berilin
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Verfasst am: 31.07.2006 14:04 Titel: Panikattacken und Studium (Exkursionen) |
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Hallo @ all.
Ich hab da mal eine Frage zum Thema Studium (Exkursionen) und Angst.
Aber erst mal kurz was zu mir. Ich bin 31 (zweiter Bildungsweg) und leide seit meinem 19. Lebensjahr an Panikattacken beim Autofahren ( nur als Beifahrer), im Zug, im Flugzeug, im Reisebus - alles quasi, wo ich weiß, die Tür geht zu und ich komme da eine bestimmte Zeit lang nicht raus! Ich mache gerade eine Verhaltenstherapie ( wegen posttraumatischer Belastungsstörung) und hatte davor eine Gesprächstherapie, nehme keine Medikamente und versuche so gut es geht mir selbst zu helfen (mich zu zwingen).
Es ist immer mal besser und mal wieder schlechter - Fakt ist, ich kriege es nicht weg!!!
Ich habe es im April nach 6 Jahren das erste Mal wieder geschafft mit dem Zug von Berlin nach Heidelberg zu fahren, aber auch nur weil es Regionalzüge waren, die alle 15- 20 min anhalten. Auf der Rückfahrt gab es plötzlich eine Umleitung und der Zug war 50 min am Stück unterwegs, ich habe gedacht ich sterbe! Ich dachte nach der Fahrt hätte ich es vielleicht endlich überwunden, aber jetzt habe praktisch einen Rückfall erlebt. Nach der Rückfahrt war ich praktisch erstmal eine Woche krank. Liegt vermutlich eher an der Konfrontation mit meinen Eltern als an der Fahrt selbst.
Ich studiere in Berlin Geschichte und Kunstgeschichte und bin ziemlich verzweifelt weil es mit Kunstgeschichte nicht voran geht. Mir fehlen noch Seminare, aber die sind meist mit Exkursionen verbunden und da liegt auch mein Problem. Ich habe gerade eine nach Dresden absagen müssen, weil ich das im Moment nicht packe! Ich könnte natürlich wieder mit der Regionalbahn fahren, aber dann käme ich viel viel später an als meine Kommilitonen! Ich möchte endlich nach dem nächsten Semester (dem 7.!!!!) in Kunstgeschichte auch meine Zwischenprüfung machen. Ich weiß dass das sehr spät ist, aber der Kampf gegen die Angsterkrankung hat mich viel Zeit und Energie gekostet. Zwischenzeitlich war ich auch depressiv, obwohl ich im Grunde ein fröhlicher Mensch und eine Kämpfernatur bin. Ich will das Studium nicht abbrechen, aber nächstes Jahr im Sommer läuft mein Bafög aus und ich frage mich, ob ich meine psychische Erkrankung geltend machen kann, um vielleicht noch 2 Semester länger gefördert zu werden?
Es gibt so eine Härtefallregelung ( Erziehung eines Kindes, schwere Krankheit , etc.) aber ich habe immer das Gefühl dass das Amt psychische Erkrankungen leichtfertig abtut!
Kennt sich da jemand von Euch eventuell aus?
Und noch eine Frage: ich bin es leid immer und überall wie ein Psycho da zu stehen! Wenn mich jemand mal (Kollegen usw.) mit dem Auto mitnehmen will, muss ich mich ständig erklären, was mit mir los ist. Ich musste mir schon Sachen anhören wie: ”Wer keine Probleme hat, der macht sich welche!”, “Du willst nur im Mittelpunkt stehen!”, “Du hast doch noch nicht mal einen Krieg erlebt!” etc.
Ich habe Angst wieder einen Partner kennen zulernen, denn dem müsste ich dann ja auch von meiner Macke erzählen und wer will schon en’ Bekloppte?
Es gab Zeiten, da wollte ich SO nicht mehr leben, aber ich bin für Suizid Gott sei Dank zu feige! Man müsste einen Schalter drücken können und wäre dann einfach nicht mehr da! Kennt ihr das auch?
Dabei bin eigentlich gar kein Angsthase, sondern eine sonst gesunde, hübsche und lustige Frau, die auch nicht gerade auf den Kopf gefallen ist, allerdings bin ich ehrgeizig und sensibel! Ich habe meine “Vergangenheit” überlebt und da kann ich verdammt noch mal stolz drauf sein, oder? Da hätten sich andere schon längst aufgehängt! Aber das interessiert ja unsere Gesellschaft wenig. Es tut gut sich das alles mal von der Seele zu reden, in einem Forum von Leuten, denen es ähnlich ergeht!
Ich würde mich riesig über Antworten freuen!
Gruß,
Kleines Frühstück |
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Waldemar
Anmeldungsdatum: 03.01.2006 Beiträge: 65
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Verfasst am: 31.07.2006 21:19 Titel: re: hallo @ all... |
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Servus kleines frühstück!!!
ich danke Dir sehr für Deinen beitrag.
das mit der verlängerung deines bafög würde ich auf jeden fall angehen, kann mir gut vorstellen, dass das klappt, attest vom doc dürfte doch wohl kein problem sein.
im übrigen finde ich es klasse, dass du kämpfst und immer weiter machst. und von psycho kann wohl gar keine rede sein, ganz im gegenteil: Du bist etwas besonderes, wie alle die unter dieser sch... angst leiden oder litten.
denn wir nehmen die welt um uns herum wahr, sind nicht abgestumpft wie viele andere, die nur mitschwimmen. ich glaube die welt um uns herum ist zu großen teilen "psycho".
zwar habe ich die angst "besiegt", nach 11 jahren angst und panik liegt das ganze im 8. jahr hinter mir, aber auch ich kämpfe weiter.
denn ich will m e i n leben leben!!!
deshalb gib never auf meine gute und vor allem hör auf solch einen mist zu denken:
Zitat:"Fakt ist, ich kriege es nicht weg!!!"
ich bin einer von vielen beweisen dafür, dass man es weg kriegen kann.
Viele l i e b e grüße an Dich und @ all
Waldi |
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Maja
Anmeldungsdatum: 22.01.2006 Beiträge: 19 Wohnort: Köln
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Verfasst am: 15.08.2006 19:55 Titel: |
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Hallo Frühstück )
Ich weiss ja nicht,ob Du hier noch reinschaust,also antworte ich mal in's Blaue!
Ich sehe und mache es so:ich denke mir,dass es wie bei einem Alkoholiker ist- einmal=immer!
Die Frage ist nur wie man damit umgeht?! Bei Deinen Auslösern würde sich doch eine Konfrontationstherapie geradezu anbieten!!Und was meinst Du wie stolz Du DANN auf Dich sein kannst?! ;o)))
Das Thema Gesellschaft ist sicher vordergründig ein Problem,aber....wenn Du
die Phobie akzeptierst als einen Teil von Dir (dagegen angehen kannst Du ja trotzdem:Warzen entfernt man ja auch!!! -gg- ) dann wirst Du vielleicht die Erfahrung machen wie ich,das es akzeptiert oder hinterfragt wird!
Wenn Du signalisierst das es was ganz schreckliches,peinliches ist,kommt es auch so beim Gegenüber an!
Ergo kannst Du mit Mut und Offenheit zu mehr Akzeptanz beitragen!!
Viel Kraft und immer gute Laune wünscht Dir
Maja _________________ Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben,aber dem Tag mehr Leben! |
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Lene
Anmeldungsdatum: 15.09.2006 Beiträge: 1
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Verfasst am: 15.09.2006 17:06 Titel: Angst |
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Hallo an alle,
erstmal muss ich sagen das ich recht froh bin dass ich euer forum gefunden habe.es ist einfach gut mal mit jemand komplett anderem über solche dinge zu reden bzw einfach sich alles mal von der seele zu schreiben:
ich hab, seid sich meine eltern getrennt haben vor ca. 4 mon., einfach ein prob. mit verlustängsten.es kam irgendwie gnaz von allein - dass ichvom sofa aufstand und mein herzraste natürlich sagte ich mir am anfang schwacher kreislauf usw. und bin dann irgendwann zum lieben hausarzt.der allerdings machte ein ekg und meinte alles bestens sie sind gesund und ja gehen sie spazieren und ob ich stress hab?Volltreffer.ich glaube erst da habe ich bemerkt das icheinfach alles was passiert war auf die seite geschoben hab weil ich einfach geschäftlich auch total im stress war.da meinte er machen sie sich keine sorgen und gönnen sie sich ruhe sowas wirkt sich einfach mit der zeit auf den körper aus und schafft unterbewusst.Die sache ist die das ich einfach wenn ich zeit hab zum nachdenken stark auf mien herz höre oder einfach denke ich müsste sterben oder einfach angst hab etwas sei nicht ok mit meinem körper - vorallem jetzt wo ich 3 wochen im ausland bin und komplett raus aus meiner normalen umgebung ist es noch viel extremer weil ich mehr freizeit und somit auch mehr zeit zum nachdenken habe habe ich so das gefühl.Einfach auch vielleicht mit heimweh verbunden.Man weiß nicht so richtig wo man das einsortieren soll und was normal ist und was einen manchmal fast verrückt macht das man da liegt und sagt dont worry es ist alles ok - es wird einfach alles wieder gut.ich lebe sehr gerne aber diese ängste machen wir schon schwer zu schaffen.deswegen will ich einfach gegen sie antreten und sie besiegen einfach weil angst lähmt - könnt ihr mir helfen vielleicht mit erfahrungen?tips?
danke.
alles liebe
lene |
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