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Panikattacken

 
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jennyalleine



Anmeldungsdatum: 09.04.2007
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 09.04.2007 17:24    Titel: Panikattacken Antworten mit Zitat

Hallo, bin 39 Jahre, Hausfrau und habe 2 Kinder (10 und 7). Bin zum erstenmal in diesem Forum und habe Fragen zur Therapie. Kurze Info zu meiner Angstgeschichte. Habe im Juli 2006 erstmals eine Panikattacke gehabt. Da diese mit einer Kreislaufschwäche zusammen kam, habe ich es nicht als Panikattacke erlebt. Im November 2006 hatte ich dann meine nächste Panikattacke. Morgens nach dem Aufstehen war sie ohne ersichtlichen Grund da. Wußte nicht wie ich mich verhalten sollte, dachte ich müßte sterben. Bin dann zum Hausarzt und von da zum Psychologen. Im Januar 2007 hatte ich die nächste Attacke. Da ich mich mit Büchern usw. bereits etwas über Panikattacken informiert hatte, konnte ich es einigermaßen überstehen. Seit Februar bin in bei einem Psycholgen. Der hat erstmal 3 Doppelstunden Diagnostik gemacht. Jetzt möchte er eine Verhaltenstherapie machen. Ich soll Situationen aufsuchen, vor denen ich Angst habe und dabei will er die Angst steigern. Ich weiß nicht, ob ich diese Therapie machen soll. Ich habe viele Ängste, vermeide keine Angstsituationen und die Attacken kommen nur zuhause, wenn eigentlich alles in Ordnung ist. Es ergibt für mich keinen richtigen Sinn, solche Situationen aufzusuchen. Wer hat bereits so eine Therapie gemacht und kann mir seine Erfahrung berichten?
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aphexZero



Anmeldungsdatum: 04.04.2007
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 10.04.2007 02:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jenny!

Ich bin mir nicht ganz sicher was dein Psychologe überhaupt vor hat?!
Die Verhaltenstherapie habe ich mit meiner Psychologin nie gemacht.
Die war gegen diese Konfrontations-Dinger... und hat trotzdem geholfen.
Ich glaube eher dass ein offener Gesprächspartner eine große Hilfe ist.

Gruß, Harri
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Jacky



Anmeldungsdatum: 06.04.2007
Beiträge: 49
Wohnort: Nähe Bonn

BeitragVerfasst am: 10.04.2007 12:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jenny!

Also laut Erfahrungsberichten ist die Verhaltenstherapie bestens wirksam.
Die meisten Betroffenen die ich kenne, denen hat es sehr gut geholfen.

Natürlich gibt es auch die tiefenpsychologische Variante, aber da geht es meistens darum die Ursache für die Angst zu finden. Selbst wenn man dieses "Aha-Erlebnis" irgendwann hat muss das nicht heißen, dass die Angst davon weggeht. Ich zb kenne meine Auslöser und ich stecke immer noch in dem Mist. Damit will ich dir keinesfalls von einer Gesprächstherapie abraten, ich möchte Dich nur drauf aufmerksam machen, dass
die Konfrontationstherapie eine Erfolgsquote von glaub ich über 80% hat
(ich schaffe es momentan allerdings selbst nicht dies zu machen. NOCH nicht Wink )
die Gesprächstherapie dauert meistens viel länger und es ist wie gesagt nicht garantiert, dass wenn du den Auslöser findest, du danach gesund bist.
Probiere für DICH aus was dir guttut.

@aphexZero
Ich möchte deinem Rat an Jenny nicht widersprechen, aber ich möchte sie schon darauf aufmerksam machen, dass auch die Konfrontation sehr hilfreich ist.
Wenn du gute Erfahrungen mit deiner Threapie gemacht hast, freut mich das wirklich sehr für dich, aber oft auch ist es für andere vergeudete Zeit. Ich z.B habe immer nach Wegen gesucht um mich nicht konfrontieren zu müssen. Aber all dies hat mir nicht geholfen.

Aber nun gut: Jedem das Seine würd ich sagen. (jeder muss schliesslich seinen eigenen Weg finden)

Leider gibt es bis heute noch nicht die Wunderpille, auf die wir alle warten. Crying or Very sad

Ich wünsche euch einen schönen, angstfreien Tag!!!
LG
Jacky
_________________
Die Angst will erkannt, erfahren und verstanden werden, bevor sie sich zurück nimmt
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