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Angst-Forum Angstzustände, Panikattacken und Stress - diese Probleme berühren Millionen von Menschen täglich. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist es wichtig darüber reden zu können. Dieses Forum will einen Raum dafür schaffen. Ein Herzliches Willkommen an Alle!
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joeli
Anmeldungsdatum: 17.01.2007 Beiträge: 112
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Verfasst am: 18.01.2007 22:01 Titel: Todesangst!!!! Das Gefühl zu Ersticken..... |
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Hallo...
Ich bin 24 jahre alt und leide seit 2002, seitdem mein sohn auf der Welt ist unter heftigen Panik-Attacken. Es fängt im Kopf an zu kribbeln, ich zitter und mein Herz fängt schrecklich an zu rasen, der Hals schnürt sich zu... ich hab meine Atmung nicht mehr unter kontrolle und ich bekomme die Todesangst zu ersticken... Ich habe 3 Stationäre Therapien hinter mir weil sich durch der starken angst anfangs eine depression entwickelte, die depression ist weg, aber die schreckliche angst geblieben, es ist so schlimm das ich nicht mehr arbeiten gehen kann, mich aus der gesellschaft ausschließe, ich bemühe mich und versuche es trotzdem mich mit freunden zu treffen, nur sie verstehen mich nicht, sie sagen so sätze wie du musst doch keine angst haben, niemand tut dir was... oder reiß dich mal zusammen. die panik tritt in unterschiedlichen situationen auf, selbst nachts wenn ich schlafe wache ich auf und habe bis in die fühen morgenstunden zu tun.
Ich gehe einmal die woche zur therapie sie hilft mir ganz gut, dennoch fühle ich mich alleine... es wäre sehr schön, wenn mir jemand helfen könnte was ich tun kann damit sich so ein heftiger schub verkürzt oder ich zumindest das mit der atmung wieder hinbekomme... ich habe immer das gefühl jemand schnürt mir den hals zu.. bitte helft mir.
vielen dank... |
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Waldemar
Anmeldungsdatum: 03.01.2006 Beiträge: 65
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Verfasst am: 18.01.2007 22:36 Titel: hallo joeli |
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du kannst deine atmung mit der folgenden übung trainieren, dann hilft dir diese atemübung, wenn`s los geht und die attacke dauert auch nicht so lang an:
Übungsverlauf:
Der/die Übende setzt sich bzw. stellt sich aufrecht hin.
Kopf, Hals und Wirbelsäule sollten dabei eine Linie bilden.
Mit dem Ringfinger der rechten Hand wird das linke Nasenloch verschlossen. Durch das freibleibende rechte Nasenloch atmet der/die Übende ein, während langsam bis vier gezählt wird.
Nun wird mit dem Daumen der rechten Hand, das rechte Nasenloch ebenfalls verschlossen und der Atem einige Sekunden angehalten.
Der/die Übende öffnet das linke Nasenloch und atmet so lange wie möglich langsam aus.
Anschließend wird durch dasselbe Nasenloch (links), während wiederum langsam bis vier gezählt wird, eingeatmet.
Nach dem Einatmen wird mit dem Ringfinger das linke Nasenloch verschlossen und der Atem kurz angehalten.
Jetzt öffnet der/die Übende das rechte Nasenloch und atmet so lange wie möglich langsam aus.
Diese Reihenfolge wird mehrmals hintereinander wiederholt (mindestens fünf mal).
Ganz allmählich, von Übungstag zu Übungstag sollte der Atemrhythmus gesteigert werden, so dass anstatt bis vier bis acht gezählt wird.
Wichtig:
Während der Übung sollte darauf geachtet werden, das der Rücken gerade bleibt.
Es darf nichts erzwungen werden!
Der/die Übende atmet ohne Anstrengung (Atem fließen lassen) geräuschlos und ruhig.
übe bitte täglich, mehrmals... um so schneller kannst du sie erfolgreich anwenden.
alles gute
waldemar |
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joeli
Anmeldungsdatum: 17.01.2007 Beiträge: 112
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Verfasst am: 21.01.2007 19:35 Titel: |
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vielen dank für die hilfe, ich werde es sooft wie möglich versuchen diese übung anzuwenden, es ist leider immer sehr schwierig in einer panik sowas anzuwenden, das zittern, die anspannung im körper sowie im kopf sind oft extrem. ich denke dann immer nur, wann hört das endlich auf. Oft weiß ich gar nicht was meine größte angst ist, zu sterben oder verrückt zu werden, das unwirklichkeits gefühl im körper und das nicht mehr spüren seines daseins ist sehr schwer auszuhalten. ich weiß das mein erlebniss was ich hatte es in mir auslöst (posttraumatisch) doch manchmal sehe ich kein ersichtlichen grund der die angst/panik in mir auslöst. Ich stelle mich diesen situationen jedesmal, nur die kraft und hoffnung schwindet von mal zu mal mehr. Es sind jetzt 5 jahre wo ich mit dieser angst in mir lebe, wann hört es auf... klar manchmal hab ich es 2 wochen nicht aber es kommt dann doppelt wieder... ich gebe nicht auf und weiß das es irgendwann einmal weg geht..
vielen dank für die hilfe |
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