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Angst-Forum Angstzustände, Panikattacken und Stress - diese Probleme berühren Millionen von Menschen täglich. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist es wichtig darüber reden zu können. Dieses Forum will einen Raum dafür schaffen. Ein Herzliches Willkommen an Alle!
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Nachricht |
Luise
Anmeldungsdatum: 31.03.2009 Beiträge: 4 Wohnort: Göttingen
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Verfasst am: 08.04.2009 20:10 Titel: UMFRAGE FÜR BACHELORARBEIT |
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www.forenumfragepsych.de
Liebe Forenteilnehmer, liebe Forenteilnehmerinnen,
mein Name ist Luise Jentsch. Ich bin Psychologiestudentin an der Universität Göttingen und führe eine Studie zu Internetforen mit dem Fokus auf Angststörungen durch. Der Link ist über Mozilla Firefox zu öffnen. Sie täten mir einen großen Gefallen, wenn Sie daran teil nehmen würden. Bei Fragen und Anregungen stehe ich Ihnen selbstverständlich gern zu Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen, Luise Jentsch |
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Google
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Verfasst am: Titel: Anzeige |
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Luise
Anmeldungsdatum: 31.03.2009 Beiträge: 4 Wohnort: Göttingen
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Verfasst am: 30.04.2009 14:35 Titel: |
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Die Umfrage ist noch bis Ende Mai aktiv und ich benötige noch viele Aussagen. Je mehr, desto aussagekräftiger sind die Schlüsse, die man daraus ziehen kann. Bitte helfen Sie mir, indem Sie den Link anklicken.
www.forenumfragepsych.de
Vielen Dank im Voraus, Luise |
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Luise
Anmeldungsdatum: 31.03.2009 Beiträge: 4 Wohnort: Göttingen
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Verfasst am: 10.05.2009 09:13 Titel: |
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Liebe Forenmitglieder,
hiermit möchte ich nochmals an meine Umfrage erinnern. www.forenumfragepsych.de. Sie läuft noch bis zum 31. Mai und ich benötige noch mindesten 40 Teilnehmer, um aussagekräftige Schlüsse ziehen zu können. Bitte helfen Sie mir, falls Sie bis jetzt noch nicht teilgenommen haben. Einen herzlichen Dank im Voraus.
Lieben Gruß, Luise Jentsch |
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Luise
Anmeldungsdatum: 31.03.2009 Beiträge: 4 Wohnort: Göttingen
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Verfasst am: 15.10.2009 18:29 Titel: Ergebnisse Bachelorarbeit |
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Liebe Forenmitglieder,
bitte seht mir nach, dass ich jetzt erst die Ergebnisse meiner Umfrage in den Foren reinstelle.
Zunächst ein Auszug aus dem Vorwort, der Danksagung:
„…Weiterhin danke ich den engagierten Selbsthilfeforenteilnehmern für das Ausfüllen des Fragebogens, für das Angebot, mich bei weiteren Fragen an sie wenden zu können und für die Verteidigung des Vorhabens und der Durchführung gegenüber anderen kritischen Mitgliedern…“
Nun einige Angaben zu der Stichprobe, die meiner Untersuchung zur Verfügung stand:
Es nahmen 148 Personen an der Umfrage teil, 100 von ihnen beantworteten die Fragen vollständig. Die Informationen erhielt ich von 81 Frauen und 19 Männern, deren Durchschnittsalter 33 Jahre betrug. 77% der Befragten berichtete einen Angstbeginn, der mehr als drei Jahre zurücklag, bei 9% trat die Angst erstmals in den vergangenen 12 Monaten auf. Fast die Hälfte der Teilnehmer war zum Zeitpunkt der Befragung seit weniger als einem Monat Mitglied. 70% der Forenmitglieder besuchte das Forum mehrmals in der Woche.
Zu den Lebensumständen: Jede(r) Zweite lebt mit dem/der PartnerIn zusammen. Nahezu alle ForenteilnehmerInnen suchten bereits Hilfe außerhalb des Internets, 80% gaben an, Therapieerfahrungen gemacht zu haben.
Zu den Ergebnissen, die sich aus den Antwortprofilen ergaben:
Personen, die das Forum häufiger aufsuchen, berichten von mehr und intensiveren Kontakten mit anderen Forenmitgliedern.
Befragte, die seit längerem Forenmitglied sind schöpfen insgesamt mehr Nutzen aus dem in den Foren bereitgestellten Beziehungsangebot.
Es konnte jedoch nicht nachgewiesen werden, dass Mitglieder, die seit längerem dem Forum beiwohnen und dieses häufig frequentieren, den meisten Nutzen aus den netzbasierten sozialen Kontakten ziehen können.
Was sich ebenfalls nicht bestätigen konnte, ist die Annahme, dass Personen, deren Angstbeginn unweit zurückliegt, weniger Informationsbedarf haben als Mitglieder, die seit Jahren unter Angststörungen leiden.
Personen, die angaben, allein zu leben, erachten den sozialen Kontakt in den Foren als wichtiger und wertvoller.
Die befragten Frauen berichteten im Vergleich zu den Männern mehr Scham für ihre Angst und Furcht, dass ihre Angst lächerlich sei.
In Bezug auf die Wohnortgröße ergab sich folgender Befund: Menschen, die in kleineren Wohnorten leben (< 50.000), fühlen sich im Vergleich zu Großstädtern eher im Forum verstanden und empfinden Tipps von anderen Mitgliedern häufiger als nützlich.
Generell zeichnete sich ein Zusammenhang zwischen dem Alter der TeilnehmerInnen und der Wahrnehmung von sozialem Kontakt und der Abwertung der eigenen Angst. Je älter die Befragten waren, desto mehr intensive Kontakte konnten sie im Netz ausmachen und desto weniger schämten sie sich für ihre Angst oder empfanden sie als lächerlich.
„…Insgesamt sind Selbsthilfeforen mit dem Fokus auf Angststörungen, wenn auch mit Einschränkungen, zu befürworten. Sie bieten Mitgliedern die Möglichkeit, sich über Diagnosekriterien und mögliche Behandlungsformen zu informieren, sich mit ebenfalls Betroffenen auszutauschen und mittels der Annahme durch andere, sich selbst wieder schätzen zu lernen. Dabei darf sich gerade bei akuter Symptomatik nicht allein auf die von den Nutzern angenommene Effektivität der Selbsthilfeforen verlassen werden. Vielmehr sollte die Forenaktivität der Unterstützung realer psychotherapeutischer Behandlung oder der Überbrückung bzw. der Motivierung Betroffener dienen, bis eine Therapie begonnen werden kann.“ |
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