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Angst-Forum Angstzustände, Panikattacken und Stress - diese Probleme berühren Millionen von Menschen täglich. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist es wichtig darüber reden zu können. Dieses Forum will einen Raum dafür schaffen. Ein Herzliches Willkommen an Alle!
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Kleine

Anmeldungsdatum: 04.12.2007 Beiträge: 228
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Verfasst am: 27.05.2008 09:50 Titel: Verarbeiten? |
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Hallo
Vorweg bitte nicht lachen find die Frage selber blöde, aber ich hab keine Antwort.
Im Moment quelen mich immer mehr Gedanken und Erinnerungen, alles wird aufgewirbelt und durchforstet in meinem Kopf. Mein Arzt meinte nun (recht mitleidig ) ich hätte das geschehende noch nicht "verarbeitet" sondern nur Verdrängt.
Was will der von mir wie soll ich denn mit Gedanken arbeiten, was soll ich damit machen?
Habt ihr vielleicht nen Tipp für mich, wie ich meinen Kopf wieder leerer bekomme?
Kleine _________________ Für die Welt bist du irgend jemand, aber für irgend jemand bist du die Welt. |
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ullla
Anmeldungsdatum: 26.02.2008 Beiträge: 134
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Verfasst am: 27.05.2008 17:36 Titel: |
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| Hallo kleine vieleicht bin ich auch nicht die richtige um auf deine fragen zu antworten aber ich will es versuchen denn ich hatte auch so zeiten ich bin damit angefangen was im moment am wichtigsten war einmal war es meine kindheit und jugend ich habe mi alles in gedanken zusammengasucht was mir nicht gut tat dann hab ich mir gesagt ok es war nicht gut aber es ist vorbei und lange her dann hb ich all das schreckliche in eine schublade für mich gesteckt und sie niemehr geöffnet es geht glaub mir und so mach ich es oft mit poblemen die ich ncht lösen kann die meiste zeit geht es mir damit gut denn ic lebe jetzt und ncht in der vergangenheit immer ein gedanke nach dem anderen und weg damit versuch es mal wünsche dir alles gute gr ullla |
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Kleine

Anmeldungsdatum: 04.12.2007 Beiträge: 228
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Verfasst am: 27.05.2008 20:43 Titel: |
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Hallo Ulla
Danke für die Antwort, aber ich glaube das genau das mein Problem ist das mit der Schublade hat immer gut geklappt, aber dann wollte ich was dazu legen und jetzt bekomme ich sie nicht mehr zu. Es ist soviel Mist dadrin und ich kann sie nicht mehr schließen. Die Gedanken springen immer wieder aus der Schublade und ich denk drüber nach. Dann heule ich, wache Nachts auf und langsam glaube ich das nicht mehr unter Kontrolle zu bekommen.
Ausserdem soll ich das ja nicht verdrängen, -was mich zusätzlich durcheinander bringt-. Vergessen geht nämlich auch nicht. Es muss doch einen weg geben das los zu werden? Oder ich brauche eine größer Schublade, aber woher?
Kleine _________________ Für die Welt bist du irgend jemand, aber für irgend jemand bist du die Welt. |
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hexchen

Anmeldungsdatum: 14.02.2008 Beiträge: 448
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Verfasst am: 28.05.2008 14:44 Titel: |
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Hallo Kleine!
Dieses Wort "verarbeiten" kriegt man so leicht und so oft um die Ohren! Das hört sich immer so einfach an, mal bisschen dran arbeiten - und fertig. Schön wärs! Und so gezielt vornehmen, das klappt bei mir auch nicht. Eine Therapie kann da natürlich helfen. Wenn es gut läuft, wird man da behutsam auf die wichtigen Sachen gebracht. Für mich ist es immer wichtig, wenn ich mich schlecht fühle oder das Gedankenkarussell nicht mehr aufhört, dass ich versuche an meine Gefühle zu kommen. Das geht aber auch nicht auf Knopfdruck. Als ich das hier von Dir gestern las, fiel mir ein, wie ich kurz nach dem Tod meiner Mutter hier völlig verloren umhergeirrt bin. Die Tagesklinik war gerade erst zuende gegangen. Die neuangefangene Gruppentherapie eine Katastrophe. Aus dem LKH hat man mich nach 3 Tagen wieder rausgeschmissen, weil ich nicht suizidgefährdet sei und selber klarkommen müsse. Ich bin dann mit dem Rad los, und plötzlich hatte ich das Gefühl, ich krieg keine Luft mehr, alles schnürte sich zu. Ich dachte, da sind die Bahnschienen, könnte ich mich doch einfach da drauflegen ... Dann bin ich nach Hause. Mein Mann war da und ich hab gesagt, dass ich mich so schlecht fühle - und er hat zugehört und einfach nur ganz lieb gesagt - Deine Mutter ist gestorben, so fühlt man sich, wenn die Mutter gestorben ist. Da musste ich so weinen, ich hab richtig geschrieen, war mir alles egal. Danach ging es mir besser!
Ist das verarbeiten? Ich weiß nicht, jedenfalls hats geholfen.
Du hast schon was geschafft, Du hast die OP überstanden. Und Du hast einen netten Zahnarzt gefunden. Und das Gespräch mit Deiner Mutter! Ist das wohl auch ein Grund für die vielen Gedankenwirbel? Was Du alles erlebt hast, kann man nicht so einfach wegdenken. Und manchmal ist Verdrängen oder das Schublade zumachen, wie Ullla sagt, auch richtig. Vielleicht kannst Du Dich stückchenweise daranmachen zu sortieren. Nicht alles auf einmal. Aber ich kann das auch nicht immer. Oft tobt mir auch alles gleichzeitig im Kopf. Drüber sprechen ist aber immer gut, mit Mann oder Therapeut oder hier ...
Lieben Gruß
vom hexchen |
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Kleine

Anmeldungsdatum: 04.12.2007 Beiträge: 228
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Verfasst am: 28.05.2008 15:35 Titel: |
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Danke ihr beiden.
ich muss wohl erstmal geduldiger werden und dem ganzen Zeit lassen. Aber ich wünschte das ich etwas Distanz zwischen mich und die Gedanken bringen könnte um das zu überstehen.
Am Montag werd ich mir aber mal meinen netten Arzt vornehmen und ihn Fragen was er damit gemeint hat. Er müsste das jawohl wissen. Vielleicht verstehe ich dann was das mit dem Verarbeiten auf sich hat. Es schein echt schwer zu sein.
Eure Kleine _________________ Für die Welt bist du irgend jemand, aber für irgend jemand bist du die Welt. |
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