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Angst-Forum Angstzustände, Panikattacken und Stress - diese Probleme berühren Millionen von Menschen täglich. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist es wichtig darüber reden zu können. Dieses Forum will einen Raum dafür schaffen. Ein Herzliches Willkommen an Alle!
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Enya
Anmeldungsdatum: 04.04.2009 Beiträge: 11 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 06.04.2009 20:47 Titel: vorstellung |
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hallo,
ich bin 47 jahre alt, w, und komme aus nrw. ich habe schon seid vielen jahren mit angst und panikanfällen zu tun, ebenso mit psychosomatischen problemen.
ich freue mich auf den austausch mit euch
enya |
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Verfasst am: Titel: Anzeige |
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Ulli
Anmeldungsdatum: 09.03.2009 Beiträge: 54 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 07.04.2009 08:19 Titel: |
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Hallo enya,
Willkommen im Club der Angsthasen.........
Wie ist das mit der Angst bei dir? Kommt es auch plötzlich ?
Was tust du dagegen?
Wünsche noch einen sonnigen Tag........
Lieben Gruß Ulli |
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Elli
Anmeldungsdatum: 28.03.2007 Beiträge: 1248 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 07.04.2009 15:46 Titel: |
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Hallo Enya,
auch ich möchte dich hier herzlichst willkommen heißen , schön das du zu uns gefunden hast
Übrigens......ein schöner Name!
Die liebe Ulli hat dir ja schon Fragen gestellt, ich hätte da ja auch noch so einige Fragen, aber ich warte erst mal bis du zu Ulli´s Bericht etwas geschrieben hast.
Ich hoffe sehr das du hier etwas Hilfe und Info bekommst.........na dann, melde dich, okey
Liebe Grüße, Elli  _________________ es ist schon schlimm genug die Erfahrung mit Angstzuständen machen zu müssen, jedoch eine große Hilfe nicht ganz allein zu sein , in dem man sich evtl. austauschen kann! Dies geht eben nur mit Betroffenen! |
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Enya
Anmeldungsdatum: 04.04.2009 Beiträge: 11 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 07.04.2009 21:51 Titel: |
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vielen dank für die nette begrüßung
der name enya ist übrigens ein keltischer mädchenname. er bedeutet :
Feuer des Lebens.in der keltischen mythologie gab es eine prinzessin, die so hieß, von der man glaubt, dass sie die nachfolgerin des st. patrick war.
soviel zu meinem "namen".
nun zu mir, da meine "angstgeschichte eine über viele jahre ist, werde ich hier ersteinmal grobe züge wiedergeben. alles andere würde seiten füllen.
begonnen hatte alles kurz nach dem tod meiner mutter vor ca. 16 jahren. es war eine kombination aus angst und eßstörung. ich hatte plötzlich angst vor dem essen, angst brehcne zu müssen, das war damals das schlimmste was ich mir vorstellen konnte. also aß ich immer weniger, die angst wurde größer. es wurde dann so schlimm, dass ich die wohnung nicht mehr verlassen konnte, unter 50 kg wog bei einer größe von 176 cm.
da war ich zwar schon in ambulanter therapie aber es war so schlimm, dass ich damals selbstmordgefährdet war. daraufhin bin ich in eine klinik, in der ich dann 11 wochen war.
das war der anfang, insgesamt war ich bis heute weitere 4 mal in einer klinik, wobei ich bei einem besuch nach 6 tagen abgebrochen habe. damals und heute eine gute entscheidung.
bis heute habe ich immer wieder phasen der stabilisierung gehabt, aber auch phasen der tiefen krise.
ambulante therapie habe ich zwischendurch auch einige gemacht, sehr unterschiedliche, von der analyse über verhaltenstherapie, bis hin zur sogenannten "hakomi-therapie" einer körperorientierten psychoanalyse, dem psychodrama sehr ähnlich.
meine angst habe ich witgehens im griff mittlerweile, aber meine somatischen probleme nicht. dabei steht im vordergrund, die angst ständig krank zu sein, wobei ich dies tatsächlich dann auch nicht mehr im griff habe. ich habe viel mit bronchialleiden zu tun, mit lungenentzündungen, die im jahre 2005 so schlimm war, dass ich fast daran gestorben wäre. somit hat sich das zur zeit stark verselbständig, und das habe ich zur zeit leider gar nicht mehr im griff. ich muß immer für mich als sicherheit medis mitführen, um die bronchialerkrankung zu demmen, falls ich krank werde.
das ist sehr anstrengend für mich, zumal ich auch noch voll im berufsleben bin. ich arbeite als heilpädagogin in einer leitenden funktion, indem ich eine integrative kita als familienzentrum leite. das ist megaanstrengend und kaum noch für mich zu schaffen, was allerdings auch mit vielen umständen zu tun hat, die mit der sozialen situation von kindern in unserer gesellschaft zu tun haben.
naja, soweit ertseinmal für heute.
ich wünsche euch eine gute nacht und bis bald
enya  |
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Elli
Anmeldungsdatum: 28.03.2007 Beiträge: 1248 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 08.04.2009 08:23 Titel: |
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Liebe Enya,
erst mal lieben Dank für deinen Bericht und deine Offenheit
Na das ist ja der Hammer was du schon alles hinter dir hast.Das tut mir so furchtbar leid für dich!
Allerdings finde ich es absolut bewundernswert wie du das mit deiner Arbeit schaffst. Da kannst du mega stolz auf dich sein!!!
Darf ich fragen ob du Unterstützung von Familie oder Freunden hast?
Ich stell mir deine Situation auch mega schwierig vor und leider kann ich dir wohl auch garnicht helfen, vielleicht hilft es dir ein bißchen einfach hier zu sein, zu schreiben und zu sehen das du nicht alleine bist mit dieser scheiß Angst.
Ich wünsch dir erst mal einen angst und beschwerdefreien Tag,
liebe Grüße, Elli _________________ es ist schon schlimm genug die Erfahrung mit Angstzuständen machen zu müssen, jedoch eine große Hilfe nicht ganz allein zu sein , in dem man sich evtl. austauschen kann! Dies geht eben nur mit Betroffenen! |
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