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Was würdet ihr an meiner Stelle tun??
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Dalmaska



Anmeldungsdatum: 23.01.2010
Beiträge: 23
Wohnort: Baden-Württemberg

BeitragVerfasst am: 23.03.2010 21:14    Titel: Was würdet ihr an meiner Stelle tun?? Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Lieben Smile

Vor ca 3 Monaten habe ich das erste mal hier einen Beitrag geschrieben, weil ich unter Panikattacken/ Angststörung leide..

doch ich glaube ich hab den knackpunkt bei mir gefunden...

Meine Mutter hat seit 3 jahren regelmäßig alkohol getrunken und ist vor einem Monat mit Mühe und Not von meinem Bruder und mir in den Entzug gebracht worden.. Sie hätte sich fast zu tode gesoffen Sad

Jetzt hängt alles was eigentlich ihre aufgaben sind an mir -haushalt, buchhaltung der firma und die tiere (nicht gerade wenige)

Eigentlich sollte ich mich aber um mich kümmern, bzw in eine klinik wegen meinen panikattacken..

Soll ich meine Familie einfach so im Stich lassen und mich einfach um mich kümmern oder soll ich erstmal zurückstecken und warten bis meine angst den höhepunkt erreicht??

HIILLLFFFEE ich steck echt in einer zwickmühle drin -,-

sorry, dass musste ich nu einfach loswerden
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Kleine



Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 228

BeitragVerfasst am: 24.03.2010 21:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dalmaska,

ich kenne das Problem aus eigener Erfahrung. Bei mir gab es auch so ein "Miststück". Ich habe lange gebraucht loszulassen und die Zeit zufinden mein eigenes Leben überhaupt zu finden, geschweige denn es zu leben.

Es ist schwer, man hat Mitleid mit der Mutter, sorge um den Vater, verantwortung gegenüber den Geschwistern und als Mädchen muss man doch auch helfen. Man fängt erstmal an alles was kommt zumachen und dann kann man ja nicht alles hinschmeisen, weil sich die anderen auf einen verlassen.

Aber bedenke jeder von uns hat nur EIN Leben, du muss dich also entscheiden Deins oder das deiner Mutter. Glaube mir beides geht nicht. Das hat auch nicht wirklich etwas mit im Stich lassen zutun, denn auf dauer ist es ehe keine Lösung. Deiner Familie hilft es wenig wenn du zusammen brichst und sie sich schon wieder Sorgen müssen.

Ausserdem gibt es Hilfen, für Haushalt Firma und Tiere.
Setze dich doch bitte mit deiner Familie zusammen und sage ihnen ganz klar das dir das zuviel ist und wenn sie dich wirklich lieb haben werden sie mit dir eine Lösung finden um dich zu entlasten.
Wenn es ihnen jedoch egal ist kann ich dir nur Raten selber einen Strich zuziehen.

Und Kopf hoch denk dran Du versuchst deine Familie zu retten, deine Mutter hat sie mit Alkohol zerstört. Du kannst nichts dafür. Wink

Ich hoffe das hilft dir etwas weiter.
Deine Kleine
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Dalmaska



Anmeldungsdatum: 23.01.2010
Beiträge: 23
Wohnort: Baden-Württemberg

BeitragVerfasst am: 25.03.2010 10:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kleine Smile

Danke für deine schnelle Antwort... irgendwie tut es gut zu hören, dass noch jemand außer mir solche probleme hat - eigentlich brauch ich mich da glaub ich auch nicht wundern, dass ich eine angststörung bekommen habe Confused

Ich denke schon, dass meine familie, auch meine mutter möchte, dass auch ich wieder gesund werde, aber ich muss halt immer zurückstecken, warten bis meine mutter auf den beinen ist und dann komm erst ich an die reihe Crying or Very sad

Wie war das bei dir damals? Hast du dich abgenabelt in dem fall oder?


Machs gut und ich wünsche dir noch einen schönen Tag, genieß die Sonne Cool

Viele liebe Grüße

Deine Dalmaska
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Kleine



Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 228

BeitragVerfasst am: 25.03.2010 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
wenn es hilft erzähl ich dir gern alles, kann aber lang werden und ich hatte leider nicht so verständnissvolle Eltern. (ein blödes ende Confused )

Ok, ich hatte das Problem mit meiner Mutter, nicht nur das sie ständig betrunken war sie war auch Depri und wollte uns alle umbringen, damit es uns besser geht Evil or Very Mad
Nach einem ihrer Versuche rief ich einen RTW und sie ging 1 1/2 Jahre in die Klinik. Mein Vater und Sie gaben mir die Schuld das sie weg war und ich glaubte es. Mit vielen Schuldgefühlen versuchte ich alles um meinen Vater und meine kleine Schwester zuversorgen, neben Schule und Hobby. Dazu gehörten Dinge wie Haushalt, kochen, Büro arbeit und Hund Katze Hamster Vogel und Mäuse. Erst klappte es ganz gut aber dann lies meine Kraft nach und ich verzichtete auf meine Hobbys, weiter viel die Schulleistung und es hagelte Fünfen. Aber da ich Schuld war konnte ich nicht einfach alles hinschmeisen. Crying or Very sad
Ich bin damals fast selber depressiv geworden, es ging mir echt Scheiße. Ich war oft traurig und allein, ich hatte im Grunde kein eigenes Leben mehr, meine Schwester fing schon an mich Mama zunennen und das fand ich schrecklich. Wir waren beide noch recht klein (8 und 4)

Schließlich kam Mutter wieder und ich dachte nun komme ich an die Reihe und könnte wieder leben, aber sie hatte es mir nicht vergessen das ich Schuld war und machte einfach da weiter wo sie aufgehört hatte. Das ging natürlich schief man kann nicht eine solange Zeit streich, ich war kein Kind mehr und wolle es auch nicht mehr sein. Deshalb machte sie mir das Leben zur Hölle.
Nach einigen Monaten ging sie aber wieder in die Klinik und das Spiel ging von vorn los. Mir ging es von Tag zu Tag schlechter, weil ich das nicht schaffen konnte und ich auch nicht mehr bereit war meine Schule zu vernachlässigen, es war der einzige Weg den ich sah um da raus zukommen.
Als Sie wieder kam und mich zur Sau machte was ich denn schon wieder mit Ihrem Haus gemacht hätte und ob ich zu blöd wäre Sauber zumachen platzte mir der Kragen, ich drückte ihr ein Messer in die Hand und meinte befreihe uns einfach von dir, aber mach keine Flecken auf den Teppich.
Darauf war sie wieder in der Klinik und ich per Gericht bei meiner Oma, die konnte das nicht mehr mit ansehen.

Meine Familie hat mich vor die Wand gefahren und auch meine Ängste stammen aus dieser Zeit, wobei ich das Problem habe das ich nie Urvertrauen aufgebaut habe und kaum in der Lage bin jemanden zu Vertrauen, das macht noch mehr Angst enttäuscht zu werden.
Auch bei dir kann das der Auslöser sein, Stress, Überforderung und ängste sind als kombi recht gefährlich.

Mit dem zurückstecken ist es eine reine Abwegung. Alkohol ist nicht einfach weg. Erwarte bitte nicht soviel von einer Entziehung, es kommt ganz auf deine Mutter an wie es hilft, meine hat gleich am nächsten Tag weiter gesoffen und das schlimmer wie zuvor. Confused Stecke nicht zuviel ein wenn du meinst jetzt brauche ich hilfe ist es völlig egal was deine Mutter macht- dann bist DU an der Reíhe. Wink

Ich hoffe du kannst etwas damit anfangen, bei dir wird es sicher anders laufen. Du hast ja geschrieben das dein Bruder auch auf deiner Seite ist und damit bist du ja nicht allein. Mache dich aber bitte nicht kaputt und denk auch mal an dich. Cool

Deine Kleine
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Kleine



Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 228

BeitragVerfasst am: 27.03.2010 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich hoffe ich habe dich nun nicht vertrieben mit dem letzten Berich? Sad
Aber nachdem ich endlich begriffen habe das ich keine Schuld an der Vergangenkeit habe kann ich offen darüber schreiben. Leider bin ich mittlerweile zu offen. Und da mir das Feingefühl für Familien Geschichten etwas Fehlt treffe ich auch nicht immer (eigendlich nie) den richtigen Ton. Tut mir echt leid Embarassed Ich wollte dir sicher nicht noch mehr Unbehagen bereiten.
Bitte Schreib mal wieder deine Kleine
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