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Angst-Forum Angstzustände, Panikattacken und Stress - diese Probleme berühren Millionen von Menschen täglich. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist es wichtig darüber reden zu können. Dieses Forum will einen Raum dafür schaffen. Ein Herzliches Willkommen an Alle!
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schnubbelhase
Anmeldungsdatum: 31.01.2007 Beiträge: 3
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Verfasst am: 31.01.2007 23:23 Titel: Wie soll ich weiter verfahren? |
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Guten Tag, ich möchte Ihnen gerne schildern, wie es um mich z.Z. bestellt ist. Ich bin 39 Jahre alt und habe 2 Kinder von 4 und 7 Jahren. Ich bin seit 15 Jahren verheiratete und mein Mann ist unter der Woche beruflich unterwegs. Ich arbeite Teilzeit. Seit November 2006 habe ich Schwindelanfälle, Schwäche in den Beinen, Herzrasen, Schlafschwierigkeiten und Atemobleme. Seit Kurzem kommt auch Mundtrockenheit hinzu. Diese Symptome bestehen eigentlich seit dem Zeitpunkt, seitdem mein Mann beruflich weg ist. Aber eigentlich belastet es mich nicht so sehr. Ich habe keine Panikattaken, sondern die o.g. Symptome bestehen immer. D.h., es gibt auch keine Situationen, in denen es schlimmer oder besser würde. Auch am Wochenende, wenn mein Mann anwesend ist, bleiben die Symptome. Es wurden diverse ärztliche Untersuchungen gemacht, die alle kein Ergebnis brachten. Die Ärztin meinte dann, das sei Stress. Im letzten Jahr habe ich noch Vollzeit gearbeitet und meinem Mann wurde gekündigt. Da hatte ich wirklich Stress. Jetzt hat mein Mann einen super Job und ich muss nur noch TZ arbeiten, sodass man eigentlich nicht mehr davon sprechen kann, dass ich Stress habe. Allerdings habe ich jetzt die Symptome. Interessant ist natürlich, dass die Symptome seit der Abwesenheit meines Mannes aufgetreten sind. Ich denke, dass es Verlassensängste sind, da mein Mann vor ca. 2 Jahren eine kurze Affäre hatte, die wir aber eigentlich gut verarbeitet hatten. Durch die Abwesenheit kommen natürlich wieder solche Gedanken auf. Was kann ich jetzt tun? Ist eine Psychotherapie sinnvoll? Worauf sollte ich bei der Auswahl des Psychologen/-analytikers achten? Welche Therapie wäre am besten? Die Einnahme von Medikamenten möchte ich vermeiden. Ich benötige aber auch meine ganze Einsatzkraft. Für Ihre Antworten wäre ich sehr dankbar. |
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schnubbelhase
Anmeldungsdatum: 31.01.2007 Beiträge: 3
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Verfasst am: 02.02.2007 10:22 Titel: |
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Hallo?
Zuletzt bearbeitet von schnubbelhase am 05.02.2007 11:09, insgesamt einmal bearbeitet |
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Maja
Anmeldungsdatum: 22.01.2006 Beiträge: 19 Wohnort: Köln
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Verfasst am: 04.02.2007 15:25 Titel: |
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Hallo Hase
Najaaa....so wirklich ist das Innere ja nicht nach aussen gekommen,oder ;o)
Mein Mann hatte eine Affäre?! Okay,haben wir gut verarbeitet!!
Ich arbeite Teilzeit,versorge Kinder und Haushalt alleine,aber Stress?? Nööö..
Na und das der Gatte die ganze Woche weg ist...kein Problem er hat je einen super Job...
Aber eigentlich bräuchte ich jetzt eine Therapie....
Entschuldigung für die ironische Auflistung,aber das ist das was bei mir jetzt ankam!
Ich weiss auch nicht so genau, was sie unter Panikattacken verstehen,weil MIR reichen meine Schwindelanfälle,Herzrasen und Schweissausbrüche allemale um Panik zu bekommen.....
Meiner Ansicht nach hat die Ärztin absolut Recht mit ihrer Diagnose,weil Stress nicht nur Zeitnot bedeutet. Stress heisst auch,dass der Körper Alarm schlägt wenn die Seele ignoriert wird.
Die Frage ist wer in der Lage ist Körper und Seele wieder in Einklang zu bringen?!
Das muss kein Therapeut sein...das kann auch der Mann sein,eine Freundin...ein Mensch der es schafft den Schutzmechanismus den sie perfekt aufgebaut haben etwas zu lockern und zu fragen: Wo bleibst DU?!?!
Liebe Grüße
Maja _________________ Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben,aber dem Tag mehr Leben! |
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mondeo
Anmeldungsdatum: 20.01.2007 Beiträge: 40
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Verfasst am: 04.02.2007 21:57 Titel: |
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Hi!
Ich hatte auch so ähnliche symptome, alles fing damit an, dass ich morgens "wie blöd" aufgewacht bin. bin dann zur arbeit gefahren, dort ging es dann weiter mit kribbeln in den adern kribbeln im herzen etc. ich dachte, ich krieg einen herzinfarkt und das mit fast 22 jahren. ich bin nach hause und von da aus zum Hausarzt. der meinte, wir müssen mal ein EKG machen. EKG war nicht gut, und da ich eine leichte erkältung hatte schrieb er mir ein starkes antibiotika auf, und meinte ich solle um 5 nochmal wieder kommen. bin dann nochmal dahn (kribbeln war weg), da meinte der arzt es sei immer noch nicht gut und schickte mich ins krankenhaus zu einem kardiologen. der überprüfte alles, nachdem sich herausstellte, das nix war, meinte er zu mir, ich solle nach hause gehen und mich auskurieren. nach ca 1 woche war ich dann nochmal beim Hausarzt (hatte morgens direkt nach dem aufstehen so einen schwindel und mir wurde schlecht), da meinte er, ich solle mal ein belastungs EKG machen. also wieder zu einem kardiologen, dieser röntgte lunge und checkte alles richtig durch. wieder nix festgestellt. zum jahresanfang war das alles weg, aber ich hatte immer solche nackenschmerzen, danach zum neuen Hausarzrt, ihm das alles erzählt, der schickte mich zu einem orthopäden, wiedermals ohne jeglichen befund. von da aus. danach bekam ich schwere magenschmerzen mit übelkeit und erbrechen. ich ging zu meinem HA, der meinte es sei eine magenschleimhautentzündung. ich bekam tabletten, aber es wurde und wurde nicht wirklich besser. nach 5 wochen (letzte woche), schickte er mich zu einer gastroskopie, bei dieser wurde ebenfalls nix festgestellt. ich sagte dann zu meinem HA, ich würde gerne mal zu einem psychologen gehen, da das mit dem magen ja nicht sein kann, zwischenzeitlich hatte ich nochmal dieses kribbeln und fast jeden tag einen trockenen mund, hatte schon angst das ich zucker oder sowas habe. als ich dann bei dem psychologen war, und ihm das alles mitgeteilt hatte, sagte er mir, es seien alles warnzeichen meines körpers. es wäre eine psychosomatische störung und ich solle doch mal zu einem psychotherapeuten gehen. da habe ich jetzt auch einen termin.
ich denke mir, dass du auch mal zu einem psychotherapeuten gehen solltest und deine änsgte diesem schildern solltest. ich denke mir, dieser kann und wird dir helfen
liebe grüße
mondeo |
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julie
Anmeldungsdatum: 21.01.2007 Beiträge: 4
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Verfasst am: 04.02.2007 23:36 Titel: @schnubbelnase |
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Schön, dass Du den Unmutigen noch mehr unmut mitteilst .
Wenn Du so cool und bodenständig bist, lass uns den "verrückten" unser Forum, wo Redefreiheit nicht nicht nur gewünscht ist, sondern auch noch helfen kann.
Ich freue mich für Dich, dass es Dir anscheinend sehr gut geht, und Du derartiges nicht in Anspruch nehmen musst.
Wenn Du irgendwann in den Genuss von Kindern kommst, oder schon hast, hoffe ich inständig, (für den Fall, das ihnen ähnliches, wie uns widerfahren sollte) deine Ignoranz in den Griff bekommst und Krankheiten jeglicher Natur, und Lösungsvorschläge als ein Zeichen von Hilfe annehmen kannst. Keiner zwingt Dich zu diesem Forum.
Ich wünsche Dir alle Gesundheit der Welt.
Glg Julie  |
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