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9 Kommentare zu “Angst-Informationen”

  1. am 25. Mrz 2007 um 23:46 Michael

    Hallo,

    meine Freundin, leidet auch wenn nur gelegentlich an Angstzustände. Wie kann ich Ihr dabei sinnvoll helfen?

    Gruß,

    Michael

  2. am 27. Mrz 2007 um 19:08 Iliana

    Hallo,
    während ich das schreibe, ist mir echt zum Heulen. Ich kann mit niemanden drüber reden, weil ich Angst habe, nicht verstanden zu werden und dass mir das eh nicht hilft. Ich bin erst 24 Jahre alt und mein Kopf ist voller Gedanken und Zweifel. Ich habe seit Jahren Schlafprobleme und in den letzten 3 Wochen komme ich gerade mal auf 4-5 Std. Schlaf. Ich habe schon Angst schlafen zu gehen aus Angst wieder nicht richtig länger zu schlafen. Ich habe Angst, dass ich in meinem Kopf krank bin und denke nur negativ über mein Leben. Ich denke öfters daran, meinem Leben ein Ende zu setzen, um nicht mehr denken zu können. Ich mache mir Gedanken darüer wie ich es machen soll, wie es am schnellsten geht.
    Ich glaube es liegt alles an meiner Kindheit: Mein Vater schlägt meine Mutter seit ich denken kann. Und wir Kinder haben immer alles mitbekommen. Jeden Streit, sogar beim Schlagen zugeschaut. Ich habe mir als Kind jede Nacht ins Bett gemacht und bis heute wache ich nachts auf, um auf die Toi zu gehen. Habe bis ca. 9 Jahren Daumen gelutscht. Ist mir peinlich diese beiden Sachen zu erwähnen, aber habe in einer Reportage gesehen, dass nur psyschisch kranke Kinder sowas haben. Ich bin Kroatin und bin seit ich 9 bin in Deutschland. Habe mich beruflich recht gut entwickelt und alle denken ich bin ein fröhlicher Mensch, der immer nur Lacht. Ich möchte niemanden sagen oder zeigen was wirklich in mir los ist, um nicht andere Menschen von mir wegzustoßen. Ich genieße diesen Ruf, dass ich immer Lache. Und fühle mich sehr einsam. Ich habe sogar seit 6 Jahren einen echt tollen Freund, er ist ein super Mensch. Aber ich glaube, dass meine Ängste auch mit ihm was zu tun haben könnten. Er ist Portugiese, aber auch katholisch wie ich. Ich habe Angst, dass, wenn ich mit ihm zusammenbleibe, mein Leben nicht so sein könnte wie mit einem Kroaten. Ich glaube das ist mein größtes Problem, was ich mir nicht wirklich eingestehen kann. Ich weiß einfach nicht wie ich darüber denken soll, da ich nur negativ denke. HInzu kommt, dass meine Eltern immer noch ihre Streitigeiten, Unliebe vor mir ausleben. Es wird kaum gelacht zu Hause. Ich finde das so traurig. Das macht mich echt krank. Ich habe 3 Geschwister und fühle mich wie Einzelkind. Ich denke immer, dass sich jeder im Leben zurechtfindet, nur ich nicht. Fühle mich wie ein Hund, der durch die Gegend irrt und halte das nicht mehr aus. Mein Freund tut mir auch leid, da er all diese Gedanken über ihn nicht kennt und ich möchte ihn nicht verletzen. Ich stelle mir immer die Frage, ob ich ihn auch wirklich liebe, wenn ich so über unsre Zukunft denke. Er ist mein erster richtiger Freund und hat was viel Besseres wie mich verdient. Manchmal denke ich, ob ich mit ihm Schluss machen soll, damit ich seine Zeit nicht verschwende. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll, ich hasse mein Leben!

  3. am 28. Jul 2007 um 16:59 angela

    hallo

    ich weis nicht genau wie ich anfangen soll aber ich glaube auch das ich Agstzustände habe. Ich bin z.b früher gerne Enkaufen gegangen mit meiner Mutter oder auch in die Stadt shoppen. Doch jedesmal wen ich es versuch wird mir spei übel und ich denke dan immer ich muss mich übergeben oder bekomme kaum Luft es ist so schrecklich was kann ich den dagegen tun. Ich bin noch junge 24 jahre alt und würde auch gerne ( wie noch vor drei Jahren ) in die Disco gehen mit meinem Freund doch ich kann nicht mir wird es sofort spei übel das bei vielen altäglichen Situationen z.b. auch beim Bus fahren.

    Das ist schon so schlimm das ich es langsmm nicht mehr aushalte und gestern zum ersten mal bei einem arzt war der mir aber gleich tabletten dagegen gegeben hat. Wäte toll wen sich mal jemand meldet auch über icq : 243378278

    danke angela

  4. am 27. Feb 2008 um 02:39 Bibi

    Hallo!

    Ich möchte mit Euch meine Angstzustände teilen, was mich vor 2 Jahren zu einem völlig anderem Menschen machte.
    Zu meiner Person; ich bin 28 Jahre, verheiratet, habe keine Kinder, bin im Gesundheitssystem beschäftigt.
    Vor 2 Jahren im Sommer war mein Mann alleine für 3 Wochen im Urlaub. Wir wollten ausnahmsweise mal getrennt Urlaub machen.
    Die ersten 2 Wochen habe ich sehr genossen. Ich war fast jeden Tag unterwegs, war shoppen, habe Freunde und Bekannte besucht, habe Tagesausflüge gemacht. Es war einfach total schön. Ich hatte jedoch nur 2 Wochen Urlaub und danach habe ich wieder meine Arbeit antreten müssen…
    Die letzten 2 Nächte im Urlaub bin ich öfters wach geworden, hab unangenehme Geräusche gehört, habe Herzrasen bekommen, ich hatte zugleich das Gefühl, das ich fast keine Luft bekomme. Ich hatte Angst vor Dunkelheit, ich hatte Angst davor, das mir jetzt irgendwas passiert und es niemend mitbekommt.
    Ich konnte niergends zuordnen, warum sowas eigentlich geschah. Zuerst dachte ich, dass ich vielleicht deswegen so “hyper” war, weil ich ja in 2 Tagen wieder arbeiten musste. Aber danach hab ich es verneint, weil ich nämlich sehr gern arbeite und weil ich in der Arbeit in keinster Weise irgendwelche Probleme hab…
    Ich habe dann zum Arbeiten angefangen. Die erten Tage in der Arbeit war ich tagsüber von meinen Gedanken gut abgelenkt. Aber abends, wenn ich in die leere Wohnung kam, hatte ich wieder Angstgefühle… Ich wusste aber nicht, vor was???
    Tag für Tag haben sich meine Ängste stärker ausgeprägt. Ich hatte anfangs nur nachts Angst, so dass ich nur mit Licht schlafen konnte. Im Verlauf hatte ich auch tagsüber Angst. Aber ich wusste nie, vor was???
    Als rettende Hoffnung hatte ich nur meinen Mann im Kopf. Ich dachte immer, wenn er wieder aus dem Urlaub zurück ist, werde ich ganz “normal” sein. Ich dachte nämlich, dass ich deswegen Angst hab, weil ich alleine war.
    Nachdem mein Mann zurück kam, hat sich aber nichts gebessert. Ganz im Gegenteil, es wurde immer schlimmer und schlimmer. Ich habe aus nichts heraus immer geweint, ich hatte Angst um mich und um mein Leben… Um mein Leben deswegen, weil ich Angst hatte, mir selber zu schaden.
    Ich konnte mich nicht mehr in geschlossene Räume aufhalten, ich konnte nicht mehr bei gezogenem Vorhang duschen, die Fenster mussten immer offenbleiben, sogar beim Auto fahren.
    Ich habe mir sogar gewünscht, dass Gott mein Leben so schnell wie möglich enden soll, da ich mit diese Angstzustände nicht weiterleben wollte.
    Ich habe nicht mehr lachen können, ich hatte kein Spaß am Leben. Ich habe mich immer und immer wieder gefragt, warum ich überhaupt lebe???
    Ich war nicht mehr kontaktfreudig und wollte nur noch in Ruhe gelassen werden.
    Nach langem hin und her bin ich endlich zum Hausarzt gegangen. Am Anfang der Symptome hatte ich mich nicht getraut, da ich dachte, dass er mich für verrückt erklären würd und mich nicht verstehen würd.
    Er nahm sich viel Zeit für mich und verschrieb mir angstlösendes Medikament. Ich habe das Medikament bis heute nicht eingenommen!!! Ich hatte Angst, dass ich davon abhängig werden könnte. Daraufhin habe ich mir homöopathische Medikamente aus einem Drogeriemarkt genommen und ich muss sagen, dass sie wirklich geholfen haben…
    Meine Angstzustände haben ca 3 Monate angehalten und danach waren sie irgendwie schlagartig weg…
    Heute brauche ich ab und zu mal ein kleines Licht zum Schlafen, aber sonst habe ich, Gott sei Dank, nicht das geringste Zeichen von Angst. Ich bin so froh darüber, dass sich die Situation so aufgelöst hat.
    Ich bin heute wieder die alte, lebensfrohe Bibi…

  5. am 24. Sep 2010 um 20:03 Katharina

    Auch wenn diese Beiträge hier schon etwas älter sind, möchte ich alle, denen es ähnlich geht, dazu ermutigen und auffordern, sich professionelle Hilfe von einem Psychologen oder Psychiater zu suchen. Ihr seid nicht allein mit euren Ängsten und Sorgen und Angst- und Panikstörungen lassen sich heutzutage sehr gut und effizient verhaltenstherapeutisch behandeln. Bitte nehmt von homöopathischen Medikamenten, wie z.B. Johanniskraut zur Selbsttherapie, Abstand.

  6. am 05. Mrz 2012 um 00:08 Dalia

    Hallo zusammen..
    ich habe angst nicht mehr aufzuwachen..
    weil ich blutkrebs habe aber in behandlung bin…
    lg

  7. am 14. Mrz 2012 um 11:55 Michael

    Ich habe Probleme mit den Sehen
    Wenn ich etwas nicht richtig erkennen kann bekomme
    ich leichte Panik.
    War schon beim Augenarst alles ok
    Therapeuten wissen auch so recht was das ist.
    Diess Ungewissheit macht mir Angst und lämt mich
    Dingte zu tun.
    Ich komme einfach nicht mehr zur Ruhe
    Das letzte MAl in der Klinik habe sie mir gesagt ich hätte ein Vermeidungsverhalten und haben mich damit nach HAuse geschickt.Toll ich bin ich zu Hause ich weis nicht
    was ich dagegen tun soll
    Ich versuche mich ja der Angst zustellen aber es wird nicht besser mit den Sehen
    Mache ich was falsch oder ist das keine Angst
    Woher soll ich das den wissen!
    Dann hat mich auch noch meine Freundin mich verlassen weil sie mit der Krankheit nicht klarkommt
    Ich bekomme keine Antworten auf meine fragten und keiner versteht mich
    MFG
    Michael

  8. am 24. Mai 2012 um 15:59 Laura

    Hallo,

    hat jemand schon einmal die Gedanken gehabt, ich brauch nichts mehr im Leben zu tun ? ich habe doch schon genug gemacht. “Ich weis, das viele für mich da sind.Ich kann es einfach nicht für mich selbst machen, ich tue es für andere lieber.Aber ich weis selber,dass es nicht der richtige Weg ist, wenn ich so weiter mache wird es nur schlimmer und ich verliere meine Ausbildung, meine Freunde und Familie. Es geht schon seid Monaten so.Ich bin nicht mehr richtig motiviert für meine Ausbildung…und mein Leben.
    Ich habe schon die ganze Zeit ein Untergangsbild.
    Könnt ihr mir helfen?
    lg Laura

  9. am 25. Okt 2012 um 21:33 Susan

    Hallo Laura,

    ja, so ein Ähnliches Gefühl kenne ich auch. Ich weiß zwar nicht, ob das so ist wie bei Dir. Das hört sich schon nach einer depressiven Situation an.

    Ich leide seit 9 Jahren an einer Angststörung bzw. einer Agoraphobie. Anfangs konnte ich noch einiges, dann wurde mein Radius immer enger. Als ich vor gut 6 Jahren meinen jetzigen Freund kennenlernte, ging es langsam wieder bergauf. Innerhalb eines guten Jahres konnte ich mit ihm zusammen kleinere und größere Strecken (das Weiteste war über die Autobahn in eine Großstadt) fahren und wieder z.B. essen gehen, ins Kino gehen, einkaufen usw.
    Leider ist es mir nie alleine gelungen. Damals nur ganz kurze Strecken im Ort zum einkaufen. Seit einem Rückfall vor 5 Jahren bin ich leider über meinen Wohnort nicht mehr hinausgekommen.
    Ich habe viele, viele Menschen, Therapeuten und Ähliches kontaktiert, aber so richtig konnte keiner helfen. Ich hab nur viel, viel Geld dafür bezahlt. Obwohl ich denke, manche Zusammenhänge zum Teil zumindest zu erkennen, kann ich mich trotzdem nicht befreien. Ein guter Therapeut wäre da schon super! Agoraphobie hat mit Entscheidungsschwierigkeiten zu tun. Es kann also sein, man steckt in einer Lebenssituation, wo man nicht weiß, soll ich nun das Eine oder das Andere tun. Vielleicht möchte man wieder etwas autonomer werden, sich aus irgendwelchen Zwängen befreien. Aber man traut sich nicht so ganz, aus Angst, dann auf sich alleine gestellt zu sein. Die Krankheit bringt somit die Pattsituation. Man kann das “Eine” und das “Andere” nicht mehr und muß sich somit nicht mehr entscheiden.

    Um nochmal auf Deinen Kommentar zurückzukommen. Ich habe auch schon manchmal Gedanken gehabt wie “was soll ich denn noch tun? Irgendwie gibt es nichts mehr so recht, was ich noch tun könnte. Ich bin ja eigentlich schon fertig mit allem”. So in der Art…..
    Ich habe aber nie ernsthaft darüber nachgedacht, nicht mehr leben zu wollen. ich will ja leben!! so gerne….mir fallen auch - zumindest - Freizeitaktivitäten ein, die noch oder wieder gerne machen möchte wie tanzen z.B. oder mich wieder im Fitness-Studio anmelden. Aber oft fällt mir darüberhinaus nichts ein. Was, wenn ich das alles wieder könnte und ich würde es eine zeitlang machen? Was mache ich dann? Wie sieht mein Alltag aus? Welche Arbeit könnte ich tun? Möchte ich das? Mir hat mein Beruf nie gefallen bzw. hatte ich familiäre Verstrickungen im Arbeitsplatz. Allgemein starke familäre Probleme. So hab ich keine rechte Vorstellung, wie mein Leben eigentlich aussehen könnte. Und so geht es dahin, seit 9 Jahrne ohne Plan und Ziel und mit nur wenigen Veränderungen.

    LG,

    Susan

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