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Hat die Amygdala eine Situation als bedrohlich eingestuft, wird über eine netzförmige Nervenstruktur im Hirnstamm das sogenannte ARAS (Aufsteigendes Retikuläres Aktivierungssystem) der gesamte Organismus in Alarmbereitschaft versetzt.

Im Vegetativen Nervensystem überwiegt dann die Aktivierung des Sympathikus.
Dazu werden Hormone ausgeschüttet (u.a. Adrenalin), Nervenzellen vorerregt und eine ganze Reihe von körperlichen Veränderungen eingeleitet, die den Körper auf Kampf oder Flucht vorbereiten. Das führt u.a. zu folgenden Reaktionen:

  • Erhöhte Aufmerksamkeit, Erhöhte Verarbeitungsgeschwindigkeit des Gehirns bei gleichzeitiger thematischer Einengung auf die angstauslösende Situation
  • Empfindlichere Wahrnehmung (Pupillen weiten sich, Seh- und Hörnerven werden empfindlicher)
  • Erhöhte Muskelanspannung, Erhöhte Reaktionsgeschwindigkeit
  • Erhöhte Herzfrequenz, erhöhter Blutdruck
  • Flachere und schnellere Atmung
  • Energiebereitstellung in Muskeln und Nervenzellen
  • Körperliche Reaktionen wie zum Beispiel Schwitzen, Zittern und Schwindelgefühl

Diese sinnvollen Reaktionen klingen nach Ende der bedrohlichen Situation relativ schnell wieder ab.

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