Angst kann auch pathologische (krankhafte) Formen annehmen.
Beispiele dazu sind die Phobien, u.a. die soziale Phobie (die Angst vor Menschen), oder die Agoraphobie (die Angst vor freien Flächen), oder spezifische Phobien wie die Angst vor Hunden, vor Tieren im Allgemeinen, vor Blut oder Gewitter.

Weitere angstbezogene Störungen sind die Panikstörung, die generalisierte Angststörung und die mit Angst einhergehende Posttraumatische Belastungsstörung. (Mehr Informationen über Störungen der Angstreaktion finden sich unter Angststörung.)

Der größte Unterschied zwischen phobischen Störungen und anderen Angststörungen ist die Objektbezogenheit. Während phobische Ängste sehr objektbezogen sind, lässt sich bei anderen Angststörungen meist kein äußerer Anlass für die aufkommende Angst erkennen.

Risikofaktoren zur Entstehung einer Angststörung sind: Alter, Geschlecht, genetische Faktoren, soziales Umfeld und gesellschaftliche Anerkennung, Kindheitsentwicklung/Erziehung, belastende/traumatische Erlebnisse.

Ein Kommentar zu “Angst - Störungen der Angstreaktionen (Teil 4)”

  1. am 05. Feb 2008 um 20:41 Michael Bauer

    Ich finde diese vier Artikel wunderbar, kurz und dennoch unwahrscheinlich informativ und inhaltlich sehr hochwertig.

    Auch lest sich hieraus sehr deutlich das es unumgänglich ist Eigenverantwortung zu übernehmen um aus dem Kreislauf der Angst wieder heraus zu kommen.
    Habe ich erkannt, dass Angst im weitesten Sinne “nur” dazu dient um vor lebensbedrohlichen Situationen zu warnen, so kann ich schrittweise erarbeiten ob die mir vorliegende Angst einem solchem Zwecke dient oder “nur” fehlgeleitet ist. Ist sie das, so kann ich schrittweise erspüren welche Gefühle sinnvoller und förderlicher wären.

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