Quelle: http://www.wikipedia.de

Neben der Möglichkeit einer genetischen Disposition stellt beispielsweise das Erleben von Entwertung, Erniedrigung und Verlust in engen Beziehungen ein hohes Risiko für das Entstehen einer Depression dar.
Auch Stresssituationen (siehe unten) scheinen als Ursache eine Rolle zu spielen.

Als psychische Ursachen für die Depression werden, besonders von psychoanalytisch orientierten Psychologen, wie Heinz Kohut, Donald W. Winnicott und Jacques Lacan auch dysfunktionale Familien beschrieben.
Hier sind die Eltern mit der Erziehungsarbeit überfordert, und von den Kindern wird erwartet, dass sie problemlos “funktionieren”, um das fragile familiäre System nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Besonders Kinder, die auf solch eine Überforderung mit der bedingungslosen Anpassung an die familiären Bedürfnisse reagieren, sind später depressionsgefährdet. Als handlungsleitendes Motiv kann nun das ständige Erfüllen von Erwartungen entstehen. Die so entstandenen Muster können lange auf einer latenten Ebene bleiben, und beispielsweise durch narzistische Größenphantasien oder ein Helfersyndrom kompensiert werden.
Erst wenn die depressive Überforderung, ein nicht mehr erträgliches Maß überschreitet, wird aus der latenten eine manifeste Depression. Diese psychischen Ursachen hinterlassen in der Regel physisch nachweisbare Reaktionen im Gehirn.

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