Heute möchte ich allen Leserinnen und Lesern einen kleinen Denkanstoß geben, um das Problem “Angst” vielleicht einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten zu können. Ich denke es kann befreiend wirken, wenn man sich gedanklich einfach mal mit folgender These beschäftigt:

wir Menschen sind mehrschichtige Wesen. Unser Bewusstsein ist mehschichtig. Welche Bewusstseinsschichten wir auch immer beinhalten mögen, ein Teil unseres Bewusstseins hat enorme Macht über unser (Er-)Leben: das Ego. Ich ordne das Ego der Verstandesebene unseres Bewusstseins zu. Für mein Verständnis wird das Ego im Laufe unseres Lebens “erschaffen” durch Erfahrungen, Erlebnisse, Prägungen unserer Umwelt usw..

Das Fatale daran ist: das Ego fühlt sich permanent bedroht (Selbst dann, wenn keine Gefahr besteht.). Deswegen befindet es sich ständig in Angst und Konkurrenz zu seiner Umwelt (zu anderen Ego`s).

Nun soll es ja so sein, dass der Mensch seine Wirklichkeit (sein Erleben) durch seine Gedanken und Gefühle selbst erschafft. Dann ergibt sich daraus folgende Frage: Wie wird wohl diese Wirklichkeit sein, wenn das Ego die Gedanken und Gefühle bestimmt?

Ich glaube, eine wichtige Lebensaufgabe jedes Einzelnen von uns Menschen ist es, zu erkennen, dass wir nicht unser Ego sind, sondern etwas viel Größeres. Aber wer oder was sind wir?

Auch dazu ein kleiner Denkanstoß (diese Gedanken stammen aus einem Buch, welches ich gelesen habe. Leider fällt mir im Moment der Titel und der Autor nicht ein. Ich ergänze Titel und Autor, wenn es mir wieder einfällt.):

ich stelle mir einen durchsichtigen Plastikbeutel vor, den ich in meiner linken Hand halte. Mit meiner rechten Hand tue ich all die Dinge und Sachen in diesen Plastikbeutel, von denen ich denke, dass sie nicht das sind, was mich ausmacht: ich bin nicht mein Körper, ich bin nicht mein materieller Besitz, ich bin nicht meine Wut, ich bin nicht meine berufliche Tätigkeit, ich bin nicht meine Sorgen und Ängste, ich bin nicht mein Ego, ich bin nicht meine Erfolge und Mißerfolge usw., usw..

Wenn mein Plastikbeutel prall gefüllt ist und ich alle diese Dinge vor meinem geistigen Auge sehe von denen ich denke, dass sie nicht das sind was ich bin, dann stelle ich mir folgende Frage: Wer hält jetzt gerade in diesem Moment diesen Plastikbeutel in seiner Hand und schaut sich ihn an? Und dann vesuche ich zu verstehen, dass ich das bin…

Ich wünsche uns allen, dass immer öfter unser “Herz” unsere Gedanken und Gefühle bestimmt und nicht unser Ego. W.P.

Eine Angststörung geht mit vielen Symptomen einher. Ich glaube es ist wichtig, dass man diese früh erkennt, um in einem frühen Stadium der Angst entgegen wirken zu können. Denn wenn sich die Angst noch nicht fest in der Wahrnehmung und im Verhalten “festgebissen” hat, stehen meiner Meinung nach die Chancen sehr gut für eine rasche Heilung.

Als eines der frühesten Symptome der Angst habe ich die “Vermeidung” erkannt. Damit meine ich Vermeidungsverhalten, bestimmte Situationen, die nicht erlebt werden wollen. Man sucht Gründe oder Entschuldigungen, um sich davor “zu drücken”.

Ich glaube, wenn man es schafft, dieses Verhalten an sich selbst zu erkennen und gegenzusteuern, dann hat die Angst wenig “Angriffsfläche”.

Wenn diese beiden Aussagen auf Sie zutreffen, kann ich Ihnen Mut machen.
Denn auch mein Leben war viele Jahre durch die Angst geprägt: Angstzustände und Panikattacken waren in dieser Zeit meine täglichen Begleiter.

Ich habe die Angst überwunden. Auch Sie können die Angst überwinden, davon bin ich fest überzeugt.
Freiheit statt Angst - das sollte Ihr Ziel sein!

Lassen Sie uns hier darüber reden (schreiben), verfassen Sie einen Kommentar zu diesem Beitrag. Stellen Sie Fragen, äußern Sie Ihre Meinung, schreiben Sie sich alles von der Seele, was Sie bedrückt. Lassen Sie uns hier eine Diskussion führen, die Ihnen und anderen ein Stück weit helfen kann verstanden zu sein.

Dazu lade ich Sie herzlich ein.
Wichtig: Bitte bleiben Sie zu Ihrem eigenen Schutz anonym!

Gerne können Sie auch persönlich mit mir Kontakt auf nehmen. Nutzen Sie dafür bitte das Kontaktformular.

Viele Grüße
Waldemar Paterok

(erforderlich)
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Meine Webseite www.wbpaterok.de wurde in den letzten Tagen wieder einmal überarbeitet. Es ist nun möglich vor dem Kauf des Arbeitsbuches Selbsthilfe bei Angstzuständen und Panikattacken eine Leseprobe über elf Seiten herunterzuladen.
Arbeitsbuch - Selbsthilfe bei Angstzuständen und Panikattacken

Todesangst

Meine Fragen stelle ich in der Hoffnung, dass einige von “meinen” Lesern antworten:

“Wer von Euch hat schon einmal Todesangst “gespürt”?
“In welchen Situationen?”
“Welche körperlichen Symptome begleiteten diese Erfahrung?”

Viele Angst-Betroffene finden keinen Ausweg aus ihrer quälenden Lage. Immer wiederkehrende Panikattacken, die Angst vor der Angst, ohne erklärbare Gründe, schaffen ein Empfinden der Hilflosigkeit. Alle Gedanken kreisen oft nur um das Vermeiden angstauslösender Momente und Situationen. Der eigene Aktionradius engt sich immer mehr ein. So entsteht eine Negativ-Gedanken-Spirale, die kaum Raum für Zukunftspläne lässt.

Aber genau hier liegt der springende Punkt: die Ausrichtung (Programmierung) auf eine bessere Zukunft. Das ist nicht einfach, ganz klar. Und es bedarf einer enormen Willenskraft, die viele von alleine (verständlicher Weise) nicht aufbringen können.

Deshalb ist es wichtig jemanden an der Seite zu wissen, der motiviert und Lösungswege aufzeigt. Denn es muss eine Entscheidung her! Eine Entscheidung für eine bessere Zukunft.

Wen ich als damaliger Betroffener nicht erkannt hätte, dass ich selbst für die Verbesserung meiner Situation verantwortlich bin, würde ich vielleicht heute noch nicht angstfrei leben.

Viele Betroffene fragen mich: “Wie haben Sie das geschafft?” Bei vielen bleibt es jedoch nur bei dieser Frage, denn die Antwort wird nicht wahrgenommen. Vielleicht weil die innere Überzeugung gewachsen ist: “Ich schaffe es nicht.” oder “Das kann nicht sein.” oder “Ich muss mich damit abfinden.” oder… oder… oder…

Ich sage: es müssen Entscheidungen getroffen werden! Dafür müssen Ziele her! Ziele, die motivieren! Ziele, die Sie in Ihr glückliches und zufriedenes Leben “saugen”!

Wenn Sie wollen, bin ich an Ihrer Seite. Ein ganzes Jahr lang. Und glauben Sie mir: ich bin mir meiner Verantwortung dabei bewusst…

Für weitere Informationen zu meinem Angebot klicken Sie bitte hier >>>

Die Georg-August-Universität Göttingen, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie sucht Patienten/Betroffene mit einer Panikstörung zur Teilnahme an einer wissenschaftlichen Studie.

Es erfolgt dabei eine Untersuchung im Uniklinikum Göttingen (Dauer ca. 2-3 Stunden); die Anreisekosten werden erstattet.

Teilnehmen können alle Betroffenen zwischen 18 und 45 Jahren, die neben der Panikstörung keine anderen schwerwiegenden Erkrankungen haben, wie zum Beispiel Abhängigkeiten oder schwere Depressionen.

Interessierte melden sich bitte unter

email: mirjanaruhleder[at]med.uni-goettingen.de  .

Ziel dieser Studie ist es, effektive Behandlungsmöglichkeiten und die Ursachen von Angstzuständen und Panikattacken zu erforschen.

Angst wird von Betroffenen einfach nur als quälender Zustand empfunden. Doch wenn man die Chance hat das Ganze, als ehemaliger Angst-Gepeinigter mit Abstand von außen betrachten zu können, so kann sich eine andere, hilfreiche und heilende Sichtweise ergeben:

eigentlich ist es die Angst vor der Angst, die das Leben für die Betroffene bzw. für den Betroffenen zur Hölle macht. Doch aus meiner, heutigen Wahrnehmung heraus kann ich behaupten, dass die Angst, welche sich durch Angstzustände, Panikattacken, Stress usw. im Alltag manifestiert, eine wichtige Aufgabe erfüllt.

Sie ist ein Signal, ein hilfreicher Hinweis unseres Körpers, dass etwas in unserem Leben verbesserungswürdig ist. Wenn wir uns selbst gestatten, die erlebte Angst aus dieser Sicht heraus zu betrachten und zu hinterfragen, beginnen wir uns selbstverantwortlich mit unserer Situation auseinanderzusetzen. Und so nutzen wir die vermeintlich negative Energie der Angst, um positive Veränderungen in unserem Leben zu “verursachen”.

Genau das ist das Ziel des ARBEITSBUCHes “Selbsthilfe bei Angstzuständen & Panikattacken”.

Waldemar-Bernard Paterok

Angstzustände und Panikattacken sind leidvolle Begleiter einer großen Anzahl von Betroffenen weltweit. Allein in Deutschland leiden ca. 8 Millionen Menschen unter Angst, deren Ursachen nicht erklärbar sind, bzw. deren Auslöser für Nichtbetroffene oder Außenstehende nicht nachvollziehbar sind.

Nicht selten werden deshalb Menschen, denen Angstzustände und Panikattacken zusetzen, als Simulanten angesehen. Auch das Selbstbild vieler Angstbetroffener geht in diese Richtung.

Zu unrecht! Denn man muss sich Folgendes klarmachen: die Ursachen für diese „unwirkliche“ Angst sind zwar nicht „greifbar“, bzw. die Situationen, in denen Angstzustände und Panikattacken von Betroffenen erlebt werden, sind für die Betroffenen selbst und vor allem für Nichtbetroffene unverständlich, aber die erlebten Symptome sind real!

Ein Beispiel: niemand kann wirklich verstehen (auch nicht der oder die Betroffene selbst), wie man bei einem so eigentlich angenehmen Ereignis wie dem Restaurantbesuch beim Lieblings-Italiener, plötzlich die Symptome eines Herzinfarktes wahrnehmen und erleben kann. Das Ganze wird noch unverständlicher, wenn bei der folgenden, ärztlichen Untersuchung keinerlei organische Unregelmäßigkeiten festgestellt werden…

Die Situationen, in denen Panikattacken und Angstzustände auftreten, sind ganz normale Alltagssituationen. So werden zum Beispiel PKW-Fahrten, Zug-Fahrten, Kaufhausbesuche, Seminare, Unterrichtsstunden, usw., usw., zur Tortur. Die Betroffenen erleben Todesängste in Momenten, die sie früher genießen konnten. Dieses Martyrium der Angst dauert für viele Betroffene oft viele Jahre. Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit dominieren den Alltag.

Als ehemaliger Betroffener, den selbst mehr als 11 Jahre lang Angstzustände und Panikattacken quälten, sage ich auch hier: Zu unrecht! Denn jede Betroffene und jeder Betroffene kann ihren bzw. seinen Weg aus der Angst finden, wenn die Entscheidung dazu fällt und Selbstverantwortung für die eigene Situation übernommen wird.

Diese Internetpräsenz will Betroffene und deren Angehörige motivieren, Wissen und Informationen vermitteln, Hilfestellung geben und Kontakte schaffen.

Allen Besuchern ein Herzliches Willkommen!

Waldemar-Bernard Paterok

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